2006 - Pinot Blanc - Classic - QbA. - Classic - Nahe - Deutschland - Weingut Michael Schäfer
d196
Artikel D 196

Trinkst’ ein Glas, zwei Glas oder drei,
ja was ist denn schon dabei?
Wirst schon merken wie das geht,
wenn Niemand Dir im Wege steht!

 

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 4,65
einschl. der gesetzlichen MwSt von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis:
EUR 6,20 / 1.0 l

 

Trinkspruch:
Pinot Blanc - Versuch einer sinnlichen Verführung
Artikel: D 196
Bezeichnung: Pinot Blanc (Weißburgunder)
Namensgebung:
Der Name «Pinot» kommt vom schwarzen Pinienzapfen, welcher eine frappante Ähnlichkeit mit den engbeerig und walzenförmig wachsenden Trauben zeigt
Weintyp: Weißwein
Geschmackstyp:

Classic - hat Klasse, schmeckt Klasse!
Seit dem Jahrgang 2003 steht der Begriff Classic für überdurchschnittliche Qualitätsweine, die harmonisch trocken schmecken und sich zu vielen Speisen kombinieren lassen. Dahinter steckt die Vorgabe, dass der Restzuckergehalt des Weines höchstens doppelt so hoch sein darf wie der Säuregehalt des Weines. Denn die Säure eines Weines bestimmt gemeinsam mit dem Zuckergehalt das Geschmacksbild eines Weines wesentlich mit. Beide haben eine ideale Relation zueinander, die der Weinerzeuger mit dem "Classic"-Wein sucht. Ein Wein mit etwas höherer Säure schmeckt bei einer etwas höheren Restsüße ähnlich trocken wie ein Wein, bei dem Säure und Restzuckerwerte etwas niedriger liegen. Aus welchem Anbaugebiet ein "Classic"-Wein auch immer kommt, sein Restzuckergehalt beträgt nie mehr als 15 Gramm. Darauf kann sich der Weinfreund verlassen. Der natürliche Alkoholgehalt der "Classic"-Weine muss ein Volumenprozent höher liegen als dies üblicherweise verlangt wird. Auf dem Etikett erscheint somit eine Alkoholangabe von mindestens 12 % vol. Das garantiert vollmundige Weine mit Länge und Substanz.

Jahrgangs-
bewertung:
2006**** - Das Sommermärchen - ein für die deutschen Winzer nicht unproblema-tischer Jahrgang. Einem vergleichsweise langen, kalten Winter folgten ein sehr warmer Juli, ein kühler August und ein bemerkenswert warmer Herbst. Überdurchschnittlich viel Niederschlag gab es in den Monaten Mai und August. Ende September / Anfang Oktober gab es teilweise monsunartige Regenfälle, die "Fäulnis" zum beherrschenden Thema während der Ernte machten. Sehr selektive und möglichst rasche Lese waren nötig, um in 2006 optimales Traubengut einzubringen. Das Schlagwort Der Ertrag im Anbaugebiet Nahe war durchschnittlich und lag damit höher als 2005 - wobei der Lesezeitpunkt über die geerntete Menge entschied. Die Trauben waren sehr früh reif; die Mostgewichte schon Ende Oktober sehr hoch. Dann kam ein starker Regen, schlagartig setzte die Botrytis-Infektion ein. Danach folgte ein trocken-warmer Oktober. Die Reben trockneten ab und es blieb die Zeit gesunde, edelfaule und verdorbene Trauben in mühevoller Kleinarbeit voneinander zu trennen. Aufgrund der Fäulnis-Problematik trennt sich in diesem Jahrgang die Spreu vom Weizen. Die Verkostungen zeigen, daß dieser Jahrgang sehr kraftvolle, füllige Weine hervorgebracht hat. Die Frucht ist reif und geht in Richtung gekochter Früchte und Dörrobstnoten. Oftmals wird diese Frucht von mineralischen und würzigen Komponenten dominiert.
Weingutsname:
Michael Schäfer
Weingutsbesitzer:
Alfred und Karl-Heinz Schäfer
Weinmacher: Alfred Schäfer
Herkunftsland:

DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutschland erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem europäischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durchschnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Anbauregion:
NAHE - Das Weinbaugebiet Nahe, eines von 13 deutschen Anbaugebieten, das erst seit 1971 als eigenständiges Weinbaugebiet geführt wird, erstreckt sich von der Mündung der Nahe flussaufwärts bis kurz vor Kirn sowie in die Nebentäler von Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz. Das Zentrum bildet der Kurort Bad Kreuznach. Die Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet und in einem Projekt derzeit untersucht. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt es eine Sonderstellung ein: Quarz- und Schieferböden finden sich an der unteren, Porphyr, Melaphyr und Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm. Die Weingärten befinden sich größtenteils in Flach- und Hügellagen. Nur ein geringer Teil, hauptsächlich in der Gegend um Bad Münster am Stein, sind Steillagen.
Vor allem der Riesling bringt hier sehr mineralische, elegante Weine hervor.
Lage:
Appellaltion:
Weinberg:
Geschichte:
Burg Layen Schloßkapelle - Diese Großlage ist eine Herkunftsbezeichnung beim Weinbau. Sie ist nach dem deutschem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.), eine weitere Einheit um die Herkunft eines Weines aus Deutschland zu bestimmen. Sie bezeichnet fast immer die Zusammenfassung von mehreren Einzellagen eines bestimmten deutschen Anbaugebiets. Von der Namensgebung her ist sie nicht von einer Einzellage zu unterscheiden.Schon in der Steinzeit sind vereinzelte Siedlungsplätze im Naheland nachweisbar. Die Besiedlung nahm in der Bronze- und Urnenfeldzeit zu. Im 6. Jh. v. Chr. erhielt die damalige Bevölkerung einen Namen: Hunsrück-Eifel-Kultur.
Das Weingut Michael Schäfer:

Die Familie Schäfer betreibt seit über 250 Jahren Weinbau an der Nahe und hat seit 3 Generationen ihren Sitz in Burg Layen. Das Weingut wird von den heutigen Besitzern Alfred und Karl-Heinz Schäfer geleitet. Der Weinbergsbesitz von ca. 15 Hektar verteilt sich in traditionellen Weinbergslagen auf 6 Gemeinden, mit dem Schwerpunkt der Spitzenlagen von Burg Layen und Dorsheim. Naturnaher, organisch ausgewogener Anbau, selektive Ernte und hohes Durchschnittalter der Weinrebe (ca. 30Jahre) erreichen, dass die Reben nur mittlere bis niedrige Ernten bringen. Durch das Zusammenwirken dieser Faktoren und der Weinbau-Philosophie der Weinmacher, erhalten die Weine ihren individuellen Charakter und markante Art, geprägt vom Mikroklima und Boden der Weinbergslage. Aufwendiger und sorgfältiger Ausbau der Weine garantieren höchste Qualität und Lagerfähigkeit.
Die Weinbergsbesitzer haben Tradition, Berufsethik und moderne Kellertechnik zu einer fruchtbaren Symbiose zusammengeführt, damit aus den wertvollen Trauben der Spitzenlagen auch echte Spitzenweine werden.
Wertvolle und kreative Ausstattung machen den Wert der Weine der edlen Weine nach außen sichtbar. Zusätzlich dokumentieren viele Auszeichnungen und Staatsehrenpreise, verliehen von der Staatsregierung Rheinland-Pfalz, den objektiven Wert der Weine.

Die Weine dieses Weingutes heben sich immer vom Durchschnitt ab, und auf die Qualität kann man sich verlassen.

Bodenbeschaffenheit: Die Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet und in einem Projekt derzeit untersucht. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt es eine Sonderstellung ein: Quarz- und Schieferböden finden sich an der unteren, Porphyr, Melaphyr und Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm.
Klimatische Bedingen an der Nahe:
Das Klima an der Nahe ist durch Soonwald und Hunsrück vor kalten Winden geschützt, mild und sonnenreich, es gibt wenig Regen. Hierdurch wird den Trauben eine lange, trockene Reife im Spätsommer ermöglicht.
Anbaufläche und Ertrag im Weingut:
Das Anbaugebiet Nahe bewirtschaftet mit 4.580 ha Rebfläche nur einen kleinen Teil in der deutschen Rebenlandschaft. Das Weingut Mischarl Schäfer bewirtschaftet ca. 15 Hektar Rebfläche. Dieser Weinbergsbesitz verteilt sich in traditionellen Weinbergslagen auf 6 Gemeinden.
Anbauhöhe: Der Ertrag ist den Bedingungen der Natur unterworfen. Durchschnittlich ca. 115.000 0,75 Ltr. Flaschen, bzw. 9.583 Kisten.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
100% PINOT BLANC (WEISSER BURGUNDER) - Die Rebsorte Weisser Burgunder hat international viele Namen. Die bekanntesten sind neben dem Weisser Burgunder für Frankreich Pinot Blanc, Italien Pinot Bianco oder im Elsaß Klevner. Die Rebsorte stammt wohl aus Burgund, wo sie seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar ist. Nach neuesten Untersuchungen ist der Weisse urgunder eine natürliche Kreuzung zwischen Traminer und Schwarzriesling.
Qualitätsstufe:

QbA. = Abkürzung für die in Deutschland und Südtirol verwendete Bezeichnung „Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete“. Um Verwechslungen zwischen Tafelwein und Qualitätswein auszuschließen, unterscheidet das EG-Recht zwischen „Weinbaugebieten” und „bestimmten Anbaugebieten“. In Deutschland müssen solche Weine aus zugelassenen Qualitätswein-Rebsorten gekeltert worden sein, die zu 100% aus einem der 13 Anbaugebiete stammen. In Österreich wird diese Bezeichnung eher selten verwendet.
(Siehe auch unter Geschmackstyp)

Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr
Wein und Gesundheit:
Die Wissenschaft hat festgestellt: Weintrinker leben gesünder und Weißwein ist genau so gesund wie Rotwein.
Seit 1978 wurden nahezu 130.000 Amerikaner über mehr als 20 Jahre beobachtet.
Menschen mit einem moderaten Alkoholkonsum leben länger als Abstinenzler (10 % niedrigere Sterblichkeit). Die Weintrinker leben mit dem niedrigsten Risiko, frühzeitig zu sterben. Der moderate Bereich liegt bei rund 24 g Alkohol/Tag, bei Männern wie bei Frauen. Bis zu einem Konsum von 60 g Alkohol blieb der Gesundheitsvorteil erhalten, ab einem Wert von mehr als 72 g Alkohol/Tag stieg die Sterblichkeit allerdings schnell an. Bier und Schnaps erwiesen sich als nicht so wirkungsvoll wie der Wein.
Und entgegen den allgemeinen Erwartungen schnitten die Rotweinkonsumenten nicht besser ab: Rot- und Weißweintrinker waren gleichermaßen begünstigt. Der gesundheitsfördernde Effekt beider Weinarten unterschied sich nicht, ebenso gut schnitten Roséetrinker und Sektliebhaber ab.
Liegt es am Getränk oder am gesünderen Lebensstil der Weinliebhaber?
Einmal mehr konnte diese Frage nicht beantwortet werden, aber es reicht sicher den meisten von uns zu wissen, dass man mit einem moderaten Weinkonsum seinem Körper etwas Gutes tut!
Und man kann sich leisten, den Wein zu trinken, der einem schmeckt, ohne Gedanken an seine potentielle Gesundheitswirkung zu verschwenden. 

Genußtipp:
Der Wein sollte generell zu einer Mahlzeit genossen werden. So wird der Alkohol nicht so schnell ins Blut aufgenommen und das Genusserlebnis des Essens erhöht.
Flascheninhalt:
o,75 l
Kartoninhalt:
12 Flaschen im original Weingutskarton
Alkoholgehalt:
11,5%vol
Flaschenverschluß:

Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken, Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern. Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-, Schraub- und Glasverschlüssen geführt.
Generell ist festzustellen, dass die Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die Reifeentwicklung Einfluss hat. Das Weingut Michael Schäfer bestückt ab dem Jahrgang 2007 alle Flaschen mit einem Schraubverschluß oder Kunststoffverschluß. .Bei einem Wein welcher in den nächsten 5 bis 6 Jahren abgetrunken wird, können wir das nachvollziehen.

Aber dann? ...
... und es fehlt das schöne PLOPP!
Höherwertige Weine werden entsprechend weiterhin mit Naturkork versehen.

Alkoholgehalt:
11,5%vol.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 4,7g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker:
Dieser Wein enthält 34,6 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel):
JA – dieser Wein enthält Schwefel. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barrique?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Ededlstahlbehälter?

Die Gärung des Pinot Blanc erfolgte im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur.
Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl.
Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)

Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:

Ein gezielter Rebschnitt und den daraus folgenden niedrigen Erträgen, ernten Schäfers vollreife Trauben von hoher Qualität – Grundlage für die Produktion hochwertiger Weine. Die Trauben wurden per Hand gelesen und entrappt.
Eigentlich entsteht der Wein im Weinberg. Aber um das Beste aus den Trauben herauszulocken, ist der Kellermeister gefragt. Die Bereitung folgt einem einfachen Ablauf, der jedoch dem Kellermeister großen Spielraum für individuellen Ausbau bietet. Naturnaher, organisch ausgewogener Anbau, selektive Ernte und hohes Durchschnittsalter der Weinrebe erreichen, daß die Reben mittlere bis niedrige Ernten bringen. Durch das Zusammenwirken dieser Faktoren und der Weinbau-Philosophie erhalten die Schäfer-Weine ihren individuellen Charakter und markante Art, geprägt vom Mikroklima und Boden der Weinbergslage. Aufwendiger und sorgfältiger Ausbau garantieren höchste Qualität und lange Lagerfähigkeit.

Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Aromaspiel und Geschmack:

Der Weiße Burgunder oder auch Pinot blanc genannt, bevorzugt warme Lagen und lockere, kalkreiche Böden.
Fürs Auge zeigt sich
Facettenreiches Aromenspiel, nussig untermalt, pikant, feurig, dann wieder herrliche exotische Noten, Touch nach Grapefruit.
Der Geschmack körperreich, mit einer pikanten Säure ausgestattet,
im Abgang geprägt von großartiger, kühler Mineralik
.
Als Altwein (4-5 Jahre) mit sattgoldener Farbe erreicht er seinen geschmacklichen Höhepunkt.

Trinktemperatur:
Genießen Sie diesen Wein bei einer Temperatur von 9° bis 12° C
Ideale Begleiter zu:
Elegante Weißburgunder in der Classic Geschmacksrichtung, mit frischer Säure und feiner Frucht sind ideale Menüweine. Neben leichten Sommerweinen eignet sich dieser Wein sehr als Spargelwein. Nicht übertrieben alkoholreich besitzt der Weißburgunder ein dezentes Aroma, das häufig an grüne Nüsse, Apfel, Birne, Quitte, Aprikose, Zitrusfrüchte oder frische Ananas erinnert. Mäßiger Körper und eine angenehm erfrischende Säure zeichnen ihn als vielseitig verwendbaren Menüwein aus. Er ist damit gut geeignet zu Meeresfrüchten, Fisch, Kalb- und Schweinefleisch sowie Geflügel, oder einfach als gut gekühlter Terrassenwein.
Eine Liaison fürs Leben: Käse zum Wein
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine köännen in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:
Ziegenkäse - Eine Ziegenrolle aus Frankreich, also ein Weichkäse mit weißem Edelpilz mit typischem Ziegengeschmack
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp:
Wenn sich eine zickige Ziegenkäserolle und ein feinherbes Roggenvollkornbrot aneinander schmiegen, gibt es nicht zu meckern. Dazu noch einen deutschen Pinot Blanc Classic - einfach perfekt.
Blauer Dunst und Wein dazu?

Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.

Zigarren-Tipp:
Davidoff Ambrassadrice aus der Dominikanischen Republik. Die kleinste Zigarre der Davidoff-Familie (im klassischen Senôrita-Format) ist klein aber mild und dabei aromareich.
Mineralwasser gehört zum Wein, aber welches?
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Eine bekannte deutsche Sommelière empfiehlt: kein Heil- oder Tafelwasser, sondern nur so genanntes natürliches Mineralwasser zum Wein trinken Aufs Etikett achten, denn die einzelnen Mineralstoffe sollten nicht über 500 mg/l liegen. Ansonsten gilt die Faustregel:
- zum Weißwein ein Medium-Mineralwasser (gemäßigte Kohlensäure)
- zum Rotwein ein stilles Mineralwasser
Stark kohlensäurehaltiges Wasser (Sprudel) passt nur zu Wein mit Restsüße wie Beerenauslese oder zu Wein mit einem starken Eigengeschmack wie z.B. ein Gewürztraminer.
Mineralwasser-Tipp:
Zu diesem Weissburgunder empfehlen wir ein stilles Mineralwasser 'staatl. Fachingen'.
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade zum Wein

Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen. Deshalb empfehlen wir zum Entre-Deux-Mers eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:

Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)

Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)

Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.
Schokoladen-Tipp
Zu diesem Weissburgunder darf eine Milchschokolade mit Pfeffer gereicht werden.
Cracker und Wein: eine gute Verbindung:

Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.

Cracker-Tipp:

Rosmarin-Kräcker sollten zum Knabbern beim Pinot Blanc bereit stehen Wohlriechend, duftig und zart. Wenn noch ein Ziegenkäse dabei ist kann eigentlich nichts mehr als Genuss passieren.

Das perfekte Weinglas:

Leichte Weißweine, zum Beispiel Weißburgunder (Pinot Blanc), Grauburgunder, Grünen Veltliner oder Riesling trinkt man aus schmalen Gläsern mit kleinem Volumen. Ein derart geformtes Glas bringt Duft und Frucht am besten zur Geltung.

Rezept der kochenden Reblaus:

Kartoffel-Fischgulasch

Weißburgunder (Pinot Blanc), classic besitzen ein dezentes Bukett. Fruchtig, mit bekömmlicher Weinsäure. Speisen und ist gerade zu diesem Fisch-Rezepz geeignet

(Dieses Rezept senden wir Ihnen gerne kostenfrei per Email zu)

Passen Gewürze und Kräuter eigentlich zum Wein?
Lemoncello ist eine Gewürzmischung welche geradel zu Fisch & Risotto greift. Mit Hawaianisches Alea Tonerdesalz, Senfsaat und Dill sowie Pfeffer stehen hier die Partner zu diesem Rezept und zu Pinot Blanc bereit.
Lagerung: Trinkgenuss sofort –
Lagerpotenzial noch ein Jahre – Bei unserem Pinot Blanc classic entwickeln sich die Aromen erst nach drei bis vier Jahren. Lagerfühigkeit bis 2010/11
Auszeichnungen:
Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Michael Schäfer in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährten.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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Hinweis:

Einige Artikel basieren auf dem Artikel Weinbau in Frankreich aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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