1996 – Weisser Burgunder - trocken - Q.b.A. - Langenlonsheimer Steinchen - Wgt. Michael Schäfer
d046
Artikel D 046

"Schade, daß man einen so guten Wein

nicht streicheln kann."

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 7,15
einschl. MwSt von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis: EUR 9,50/ 1.0 l

 

 

 

Trinkspruch:

„eheu, inquit, ergo diutius vivit vinum quam homunico. Quare tangomenas faciamus. Vinum vita est.” =
Ach je, sprach er, so lebt der Wein denn länger als ein Menschlein. So lasst uns Prösterchen machen. Wein ist Leben.
(Trinkspruch des Trimalchio aus den Satyrica)

Artikel: D 046
Bezeichnung: Langenlonsheimer Steinchen.
Namensgebung:
Einzellage Langenlonsheimer Steinchen, ein Hinweis auf hängig bis steiler West-/Nordwesthand mit kiesig grusigen Steinchen

 

Weintyp: Weißwein
Geschmackstyp:
Trocken – bezeichnet man einen Wein mit einem Restzuckergehalt von maximal 9 g/l., wobei der Säuregehalt höchstens 2 g/l niedriger sein darf. Klassisch trocken erlaubt jnur 4 g/l. Restzucker. Weine mit einem Restzuckeergehalt bis 2 g/l. dürfen auf dem Etikett des Schriftzug ‚Für Diabetiker geeignet“ mit dem Zusatz ‚nur nach Befragen des Arztes’ führen.
Jahrgang 1996: Das Jahr 1996 begann kühl und trocken, bis in das Frühjahr hinein. Die Rebblüte begann Mitte Juni und zog sich 3 Wochen hin. Auch danach blieb das Wetter wechselhaft und unbeständig. In den ersten 10 Monaten des Jahres war ein Wasserversorgungsdefizit von 100 mm. Es hätten 470 mm Regen fallen müssen, und es waren nur 73 mm. Der insgesamt nicht sehr warme, trockene Sommer bremste die Rebentwicklung, vor allem die kühlen Nächte im Juni, Juli und August. Doch der Regen Mitte September und Anfang Oktober kam gerade noch rechtzeitig, und insbesondere die Sonne im Oktober. (122 Stunden. Der Mittelwert liegt bei 97 Stunden) sorgten für den erhofften Qualitätsschub. Die Trauben waren gesund, und der Lesebeginn konnte noch hinausgeschoben werden und den Verlauf noch verzögern. Von der Menge her was es wieder ein "neidischer" Herbst, aber die Mostgewichte lagen im Kabinett- bzw. Spätlesebereich.
Weingutsname: Michael Schäfer
Weingutsbesitzer: Alfred und Karl-Heinz Schäfer
Weinmacher: Alfred Schäfer
Herkunftsland:
DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutschland erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem europäischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durchschnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Weinbaugebiet:

 

NAHE - Das Weinbaugebiet Nahe ist eines von 13 Weinanbaugebieten in Deutschland, das erst seit 1971 als eigenständiges Weinbaugebiet geführt wird, erstreckt sich von der Mündung der Nahe flussaufwärts bis kurz vor Kirn sowie in die Nebentäler von Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz. Das Zentrum bildet der Kurort Bad Kreuznach. Die Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet und in einem Projekt derzeit untersucht. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt es eine Sonderstellung ein: Quarz- und Schieferböden finden sich an der unteren, Porphyr, Melaphyr und Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm. Die Weingärten befinden sich größtenteils in Flach- und Hügellagen. Nur ein geringer Teil, hauptsächlich in der Gegend um Bad Münster am Stein, sind Steillagen.
Lage:
Appelation:
Weinberg:
Geschichte:

Langenlonsheimer Steinchen, eine bekannte Einzellage an der Nahe, welche Spitzen-Wein aus der Rebsorte Weisser Burgunder hervorbringen kann.
Schon in der Steinzeit sind vereinzelte Siedlungsplätze im Naheland nachweisbar. Die Besiedlung nahm in der Bronze- und Urnenfeldzeit zu. Im 6. Jh. v. Chr. erhielt die damalige Bevölkerung einen Namen: Hunsrück-Eifel-Kultur.Einzellage:
Langenlonsheim ist ein Traditioneller Weinort zwischen Bingen und Bad Kreuznach an der unteren Nahe gelegen, der 769 n.Chr. erstmals urkundlich erwähnt wurde. Weinbau wurde bereits 52 v.Chr. während der römischen Verwaltung betrieben.

Das Weingut:
Weingut Michael Schäfer: Die Familie Schäfer betreibt seit über 250 Jahren Weinbau an der Nahe und hat seit 3 Generationen ihren Sitz in Burg-Layen. Das Weingut wird von den heutigen besitzern Alfred und Karl-Heinz Schäfer geleitet. Der Weinbergsbesitz von ca. 15 Hektar verteilt sich in traditionellen Weinbergslagen auf 6 Gemeinden, mit dem Schwerpunkt in Spitzenlagen von Burg-Layen und Dorsheim.
Weinguts-
klassifizierung:
Das Qualitätsweingut Michael Schäfer ist für seine Rieslinge und die Weißburgunder bekannt. Vor allem aber auch für seine edelsüßen Rieslinge. Hier konnte das Weingut vor allem den amerikanischen Markt erobern. Das Gros der Erzeugnisse wird exportiert, der Rest geht an den ausgewählten Wein-Fachhandel.
Bodenbeschaffenheit: Die Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet und in einem Projekt derzeit untersucht. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt es eine Sonderstellung ein: Quarz- und Schieferböden finden sich an der unteren, Porphyr, Melaphyr und Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm.
Klima: Vor kalten Winden durch den hohen Hunsrück geschützt, schaffen milde Temperaturen und viel Sonnenschein ein hervorragendes Klima für den Weinbau in dem regenarmen und sonnigen Tal von Dorsheim. Die facettenreiche Region bietet vorzügliche Bedingungen für exzellente Weine. Mildsee Temperaturen und viel Sonne schaffen ein hervorragendes Klima.
Fazit: ausgeglichen, mild, frostarm und regenarm
Anbaufläche:
An der Nahe werden ca. 4.400 Hektar Weinberge bewirtschaftet, davon stehen im Weingut Michael Schäfer ca.15 ha bestockte Weinbergsfläche.
Ertrag und Produktion:
Der Ø –Ertrag im Weingut ca. 60 hl/ha. Die Jahresproduktion beträgt ca. 100.000 Flaschen. Diese Auslese wurde als Rarität limitiert an den Fachhandel ausgeliefert.
Anbauhöhe: Die Rebfläschen des Weingutes befinden sich in einer Höhe von 300 – 500 Meter über NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
100% Weisser Burgunder - Der Blaue Burgunder (Pinot Noir) wird als Urform des Burgunders angesehen. Beim Grauburgunder handelt es sich um eine helle Knospenmutation des Blauen Spätburgunders, der Weiße Burgunder kann als Fortsetzung dieser Mutation über den Grauen Burgunder betrachtet werden. Bis zum Beginn der Traubenreife lassen sich diese drei echten Burgundersorten kaum unterscheiden, mit zunehmender Reife entwickeln sich die Ausprägung der Traubenfarbe und die Duft- und Geschmackskomponenten. Nachweislich bekannt ist der Pinot Blanc seit dem 14. Jahrhundert. Nicht nur hier zu Lande, sondern auch bei unseren Nachbarn ist der Weißburgunder vertreten. In Frankreich heißt die Sorte Pinot Blanc, in Italien Pinot Bianco, auch in Österreich, der Schweiz oder Slowenien ist die Sorte verbreitet. Die deutschen Winzer entdecken mehr und mehr den Wert dieser eleganten Rebsorte.
Qualitätsstufe: Q.b.A. - Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete – sind charakteristische, sorten- und gebietstypische Weine, die in Deutschland am häufigsten zu finden sind. Sie müssen zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete und zugelassenen Rebsorten stammen. Bei Erfüllung der Qualitätskriterien wird die amtliche Prüfnummer zuerkannt. Classic und Selection sind keine Prädikate, sondern Bezeichnungen für Qualitätsweine mit harmonisch trockenem Geschmacksprofil.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards. Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Wein und Gesundheit:
Die Wissenschaft hat festgestellt:
 

Warum Wein zum Essen?
Wein ist gelebte Genusskultur, und das seit Jahrhunderten. Guter Wein und gutes Essen gehören einfach zusasmmen!
Heute weiß man, dass sich die Aufnahme des Alkohols ins Blut bei gefülltem Magen verzögert und die Aufschließung der Nahrung begünstigt wird. Wieviel Alkohol tatsächlich resorbiert wird, ist individuell verschieden; es hängt ab von Körpergröße, dem Gewicht, der Tagesform sowie der Trinkgeschwindigkeit.
#Aufgrund naturgegebener Unterschiede gelangt Alkohol bei Frauen schneller ins Blut und wird auch schneller abgebaut. Daraus folgt: Frauen sollten weniger trinken.
Frauen sollen während Schwangerschaft und Stillzeit auf Alkoholkonsum ganz verzichten.

Auszug aus dem Fleyer: Wein, Sekt Gesundheit vom Forum Wein und Gesundheit e.V.

Flascheninhalt:
Der Wein ist in einer o,75 Literflasche abgefüllt.
Kartoninhalt:
12 Flaschen in einem original Weingutskarton
Flaschenverschluß:
Kunststoff oder Natur-Korken? Ein Bericht von Michael Lipps, Oenologe, DLR Mosel.
Die Antwort eines Experten zu dieser sicher auch von Ihnen häufig gestellten Frage möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:
“Alle diese Verschlüsse sind Lebensmittel geeignet und somit nicht gesundheitsbedenklich eingestuft. Die Erfahrungen zeigen, dass Stopfen aus Kunststoff den Geschmack des Produktes Wein beeinflussen. Dies liegt aber insbesondere daran, dass die Sauerstoffdurchlässigkeit höher ist als bei Naturkorken. Daher sind Weinflaschen, die mit Kunststoffverschlüssen verschlossen sind, auch nicht für eine längere Lagerdauer geeignet. Einige Verkoster vermerken immer wieder, dass sie einen „Kunststoffgeschmack“ in Duft und Geschmack spüren. Dies würde tatsächlich auf ein Auslösen von Kunststoffbestandteilen hindeuten. Nachgewiesen wurde diesbezüglihc jedoch bisher nichts.
Es ist üblich mit Naturkorken verschlossenen Flaschen liegend zu lagern, um ein Austrocknen des Korkens und damit verstärkte Sauerstoffdurchlässigkeit zu vermeiden. Dies ist bei allen „technischen“ Verschlüssen selbstverständlich nicht notwendig. Diese Flaschen können stehend gelagert werden. Im Weingut Michael Schäfer werden sowohl Naturkorken als auch Alternativen verwendet.
Alkoholgehalt:
Diese Weißbugrunder hat einen Alkoholgehalt von 12,0 % vol.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 7,1 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzuckergehalt:
Dieser Wein enthält 1,8 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel):  JA – dieser Wein enthält  Schwefel. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barrique?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
Im Keller scheiden sich die Geister
Heutzutage kann sich der Winzer je nach Rebsorte und Weinstil für die geeignete Ausbauart entscheiden. Neben dem traditionellen großen Holzfass, Betontanks (welche nur noch von sehr wenigen Winzern genutzt werden), stehen ihm Behälter aus rostfreiem Edelstahl zur Verfügung, die nach ihrer Entwicklung vor mehr als 30 Jahren mehr und mehr Einzug in die deutschen Keller gefunden haben, sowie das in jüngster Zeit ungemein populäre Barrique-Fass.
Am Ende ist es nicht der Behälter, der über die Qualität eines Weines entscheidet, sondern die Fähigkeit des Kellermeisters, damit richtig umzugehen und die zahlreichen, ablaufenden Prozesse der Weinbereitung zu verstehen und im Sinne eines verlässlichen und hochwertigen Endproduktes zu nutzen. Das sensible Händchen des Kellermeisters wird mit wunderbar komplexen und strukturierten Weinen belohnt.
Für den Weisse Burgunder nutzt der Kellermeister Alfred Schäfer den Edelstahltank um komplexe, frische und natürliche Weine zu erzeugen.

Meisterleistung im Weinberg und im Keller:  

Wenn die Natur ihre Arbeit getan hat und die Trauben geerntet sind, ist es die Aufgabe des Kellermeisters, die qualitätsfördernden Inhaltsstoffe des Weinberges möglichst verlustfrei und unbeschadet von der Traube in den Wein zu bringen und durch den Weinausbau zu veredeln. Aber der Reihe nach.
Nach der Weinlese werden die Trauben zunächst schonend gepresst. Dabei werden die Beeren werden zerquetscht, es entsteht die so genannte Maische. Qualitätsbewusste Winzer entrappen (Trennung der Trauben von den Stielen) bei manchen Sorten vor der Pressung. Für Weiß- oder Roséweine wird die Maische bereits nach kurzer Standzeit abgepresst. Diese Weine nennt man dann hellgekeltert. Im Gegensatz dazu wird beim Rotkeltern der Rotweine die Maische zuvor vergoren oder erwärmt. Durch das Pressen der Maische gewinnt der Winzer den Most, der noch Trubstoffe enthält. Dieser Most wird in Fässern oder Tanks gelagert und beginnt dort zu gären. Die Gärung wird durch Hefen, die natürlich Bestandteil der Trauben und des Saftes sind, in Gang gesetzt. Dabei wird aus dem Fruchtzucker der Trauben Alkohol und Kohlensäure gebildet. Oft reichen die natürlich vorhandenen Hefen nicht aus, um die Gärung in Gang zu bringen. Die Winzer setzen aus diesem Grund so genannte Reinzuchthefen ein, die speziell für die Weinbereitung entwickelt wurden.
Nach Abschluss der Gärung setzt sich die Hefe als Depot am Boden ab des Gärbehälters ab und der sich klärende Wein wird vorsichtig von diesem Depot abgezogen. Man nennt diesen Vorgang Abstich.
Der Wein ist nun füllfertig und klar und kann nach Bedarf in die Flasche gefüllt werden. Hier kann er – je nach Qualität – über Jahre und Jahrzehnte bleiben, Alkohol, Säuregehalt und Restsüße konservieren den Wein auf natürliche Art und Weise. Für diese letzte Stufe der Erschaffung eines Spitzenweines braucht es vor allem Geduld.

Aber wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude!

Besonderheit:
Dieser Wein besitzt eine wunderbare, leicht firnigeTrinkreife, ein ausgezeichneter Genußgeselle.
Achtung:
Grad Öchsle ist eine Maßeinheit für das Mostgewicht von Wein. Das Mostgewicht ist ein Maß für den Anteil gelöster Stoffe im Traubenmost (Traubensaft) und somit ein wichtiges Qualitätskriterium von Wein.
Beispiel: Ein Most mit der Dichte 1083 g/l hat also 83 °Öchsle.
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Aromenspiel und Geschmack:
Der Weißburgunder präsentiert sich im Glas blass- bis hellgelb, im Duft zart und verhalten. Typisch ist sein leicht nussiges Aroma. Nicht übertrieben alkoholreich besitzt der Weißburgunder ein dezentes Aroma, das an grüne Nüsse, Apfel, Birne, Quitte, Aprikose, Zitrusfrüchte oder frische Ananas erinnert. Mit seiner, feingliederigen und angenehm erfrischenden Säure sowie mäßigem Körper zeichnet diesen Wein als vielseitig verwendbaren Menüwein aus.
Trinktemperatur: Die optimale Trinktemperatur wird durch die Speisen und das ganz persönlichen Geschmacksempfinden bestimmt. Unsere Empfehlung für diesen Wein:  11 –12°C.
Dieser Wein zu welcher Speise?

Die Kunst, gut zu essen schließt eine gewisse Weinkennerschaft mit ein. Nicht nur, dass viele Gerichte durch die Zugabe von Wein verfeinert werden - der passende Wein rundet auch eine Mahlzeit ab und liefert zusätzliche Geschmackserlebnisse.
Wein und Speise sollen zueinander passen. Beiden wird der gleiche Stellenwert eingeräumt. Harmonie wird gesucht, selten -  aber schon hin und wieder - ein Kontrast zwischen Speise und Wein. Beide sollten der gleichen
Stilrichtung angehören.

Der Wein soll den Geschmack der Speise unterstreichen, er darf ihn höchstens leicht dämpfen, nicht jedoch vollkommen überdecken. Unser trockener Weisser Burgunder paßt zu leichten und würzigen Speisen. Landliche Pasteten, gebratener Seefisch, saftiger Braten, Rindersteak, Wild mit konzentrierter Sauce, Gegrilltes. Aber auch zarte Ragouts, frische Pilze, Lamm und Wildgeflügel sind bestechende Partner oder einfach als gut gekühlter Terrassenwein

Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine können in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:
Ziegenkäse – Eine Ziegenkäserolle aus Frankreich. Also ein Weichkäse mit weißem Edelpilz, typischer Ziegenmilchgeschmack aber auch ein Weichkäse mit weißem Edelpilz (Brie, Camembert  Ideal ein LIVAROT – Aus der Region Normandie sollte es ein mittelreifer Livarot aus Kuhmilch sein. Es ist ein Weichkäse mit gewaschener Rinde, welcher im Geschmack herb und leicht säuerlich schmeckt.
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp:
Wenn sich eine zickige Ziegenkäserolle und ein feinherbes Roggenvollkornbrot aneinander schmiegen, gibt es nichts zu meckern. Dazu noch einen deutschen Weißburgunder trocken – einfach perfekt
Blauer Dunst und Wein dazu:
Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.
Zigarren-Tipp:
Die Punch Punch ist eine Gran Corona, also ein Format, das eher den erfahreneren Raucher anspricht, da sie einige Zeit beansprucht, bis sie geraucht ist. Punch hat insgesamt recht milde Zigarren, die niemals nervig werden. Das kann aber dazu führen, daß das erste Drittel etwas zu leicht schmeckt und dadurch zu stark gezogen wird. Dies geschieht auch leicht mit der Punch Punch . Hier ist Geduld vonnöten, denn nach dem ersten Drittel (das sog. "Gras") wird die Punch Punch im zweiten Drittel (dem sog. "göttlichen") weitaus würziger und findet im dritten Drittel (dem "konzentrierten") ein feuriges Finale. Eines jedoch muß man wissen: die Punch Punch gehört zu den recht trockenen Zigarren, d.h. der Geschmack bleibt durchweg "staubig", deswegen sollte diese Zigarre mit Wein, vorzugsweise einem trockener Weisser Burgunder oder falls Rotwein gewünscht, einem Rioja Crianza oder Reserva begleitet werden. Auch ein Glas Wasser trocknet das Staubige.
Mineralwasser und Wein sind Geschwister:
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Eine bekannte deutsche Sommelière  empfiehlt: kein Heil- oder Tafelwasser, sondern nur so genanntes natürliches Mineralwasser zum Wein trinken Aufs Etikett achten, denn die einzelnen Mineralstoffe sollten nicht über 500 mg/l liegen. Ansonsten gilt die Faustregel:
- zum Weißwein ein Medium-Mineralwasser (gemäßigte Kohlensäure)
- zum Rotwein ein stilles Mineralwasser
Stark kohlensäurehaltiges Wasser (Sprudel) passt nur zu Wein mit Restsüße wie Beinem Eiswein oder zu Wein mit einem starken Eigengeschmack wie z.B. ein Gewürztraminer
Mineralwasser-Tipp:
 Als Begleiter zu Weiswein eignet sich vor allem Mineralwasser mit reduziertem Kohlensäuregehalt. Denn viel Kohlensäure befördert den Alkohol schneller ins Blut.
Wir empfehlen zu diesem Weissen Burgunder daher ein Kohlensäurereduziertes Mineralwasser und haben uns für life –Medium entschieden. Ein auserlesenen Produkt aus der Premiumklasse "Herzog family" ist ein natürliches Mineralwasser Medium  mit angenehm wenig Kohlensäure für das einzigartige Life und seinen reinen, abgerundeten Geschmack bekannt und berühmt. Das life gibt das ernährungsphysiologisch ideale Verhältnis von Calcium zu Magnesium an. Der hohe Gehalt an Calcium gegenüber Magnesium ermöglicht die optimale Mineralstoff-aufnahme und unterstützt damit die so wichtige Versorgung des Körpers mit beiden Mineralien.
Aber auch das  Auge trinkt mit: life zeichnet sich nicht nur durch seine hohe Qualität im Zusammenspiel mit unserem Weissen Burgunder aus, sondern erlangt auch durch sein Produktdesign einen besonderen Hauch von Eleganz.
Die eisblaue Glasflasche ist die perfekte Ergänzung für eine festlich gedeckte Tafel und ein "Muss" für die anspruchsvollen Weinliebhaber..
Chocolat and Wine:
Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade entschieden. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen.
Schokoladen-Tipp:
 

Wir empfehlen zur Domina eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:
Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)
Unsere eigene Schokoladen-Empfehlung haben wir unterstrichen.

Wir wünschen Ihn
en eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.

Knabberspaß: Cracker
 Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp:
Köstliche Oliveöl & Sea Salt Crackers = mit Olivenöl und Meersalz
Extra virgin olive oil and sea salt crackers - Olivenöl-Meersalz-Cracker, diese Cracker empfehlen wir Ihnen nicht nur zum Ziegenkäse, Pecorino oder Parmesan, sondern als knackigen Begleiter zum trocken Weißburgunder
Diese würzigen Kräcker wurden zum Genuss mit Käse und Fruits & Pickles konzipiert, aber sie sind auch solo oder zum Wein ein Geschmackserlebnis.
Das perfekte Weinglas:
Leichte Weißweine, zum Beispiel Weißburgunder, Grauburgunder, Grünen Veltliner oder Riesling trinkt man aus schmalen Gläsern mit kleinem Volumen. Ein derart geformtes Glas bringt Duft und Frucht am besten zur Geltung.  
Was haben Wein und Speisen gemeinsam?
Gewürze und Kräuter sind unverzichtbar, wenn es darum geht, ein interessantes Geschmacksspiel zwischen Wein und Speisen zu kreieren. So gibt es Gewürze, die einen Wein völlig verfälschen, denken Sie z.B. an die Kombination von Rosmarin und Sauvignon Blanc. Hier addieren sich die Weinsäuren und die ätherischen Öle zu einem unangenehmen Mundgefühl.
Gewürze- und Kräuter-Tipp:

Vinsesse – Sauvage (franz.: Wild), ideal zu Spargel und Co.
Viele am Markt erhältliche Gewürzmischungen duften und schmecken zu intensiv. Die Idee zu Sauvage entstammt dem Bedürfnis nach feinen aber dabei gleichzeitig unentdeckten Noten, die man größtenteils nur in der wilden Natur findet. Hier bieten Wildblüten und Kräuter eine wunderbare Basis für neue Geschmackserlebnisse.

Die Sauvage-Mischung enthält u.a. Himalaya Ursalz – Estragon – Bärlauch – Thymian – Ringelblumen und Kornblumen.

Rezept der kochenden Reblaus:

 

D 046 - WEISSER BURGUNDER und
LINSENSUPPE Burg Layer Art

(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Lagerung:

Trinkgenuß sofort.
Lagerpotenzial sollte nicht mehr lange gelagert werden. Bei unserem Weißbugrunder haben sich jetzt die Aromen wunderbar entwickelt.. Lagerfähigkeit bis 2009/10. Sicherlich wird Ihnen dieser Wein auch dann noch Genuß und Spaß bereiten.

Auszeichnungen:

Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Michael Schäfer in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.

Ausgezeichnet vom Feinschmecker „Die besten Weingüter Deutschlands“
Hinweis zum Jugendschutz:

Jugendschutz –
Wir möchten im Sinne der Erfüllung des Jugenschutzgesetzes darauf hinweisen, daß wir an Personen unter 18 Jahren keine alkoholischen Getränke verkaufen.
Sofern Sie noch keine 18 Jahre alt sind, erhalten Sie deshalb keinen Zugang zu unserem
Bestellsystem, weder per Internet (hier erfolgt eine Alterskontrolle bei Anlieferung) noch direkt in unserer

Weinzirkel
-Vinothek Löbbe, Mühlenstrasse 45a, 58285 Gevelsberg.

Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährten.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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