2005 – Domina - trocken - QbA. - Burg Layer Hölle - Nahe - Weingut Michael Schäfer
Nahe Schäfer Domina Rotwein TrockenArtikel D 250

Das Prinzip „Unplagged“ steht im Zeitalter der Massenproduktion für die Besinnung auf handwerkliche Fähigkeiten.

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 7,95
einschl. MwSt von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis: EUR 10,60 / 1.0 l
Trinkspruch:
"Nein, nein, eine Domina ist mitnichten etwas Anrüchiges, sondern ein ganz und gar vollmundiger roter Tropfen"
Artikel: D 250
Bezeichnung: Burg Layer Hölle „S“
Namensgebung:
Bezeichnet nach Halde, oder Hinweis auf die Hitze der Hölle.
„S“ steht für selektive Handlese.
Weintyp: Rotwein
Geschmackstyp: Trocken – bezeichnet man einen Wein mit einem Restzuckergehalt von maximal 9 g/l., wobei der Säuregehalt höchstens 2 g/l niedriger sein darf. Klassisch trocken erlaubt jnur 4 g/l. Restzucker. Weine mit einem Restzuckeergehalt bis 2 g/l. dürfen auf dem Etikett des Schriftzug ‚Für Diabetiker geeignet“ mit dem Zusatz ‚nur nach Befragen des Arztes’ führen.
Jahrgangsbewertung: 2005***** - Auch wenn der verregnete August gerade bei vielen Urlaubern einen ganz anderen Eindruck hinterließ, war 2005 doch eines der wärmsten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Schon der Januar war auffallend warm, aber vor allem aufgrund des sommerlichen Aprilwetters begann man sich schon früh auf einen außergewöhnlichen Jahrgang einzustellen und befürchtete schon eine ähnliche Entwicklung wie 2003. Diese Sorge war jedoch unbegründet. Vor allem der August war deutlich kühler als im langjährigen Mittel – und Wasserreicher. Bedeutend für eine gute Entwicklung der Trauben war der Herbst. Sowohl September als auch Oktober waren ungewöhnlich warm und vor allem der Oktober brachte viel Sonne. Wer spät erntete und seine Trauben gesund über die feuchten Wochen brachte, hatte beste Voraussetzungen für einen exzellenten Jahrgang.
Weingutsname: Michael Schäfer
Weingutsbesitzer: Alfred und Karl-Heinz Schäfer
Weinmacher: Alfred Schäfer
Herkunftsland; DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutschland erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem europäischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durchschnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Anbauregion:
NAHE - Das Weinbaugebiet Nahe ist eines von 13 Weinanbaugebieten in Deutschland, das erst seit 1971 als eigenständiges Weinbaugebiet geführt wird, erstreckt sich von der Mündung der Nahe flussaufwärts bis kurz vor Kirn sowie in die Nebentäler von Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz. Das Zentrum bildet der Kurort Bad Kreuznach. Die Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet und in einem Projekt derzeit untersucht. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt es eine Sonderstellung ein: Quarz- und Schieferböden finden sich an der unteren, Porphyr, Melaphyr und Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm. Die Weingärten befinden sich größtenteils in Flach- und Hügellagen. Nur ein geringer Teil, hauptsächlich in der Gegend um Bad Münster am Stein, sind Steillagen.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte:

Burg Layer Hölle bezeichnet nach Halde, oder Hinweis auf die Hitze der Hölle und ist eine Einzellage an der Nahe. „Spitzenweinlage! Stofflich volle, fruchtige Weine von rassiger Art“, so lautet das Urteil von Dr. Ambrosi und B. Breuer in ihrem Buch „Die Nahe“:

Schon in der Steinzeit sind vereinzelte Siedlungsplätze im Naheland nachweisbar. Die Besiedlung nahm in der Bronze- und Urnenfeldzeit zu. Im 6. Jh. v. Chr. erhielt die damalige Bevölkerung einen Namen: Hunsrück-Eifel-Kultur.
Das Weingut
Michael Schäfer:
Weingut Michael Schäfer: Die Familie Schäfer betreibt seit über 250 Jahren Weinbau an der Nahe und hat seit 3 Generationen ihren Sitz in Burg-Layen. Das Weingut wird von den heutigen besitzern Alfred und Karl-Heinz Schäfer geleitet. Der Weinbergsbesitz von ca. 15 Hektar verteilt sich in traditionellen Weinbergslagen auf 6 Gemeinden, mit dem Schwerpunkt in Spitzenlagen von Burg-Layen und Dorsheim.
Bodenbeschaffenheit an der Nahe: Die Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet und in einem Projekt derzeit untersucht. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt es eine Sonderstellung ein: Quarz- und Schieferböden finden sich an der unteren, Porphyr, Melaphyr und Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm.
Klima an der Nahe:
Das Klima an der Nahe ist durch Soonwald und Hunsrück vor kalten Winden geschützt, mild und sonnenreich, es gibt wenig Regen. Hierdurch wird den Trauben eine lange, trockene Reife im Spätsommer ermöglicht.
Anbaufläche an der Nahe und im Weingut Schäfer:
Das Anbaugebiet Nahe bewirtschaftet mit 4.580 ha Rebfläche nur einen kleinen Teil in der deutschen Rebenlandschaft.
Das Weingut Michael Schäfer bewirtschaftet ca. 15 Hektar Rebfläche. Dieser Weinbergsbesitz verteilt sich in traditionellen Weinbergslagen auf 6 Gemeinden.
Ertrag und Produktion:
Der Ertrag ist den Bedingungen der Natur unterworfen. Durchschnittlich ca. 115.000 0,75 Ltr. Flaschen, bzw. 9.583 Kisten.
Anbauhöhe:
Die Rebfläschen des Weingutes befinden sich in einer Höhe von 300 Meter über NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):

Variétal : 100% Domina – Eine in Deutschland besonders in Franken, Nahe und an der Ahr verbreitetete Rebsorte. Eine Kreuzung aus Portugieser x Spätburgunder von Peter Morio und B. Husfeld im Jahr 1927 gezüchtete Rebsorte.
Farbe: dunkelrot, Geschmack: feinrassige Säure und kräftiger Körper

Qualitätsstufe: QbA. - Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) muss bestimmte charakteristische Merkmale des Anbaugebiets aufweisen. Das Etikett ist mit einer amtlichen Prüfungsnummer versehen. Classic und Selection sind keine Prädikate, sondern Bezeichnungen für Qualitätsweine mit harmonisch trockenem Geschmacksprofil.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr
Wein und Gesundheit:
Die Wissenschaft hat festgestellt: Weintrinker leben gesünder und Weißwein ist genau so gesund wie Rotwein. Seit 1978 wurden nahezu 130.000 Amerikaner über mehr als 20 Jahre beobachtet. Menschen mit einem moderaten Alkoholkonsum leben länger als Abstinenzler (10 % niedrigere Sterblichkeit). Die Weintrinker leben mit dem niedrigsten Risiko, frühzeitig zu sterben. Der moderate Bereich liegt bei rund 24 g Alkohol/Tag, bei Männern wie bei Frauen. Bis zu einem Konsum von 60 g Alkohol blieb der Gesundheitsvorteil erhalten, ab einem Wert von mehr als 72 g Alkohol/Tag stieg die Sterblichkeit allerdings schnell an. Bier und Schnaps erwiesen sich als nicht so wirkungsvoll wie der Wein. Und entgegen den allgemeinen Erwartungen schnitten die Rotweinkonsumenten nicht besser ab: Rot- und Weißweintrinker waren gleichermaßen begünstigt. Der gesundheitsfördernde Effekt beider Weinarten unterschied sich nicht, ebenso gut schnitten Roséetrinker und Sektliebhaber ab.
Liegt es am Getränk oder am gesünderen Lebensstil der Weinliebhaber?
Einmal mehr konnte diese Frage nicht beantwortet werden, aber es reicht sicher den meisten von uns zu wissen, dass man mit einem moderaten Weinkonsum seinem Körper etwas Gutes tut! Und man kann sich leisten, den Wein zu trinken, der einem schmeckt, ohne Gedanken an seine potentielle Gesundheitswirkung zu verschwenden.
Flascheninhalt:
Der Wein ist in einer o,75 Literflasche abgefüllt.
Kartoninhalt:
12 Flaschen im original Weingutskarton
Flaschenverschluß:

Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken, Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern. Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-, Schraub- und Glasverschlüssen geführt.
Generell ist festzustellen, dass die Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die Reifeentwicklung Einfluss hat. Das Weingut Michael Schäfer bestückt ab dem Jahrgang 2007 alle Flaschen mit einem Schraubverschluß oder Kunststoffverschluß. .Bei einem Wein welcher in den nächsten 5 bis 6 Jahren abgetrunken wird, können wir das nachvollziehen.

Aber dann? ...
.
.. und es fehlt das schöne PLOPP! Höherwertige Weine werden entsprechend weiterhin mit Naturkork versehen.

Alkoholgehalt:
Die Domina hat einen Alkoholgehalt von 13,5 % vol.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 5,4 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker:
Dieser Wein enthält 4,7 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel):
JA – dieser Wein enthält Schwefel. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?

Die Gärung des Weissen Burgunders erfolgte sowohl im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur als auch im Barriquefaß.
Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl.
Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:

• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)

Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:
Jahr für Jahr ist die Weinlese immer wieder ein Abenteuer und Erlebnis.
Der Zeitpunk des Erntebeginns erfordert vom Winzer viel Fingerspitzengefühl. Die Trauben sollten so viel wie möglich an Zucker angesammelt haben, gleichzeitig aber sollte der Säuregehalt auch nicht zu stark gesunken sein.
Die Trauben wurden von Hand gelesen und in kleinen Behältern transportiert und dann auf die Kelter gebracht. Der Traubenmost kommt nun zum Klartank, dort bleibt der Most ca. 6 - 24Std. zum Absetzen stehen. Danach kommt der Traubenmost in den Gärtank. Der Weg zum gutem Wein ist geschafft.
Die Rotweinbereitung unterscheidet sich von der des Weisweins durch die Vorgärung. Die rote Farbe stammt nicht aus dem Fruchtfleisch, sondern aus den Beerenhäuten. Sie löst sich gut im Alkohol oder bei Wärme. Deshalb lässt man die Maische für Rotweine einige Tage "vorgären", damit der entstehende Alkohol und Wärme die rote Farbe aus den Beerenhäuten lösen. Erst dann wird gekeltert.
Nach einigen Monaten und vielen Arbeitsvorgängen wird der Wein in die Flasche abgefüllt.
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Aroma und Geschmack:
Die Nahe-Domina vom Weingut Schäfer zeigt ein dichtes Rubinrot.
Kräftige und würzige Aromen nach roten Waldfrüchten, Vanille und Zartbitterschokolade bestimmen das Bukett.
Die enorme Geschmacksdichte verführt mit beinahe süßlich wirkenden Eindrücken von Mokka , Karamell und Tabak - abgerundete Gerbstoffe mit einem zarten, weichen Schmelz geben diesem Wein ein besonderes Geschmacksprofil.
Eine edle Taninstruktur, schlank und abgerundet, verleihen diesem guten Tropfen eine edle Note.
Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur wird durch das Essen und das ganz persönlichen Geschmacksempfinden bestimmt. Unsere Empfehlung für diesen Wein: 14-18oC,
Idealer Partner zu:
Der kräftige Wein eignet sich wie die meisten anderen Rotweinsorten besonders zu Lamm-, Rind- und Wildgerichten. Zu kräftigen, abgelagerten Käsesorten von Schaf und Ziege.
Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine köännen in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:
Ossau-Iraty, Ossau-Iraty Brebis-Pyrénées - aus der Region Aquitanien stammender Schnittkäse aus Schafsmilch. Im Geschmack nussartig, pflanzlich, ddezent nach Schaf
In den Pyrenäen, der Gebirgskette, die Frankreich mit der Iberischen Halbinsel verbindet, sind vor allem Käse aus Schafmilch zu Hause. Ihr wohl berühmtester Vertreter ist der Ossau-Iraty, den seit 1980 auch das (AOC) -Siegel ziert. Er darf nur aus der Milch der Manech- und Basco-Béarnaiser Schafe hergestellt werden und reift mindestens 90 Tage, um sein nussartiges Aroma zu entwickeln. Zu ihm wie zu allen anderen Brebis Pyrénées passen sowohl kräftige Rotweine als auch würzige Weißweine. Eine deutscher, trockener Rotwein der Domina-Traube ist ein Volltreffer.
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp:
Das fein-rustikale Eifelerbrot liebt den zart-nussigen Schnittkäse aus Schafsmilch, wie z.B. Ossau-Iraty Brebis-Pyrénées aus den Pyrenäen.
Blauer Dunst und Wein dazu?
Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.
Zigarren-Tipp:

Zino Platinum Scepter Series Stout,
17,8/2,1 cm, Torpedo, Dominikanische Republik, Filler: Dominican, Peru,

Zusammenspiel:
Die fruchtigen, schwarzbeerigen, sanften Aromen der Domina begleiten die distinguierte, cremig getönte Holz-Kaffee-Textur der sich in samtiger Weichwürzigkeit präsentierenden Zigarre sehr einladend und geschmackvoll, der Wein beeinflusst und erweitert sehr vorteilhaft die dichte, samtig empfundene Geschmacksfülle der Zigarre, die Fruchtnoten der Domian werden mit dem Torpedo zart toastig akzentuiert und geschmackserweiternd aufgenommen, ein anhaltendes Rauch- und Trinkvergnügen.

Mineralwasser gehört zum Wein, aber welches:
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Eine bekannte deutsche Sommelière empfiehlt: kein Heil- oder Tafelwasser, sondern nur so genanntes natürliches Mineralwasser zum Wein trinken Aufs Etikett achten, denn die einzelnen Mineralstoffe sollten nicht über 500 mg/l liegen. Ansonsten gilt die Faustregel:
- zum Weißwein ein Medium-Mineralwasser (gemäßigte Kohlensäure)
- zum Rotwein ein stilles Mineralwasser
Stark kohlensäurehaltiges Wasser (Sprudel) passt nur zu Wein mit Restsüße wie Beinem Eiswein oder zu Wein mit einem starken Eigengeschmack wie z.B. ein Gewürztraminer.
Mineralwasser-Tipp:
Gerolsteiner - Ein herrlich schmeckendes hoch mineralisiertes Wasser. Es kommt aus den Tiefen der Eifel und enthält eigene Quellkohlen- säure, die auf die vulkanische Aktivität in dieser Region zurückzuführen ist. Wir empfehlen Ihnen Gerolsteiner Gourmet mit ca. 4g/l Kohlensäure.
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein
Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade entschieden. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen.
Schokoladen-Tipp:

Wir empfehlen zur Domina eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:

Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)

Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.
Cracker und Wein, eine gute Verbindung:
Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp:
Cräcker Chili - Diese Cräcker schmecken herrlich nach medeterraner Lebenslust. Für diese englische Spezialität mit dem feurig-scharfen Geschmack von Chili werden ausgewählte Zutaten aus kontrolliertem biologischem Anbau verwendet. Diese Cracker sind ein genuss zu einem samtigen Glas Rotwein und würzigem Schafskäse.
Das mediterrane Lebensgefühl und die südliche Ernährungsweise sind Inbegriff für unbeschwerten Genuss.

Das perfekte Weinglas:
Tanninarme Rotweine (z. B. Beaujolais, Burgunder, Barbera) Die Gläser haben eine bauchige Form und eine relativ große Öffnung. Sie sorgt dafür, dass der Wein beim Trinken rasch in die gesamte Mundhöhle gelangt und wir seinen Geschmack so intensiv wie möglich wahrnehmen. 
Gewürze und Kräuter sowohl im Wein als auch an den Speisen:
Gewürze sind unverzichtbar, wenn es darum geht, ein interessantes Geschmacksspiel zwischen Wein und Speisen zu kreieren. So gibt es Gewürze, die einen Wein völlig verfälschen, denken Sie z.B. an die Kombination von Rosmarin und Sauvignon Blanc. Hier addieren sich die Weinsäuren und die ätherischen Öle zu einem unangenehmen Mundgefühl.
Gewürze und Kräuter-Tipp:
Vinesse = Arrosto - Frucht im Spiel mit Frucht, eine Gewürzmischung aus Himalaya Ursalz,  Rosa Beeren finecrushed, ungarischer Paprika rosenscharf, Thymian u.a.
Frucht im Spiel mit Frucht, das ist das Thema von Vinesse Arrosto. Vielleicht kennen Sie das Gewürz Rosa Beeren, auch bekannt als Rosa Pfeffer?! Der Duft ist süßlich, der Geschmack frisch, süßlich mit einem Hauch Kiefernnaden. Die zweite fruchtige Komponente ist ungarischer Paprika (rosenscharf), der mit seiner feinen fruchtig- cremig, süßscharfen Noten die Basis für das Spiel bietet.
Rezept der kochenden Reblaus:
D 250 - Rehrücken auf Erbsen-Minze-Püree und
Frühlingsmorcheln-Polenta

(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch gerne kostenfrei per Email zu)
Lagerung:
Trinkgenuss sofort –
Lagerpotenzial noch einige Jahre – Bei unserer Domina entwickeln sich die Aromen erst in ein paar Jahren. Lagerfühigkeit bis 2010/12
Auszeichnungen:
Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Michael Schäfer in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährten.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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Hinweis:

Einige Artikel basieren auf dem Artikel Weinbau in Frankreich aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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