2005 - Huxelrebe Trockenbeerenauslese - edelsüß - Eppelsheimer Felsen - Rheinhessen - Wgt. Russbach
2005 - Huxelrebe Trockenbeerenauslese - Eppelsheimer Felsen - Wgt. Russbach "Essen ist ein Bedürfnis,
genießen ist eine Kunst"


Artikel D 254

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 19,60
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Grundpreis: EUR 39,20 / 1.0 l
Trinkspruch:

“Lass dich nicht mit Menschen ein, die sich mit Wein betrinken oder sich voll fressen, denn sie sind auf dem sicheren Weg in die Armut.”

Salomo da in Kapitel 23, Vers 20 und 21.
Artikel: D D 254
Bezeichnung: Huxelrebe Trockenbeerenauslese
Namensgebung: Ihren Namen hat die Rebe von Fritz Huxel, der sie in den 1950er Jahren in Westhofen (Rheinhessen) als erster umfangreich anbaute.
Weinart: Weißwein - edelsüß
Geschmackstyp:
Edelsüß - Wenn die Hauptweinlese in den deutschen Weinanbaugebieten erfolgreich beendet ist, kann man beobachten, dass in bestimmten Lagen einzelne Weinberge noch nicht gelesen wurden. Sie sind vom Winzer nicht etwa vergessen worden, sie warten vielmehr darauf, edelsüße Köstlichkeiten zu werden. Bei günstiger Herbstwitterung entwickeln sich die Trauben weiter und steigern auf natürliche Weise täglich ihren Süßegrad. Ab 45 g/l ist die Bezeichnung süß auf den Weinflaschenetiketten zulässig.
Jahrgangsbewertung:
2005***** - Die Weinlese verlief in diesem Jahr außerordentlich schnell. Der Jahrgang 2005 ist ein weiterer guter Jahrgang und vereint die positiven Eigenschaften der 2003er Rotweine mit denen der 2004er Weißweine. Zögerten die Winzer anfänglich die Lese längstmöglich hinaus, um die schönen sonnigen Herbsttage zu nutzen, ging die Weinlese insbesondere nach dem verregneten ersten Oktoberwochenende sehr zügig vonstatten. Der „goldene Oktober“ war 2005 sehr ausdauernd und hat den Trauben danach zu enormen Mostgewichten verholfen. Was jetzt noch an den Stöcken hing, waren ausnahmslos Trauben für die Gewinnung von TBA bis hin zum Eiswein. Das hat sich gelohnt, eine hervorragende Qualität wurde bei den edelsüßen Kreszenzen gewonnen.
Weingutsname:
Russbach
Weingutsbesitzer:
Familei Russbach
Weinmacher: Bernd Russbach
Herkunftsland:
DEUTSCHLAND - In Deutschland werden vorwiegend hochwertige Weißweine angebaut. Dem Geschmack der deutschen Weintrinker entsprechend, gibt es hier sehr viele unterschiedliche trockene Weine. Deutscher Wein wurde von den Römern in Deutschland an Rhein und Mosel eingeführt. Heute zeichnet sich das dieses Wein-Land aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen der einzelnen Wein-Baugebiete als Wie-Bauland mit großer Vielfalt aus. Es werden in Deutschland über 100.000 ha Rebfläche mit Wein bebaut. Der deutsche Wein ist für viele immer noch gleich Weißwein, denn drei Viertel des Wein Deutschland ist Weißwein, wobei der Riesling als Rebsorte eindeutig dominiert, die vor allem in Rheinhessen sehr verbreitet ist.
Durch das etwas kältere Klima in Deutschland enthalten die Weintrauben etwas mehr Säure und weniger Gerbsäure als Weine von südlichen Regionen. Dadurch wirken der deutsche Wein und auch der deutsche Rotwein frischer und spritziger.
Weinbaugebiet:
RHEINHESSEN - Rheinhessen ist eines von 13 deutschen Weinbaugebieten und Deutschlands größtes Anbaugebiet. Das Hügelland mit seinen sanften Erhebungen strahlt mediterranes Flair aus. Im Norden und Osten ist es vom großen Rheinbogen umschlossen. In der Gegend um Bingen und an der bekannten Rheinterrasse vor Mainz bis kurz vor Worms prägen ansteigende Hänge entlang des Rheins den Weinbau, während der "Wonnegau" und das Hügelland mit sanften Erhebungen und unverbrauchter Landschaft ein eher mediterranes Flair ausstrahlen.
Lag:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte der Weinlage:
EPPELSHEIMER FELSEN – Im südlichen Rheinhessen, im Bereich Wonnegau liegt die besonders für den Chardonnay geignete Rebfläche.
EPPELSHEIM - "Ich, Rutswind, mache in Gottes Namen meine Vergabung an den heiligen Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke heute als Eigentum auf ewige Zeiten mein Gut in Eppelsheim, nämlich drei Joch Ackerland. Urkund dessen die untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorch am 28. November im 15. Regierungsjahr (782) unseres Herrn, des glorreichen Königs Karl. Handzeichen der Schenkgeberin Rutswind. Rudolf als Schraiber." Dies ist sozusagen die offizielle "Geburtsurkunde" der Gemeinde Eppelsheim, wie sie im "Codex Laureshamensis" in lateinischer Sprache enthalten ist. Somit konnten die Eppelsheimer Bürger im Jahre 1982 ihr 1200jähriges Bestehen.
Die ersten Rebstöcke wurden vor ca. 1800 von den Römern gebraucht.
Das Weingut Russbach:
RUSSBACH - Bernd Russbach, noch keine 40 Jahre alt, wirkt unscheinbar, geradezu schmächtig. Doch in ihm steckt eine unglaubliche Zähigkeit. Regelmäßig betreibt er Triathlon, bei dem Ausdauer wichtiger ist als bloße Kraft. Gemeinsam mit Vater Hans bewirtschaftet er ein mittelgroßes Weingut im Rheinhessischen Eppelsheim, gelegen zwischen Worms und Alzey. Der Senior ist am liebsten in den Reben und überläßt den Keller seinem Sohn. Vor ein paar Jahren noch wirkten Bernd Russbachs Weine arg bieder. Doch er arbeitete unbeirrt an seinen Tropfen, und die wurden mit jedem Jahrgang besser. Am meisten lernte er während einer viermonatigen Weltreise, die er und seine Frau sich vor fünf Jahren gönnten. Über Kalifornien, Australien bis nach Neuseeland ging die Tour rund um den Wein, von wo er manchen Blick hinter die Kulissen seiner Winzerkollegen machen konnte.
Bodenbeschaffenheit im Wonnegau:
Die Bodenstruktur in diesem Teil von Rheinhessen ist von sandigem Lehm- und Tonböden mit hohen Kalkgehalten geprägt. Dies beeinflusst unsere Weine in ganz besonderer Weise.
Das Klima im Wonnegau:
Durch seine geschützte Lage im Luv und Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Donnersberg gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Weinbau begünstigt.
Rheinhessen ist - u. a. durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung - das am geringsten bewaldete Gebiet in ganz Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf (in der Regel in Verbindung mit Gewittern).
Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1.600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 °C.
Anbaufläche im Weingut Russbach:
Die Weinreben wachsen auf 12 Hektar Rebfläche in den Weinbergslagen »Eppelsheimer Felsen« und »Gundersheimer Bergkloster«.
Ertrag im Weingut:
Keine Angaben:
Anbauhöhe: Die Weinberge des Gutes liegen in einer durchschnittlichen Höhe von 179 m ü. NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal: 100% Huxelrebe ist eine Weißwein-Rebe, die sowohl witterungs- als auch krankheitsempfindliche, kernlose Beeren hervorbringt. Sie kann sehr hochwertige Weine hervorbringen, in erster Linie Süßweine als Aperitif- oder Dessertweine.
Die Kreuzung erfolgte an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey durch Georg Scheu aus Gutedel und Coutillier Musqué. Die Rebe ist nahezu ausschließlich in Deutschland beheimatet. Ihren Namen hat die Rebe von Fritz Huxel, der sie in den 1950er Jahren in Westhofen (Rheinhessen) als erster umfangreich anbaute. Der Sortenschutz erfolgte 1968. Aufgrund der frühen Reife sind kleinere Bestände in England bekannt.
Die Anbaufläche der Huxelrebe in Deutschland (Stand: 1. März 2007) umfasst 991 ha (1,0 % der Rebfläche)
Qualitätsstufe: TROCKENBEERENAUSLESE (TBA) = ist ein Prädikat für Qualitätsweine.
Eine Trockenbeerenauslese wird aus Trauben gekeltert, die an der Rebe vom Botrytis-Pilz befallen sind, der im Herbst die so genannte Edelfäule hervorruft. Durch den Pilzbefall wird die Haut der Trauben durchlässig, so dass sie austrocknen können, wodurch der Zucker stark konzentriert wird. Die einzelnen Beeren verbleiben so lange am Rebstock, bis sie nahezu zu Rosinen eingetrocknet sind.
Traditionell werden in Deutschland die einzelnen Beeren von Hand ausgelesen, in der Praxis ist jedoch nur ein Mostgewicht von 150 bis 154° Öchsle für das Erreichen des Prädikats ausschlaggebend. Besonders starker Botrytisbefall, lange Reifezeit und günstige Bedingungen können das namensgebende Auslesen oder Ausbrechen der Beeren überflüssig machen. Daher stammt auch die Bezeichnung „Ausbruch“ für Trockenbeerenauslesen.
Die Beeren liefern dann winzige Mengen eines in Deutschland einzigartigen, eher alkoholarmen Elixiers mit oft nur 5-8% Alkohol und grossen Mengen an unvergorenem traubeneigenen Zucker und einer brillanten Säure. Gute Trockenbeerenauslesen sind meist bernsteinfarben, ihre Haltbarkeit liegt bei 100 Jahren und mehr.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Flascheninhalt:
Abgefüllt in der modernen o,50 Liter-Futuraflasche
Kartoninhalt:
Einzelflaschenverkauf
Flaschenverschluß:
Die Flaschen dieser Trockenbeerenauslese wurden mit einem Naturkork verschlossen
Der Korken ist ein elastischer, wasser- und gasdichter Flaschenverschluss, primär für Wein- und Sektflaschen.Hergestellt werden Korken aus der Rinde der im mediterranen Raum verbreiteten Korkeiche. Ernten lässt sich die Rinde frühestens ab dem 25. Lebensjahr des Baums. Darauffolgend können Schälungen alle neun bis zehn Jahre erfolgen.
Ein Durchschnittskorken hat eine Länge von 38 mm bis zu 60 mm Länge. Entscheidend für die Qualität des Korkens ist, ob er die Flasche dicht hält. Gute Korken sind glatt, fest und lang.
Alkoholgehalt:
Mit 9,0 % vol Alkohol eine sehr leichter Wein.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker:
Dieser Wein enthält Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Oechsle:
Keine Angaben
Silfite (Schwefel):
JA – dieser Wein enthält Schwefel. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barrique?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahlbehälter?

Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl.
Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)

Die Russbach Trockenbeerenauslese wurde einige Zeit in Barrique-Fässer gelagert.
Achtung:
Bei Grabungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Boden der kleinen rheinland-pfälzischen Gemeinde Eppelsheim in der Nähe von Alzey viele Überreste von ausgestorbenen Säugetieren preis, die ganz wesentlich zum Verständnis der Entwicklungsgeschichte der Säuger beigetragen haben. Besonders abenteuerlich hört sich die Entdeckung des sogenannten "Schreckenstieres" an, um dessen Erforschung sich der Inspektor des Naturalienkabinetts am Großherzoglichen Museum in Darmstadt, Johann Jakob Kaup - www.johannjakobkaup.de.vu -, verdient machte.
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Aroma und Geschmack:

Mit einem gewissen Stolz präsentieren wir Ihnen diese erstklassigen, edelsüßen Huxel. Schon an der verlockenden Farbe erkennen Sie seine außerordentliche Qualität.
Dieser edelsüße Wein begeistert mit intensiven Aromen, die an Passionsfrucht, Mango und andere tropische Früchte erinnern. Am Gaumen zeigt er sich schmelzig und füllig, und der gewaltige Nachhall mit raffinierter Säure endet erst nach Minuten.

Trinktemperatur

Es ist sehr wichtig, dass der Wein die richtige Temperatur hat.
Die richtige Temperatur gibt dem Wein die ganze Fülle. Um diese Temperatur zu bestimmen, braucht es ein Weinthermometer. Bitte diesen nicht vor den Gästen benützen, sondern diskret im Hintergrund. Allgemein kann man sagen:
lieber zu kalt als zu warm
.

Süsse Weine (Süss- und Likörweine) müssen kalt getrunken werden, bei ca. 6° - 12°C

Unsere Trockenbeerenauslese sollte bei 10-11°C genossen werden.
Achtung:
Diese Trockenbeerenauslese ist eine kostbare, seltene Weinspezialität. Weine von einer solchen Qualität sind sehr selten und können nur in sehr guten Weinjahren geerntet werden.
Idealer Begleiter zu:
Edelsüße Weine sind grandiose Begleiter festlicher Anlässe und ein hervorragender Aperitif, der Gourmets in Verzückung geraten lässt. Wenn das Menü sich vollendet, versprechen die edelsüßen Raritäten ein glanzvolles Finale. Sie empfehlen sich gemäß der Regel: gleich und gleich beziehungsweise süß und süß gesellt sich gern besonders zu fruchtigen Desserts, Eis oder Sorbets. Ideal zu Gereifte Käse (Roquefort), Terrinen, Fruchtnachspeisen (Wein sollte süßer sein als das Dessert).
Eine Liaison fürs Leben: Käse
Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen:
Erlaubt ist, was schmeckt
Käse und Getränke aus der gleichen Gegend.
Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine köännen in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:
Edelpilzkäse wie Roquefort, Stilton, Gorgonzola und Castello blue schmecken fein-süßlich und sind ideale Begleiter zur Beerenauslese.
Wir haben uns zur Huxelrebe Beerenauslese für einen Roquefort entschieden.
Roquefort ist ein grün-blau marmorierter Edelschimmelkäse aus roher Schafmilch, der in der Umgebung des französischen Dorfes Roquefort-sur-Soulzon in der kargen Region Rouergue im Département Aveyron hergestellt wird. Der Roquefort erhielt 1925 als erster französischer Käse das AOC-Siegel, womit er den Schutz einer kontrollierten Herkunftsbezeichnung genießt.
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp:
Ganz neue Wege geht ein Edelpilzkäse, wie beispielsweise Roquefort. Mit seinen kräftigen und leicht salzigen Aromen wagt er sich an das Sesambrötchen heran – und überzeugt beim Wein wie beim Brot: Mit Pumpernickel geht der Roquefort deftige Harmonien ein, auch ein Roggenvollkornbrot wie das Rheinische Brot lassen ihn zur Höchstform auflaufen. Ganz klar: Der Roquefort bevorzugt den Geschmack nach vollem Roggen und die edelsüssen Nuancen eines Weines.
Blauer Dunst und Wein dazu?

Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.

Zigarren-Tipp:
Zu unserer Huxelrebe bietet sich eine Zigarren der Dominikanischen Republik an, wobei Havannatabak im mittleren oder großen Format perfekt geeignet ist.
Mineralwasser gehört zum Wein, aber welches?
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Eine bekannte deutsche Sommelière  empfiehlt: kein Heil- oder Tafelwasser, sondern nur so genanntes natürliches Mineralwasser zum Wein trinken Aufs Etikett achten, denn die einzelnen Mineralstoffe sollten nicht über 500 mg/l liegen. Ansonsten gilt die Faustregel:
- zum Weißwein ein Medium-Mineralwasser (gemäßigte Kohlensäure)
- zum Rotwein ein stilles Mineralwasser
Stark kohlensäurehaltiges Wasser (Sprudel) passt nur zu Wein mit Restsüße wie Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder zu Wein mit einem starken Eigengeschmack wie z.B. ein Gewürztraminer.
Mineralwasser-Tipp:
Zu unserer Huxelrebe Beerenauslese sollte ein stark kohlensäurehaltiges Mirneralwasser (Sprudel) serviert werden.
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein
Die Kombination von Wein und Schokolade galt lange Zeit als ein Tabu und viel zu lange hatten sich die Genießer dieser Welt einen ganz besonderen Genuss vorenthalten. So wie man einen Wein nach seiner Farbe, dem Geruch und Geschmack erkundet, sollte man sich auch der Schokolade widmen. Die Farbe lässt Rückschlüsse auf den Kakaoanteil zu – je dunkler desto höher -, der Geruch betört bisweilen die Sinne und der Geschmack ist nahezu ebenso vielfältig wie beim Wein. Es empfiehlt sich zunächst den Wein und die Schokolade in dieser Reihenfolge separat zu probieren. Anschließend lässt man ein kleines Stück Schokolade im Mund anschmelzen, nimmt einen Schluck Wein dazu und lässt sich von dem Aromenspiel überraschen. Wie beim Wein, sollte auch bei der Schokolade die Serviertemperatur beachtet werden. Bei Zimmertemperatur (20-22 Grad) serviert, entfaltet Schokolade ihren Geschmack optimal. Grundsätzlich gilt: Je süßer die Schokolade, desto süßer und milder im Hinblick auf die Weinsäure sollte der Wein sein, damit die delikate Balance gewahrt bleibt. Die Liaison der Schokolade mit dem Schmelz und der üppigen Kraft eines edelsüßen Weines wie beispielsweise einer Beerenauslese oder gar Trockenbeerenauslese zeigt echte Verführungskünste.
Schokoladen-Tipp:

Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen. Deshalb empfehlen wir zum Entre-Deux-Mers eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:

Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)

Es war gar nicht einfach eine passende Schokolade zu dieser Beerenauslese zu finden. Entschieden haben wir uns aber dann doch für einen Schokoladenschatz mit 34% Kakaoanteil, welcher von den Plantagen in Javas stammt. Zum Beispiel eine Drei Meister Spezialität.

Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.

Cracker und Wein kann ein Erlebnis sein:

Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann
.
Probieren Sie zur edelsüssen Beerenauslese einmal RED HOT CHILLI CRACKERS! Es  ist ein englisches Weizenmehl-Kräcker und Kleieflocken mit zerkleinerten roter Chili, hergestellt von Ann-Mary Dyas aus Bath in England. Dies ist ein toller Begleiter für unsere Beerenauslese.

Das perfekte Weinglas:
Dessertweine (Eisweine, Beerenauslesen, Sauternes) genießt man in kleinen Mengen, daher genießt man sie in Gläsern mit kleinem Kelch, der die hohe Restsüße dieser Weine nicht betont.
Rezept der kochenden Reblaus:

D 254 – Kaiserschmarrn mit glasierten Äpfeln

Und was trinkt man dazu - Kaffee oder Wein und wenn Wein, welchen?

Trockenbeerenauslese! Also öfter mal auslesen, wobei sich in dieser Kombination Beim Wein die Kombination "mächtig und schwer" sollte sich zu einem ebensolchen Gericht gesellen. Das ist eine Möglichkeit, den Wein der Speise anzupassen. Rheinhessen ist eines der deutschen Weinbaugebiete wo hervorragende Trockenbeeren und Eisweine hergestellt werden.  Noch ein paar Worte zur "Trockenbeerenauslese", es klingt sehr altmodisch, es ist tatsächlich eine deutsche Spezialität. Wir haben gerade in Rheinhessen fast jedes Jahr die Bedingungen der Eintrocknung der Trauben am Stock, begünstigt durch eine gewisse Feuchtigkeit in dieser Region. Da wird in wirklich relevanter Menge fast jedes Jahr ein Süßwein hergestellt, der durch einige Billigimporte vor Jahrzehnten allerdings schon ein bisschen in Verruf geraten ist. Die besten Qualität ist erstaunlich und er passt mit seiner Opulenz, mit den Honignoten, den reifen Gelbfruchtaromen und seiner Würze wunderbar zu dem gehaltvollen Kaiserschmarrn.

(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch gerne per Email zu)

 

Gewürze oder KRäuer, passen die überhaupt zum Wein?
Vanille – Zimt – Lorbeer – Nelke – Kardamon – sind ideale Gewürze zum Kaiserschmarrn.
Lagerung: Trinkgenuss sofort –
Lagerpotenzial 20 Jahre und mehr -
Bei Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eisweinen liegt die Lebensdauer sehr hoch. Sie entwickeln ihre volle Reife und Eleganz in der Regel erst nach Jahren und erreichen ein Lebensalter z.T. von mehreren Jahrzehnten.
Auszeichnungen: Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Russbach in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährten.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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