F 002 – 2004er - Château Turcaud – rouge - AOC – Grand Vin de Bordeaux - Frankreich
chateau.turcaud.bordeaux Artikel F 002

"Gesehen, geschnüffelt, genossen und begeistert!"

 

 

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 8,95
einschl. MwSt von derzeit 19%;
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Grundpreis: EUR 11,90 / 1.0 l
Botschafter des erlesenen Geschmacks!

Klaus Löbbe, Inhaber der
Weinzirkel-Vinothek Löbbe, 58285 Gevelsberg

www.weinzirkel.eu

gehört laut
CONSEIL DES VINS DU MÉDOC Bordeaux
seit
September 2008 zu den besten 150 Weinhandlern in Deutschland.

Trinkspruch:

Der Wein ist ein Ding, in wunderbarer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, ... und Sorgenbrecher sind die Reben.
J. W. von Goethe

Artikel: F 002
Bezeichnung: CHÂTEAU TURCAUD – rouge
Weintyp:
Rotwein
Geschmackstyp
'trocken':

Den Begriff „trockener Wein“ kennen alle romanischen Sprachen. Die ältesten Belege lassen sich im Spanischen nachweisen. „Trocken“(secco) als Beschreibung (Beschaffenheitsangabe) für eine Flüssigkeit bezieht sich auf die trockenmachende Wirkung, die darin besteht, dass herbe, säurehaltige (adstringierende = zusammenziehende) Flüssigkeiten im Gaumen einen trockenen Geschmack erzeugen.
Trocken – bezeichnet man einen Wein mit einem Restzuckergehalt von maximal 9 g/l., wobei der Säuregehalt höchstens 2 g/l niedriger sein darf. Klassisch trock
en erlaubt nur 4 g/l. Restzucker. Weine mit einem Restzuckergehalt bis 2 g/l. dürfen auf dem Etikett den Schriftzug ‚Für Diabetiker geeignet“ mit dem Zusatz ‚nur nach Befragen des Arztes’ führen.

Weinjahrgang 2004:

2004 war ein sehr gewagter Jahrgang. Die außergewöhnlichen klimatischen Umstände mit 30% über dem Durchschnitt liegenden Sonnenstunden hatten eine optimale Reife der Cabernet-Sauvignon und Petit-Verdot Rebsorten zur Folge. Zur Zeit machen diese Rebsorten mehr als 75% des Rebsortenbestandes des Ch^teau Turcaud aus.
Die Weine zeigen sich mit einer intensiven Farbe und einer breiten Palette von komplexen Aromen mit würzigen Noten. Im Gaumen ist der 2004er Jahrgang vollmundig und beeindruckt mit einer dichten Struktur und kräftigen Tanninen. Trotz einer geringeren Ernte (30% unter dem Durchschnitt) konnte sich die Familie Fabre über einen äußerst gelungenen Jahrgang 2003 freuen, über den die Zukunft lange liegen wird.

Der Wein wurde in Eichenfässern ausgebaut in welchen sie ihre aromatische Komplexitä
t mit Holztönen entwickelt haben. Ein Wein mit sehr guter Zukunft.

Lieferfähigkeit & Jahrgangsänderung:

Bleibt vorbehalten! Falls ein Jahrgang zum Zeitpunkt der Bestellung nicht lieferbar oder ausverkauft sein sollte, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen.

Abfüllung:
Mis en bouteille au Château – abgefüllt im Weingut
Weingutsname: Château Turcaud
Weingutsbesitzer: Simone et Maurice Robert
Verwalter:
Simone et Maurice Robert
Weinmacher & Kellermeister:
Maurice Robert
Erzeugerland:
FRANKREICH - Sowohl qualitativ als auch quantitativ ist Frankreich eines der bedeutendsten Weinbaugebiete der Erde. Internationale Standards orientieren sich bis heute an Frankreich, insbesondere dem Bordeaux-Wein, dem Burgund und dem Champagner. Paris ist Sitz des Internationalen Amt für Rebe und Wein. Auch bei der internationalen Bekanntheit von Rebsorten wie Chardonnay, Merlot oder Cabernet Sauvignon haben französische Sorten die Nase vorn. Frankreich ist außerdem trotz gesunkener Produktionszahlen weiterhin nach Italien der zweitgrößte Weinerzeuger der Welt.
Weinbaugebiet:
BORDEAUX - Die Stadt Bordeaux gibt ihren Namen einer Weinbauregion mit 120.700 Hektar Rebfläche. Die Region erstreckt sich auf das gesamte Département Gironde. Der Anteil der Spitzenqualität ist hier höher als in jeder der anderen Regionen Frankreichs. Jährlich werden ca. sieben Millionen Hektoliter Wein hergestellt. Die international bekannten Appellationen und Weingüter sind an dieser Menge mit ca. fünf Prozent beteiligt. Ein durchschnittliches Weingut im Bordeaux ist zwischen sieben und zehn Hektar groß. Die Weine sind in der Regel Cuvées (Verschnittweine), d.h. sie bestehen aus mehreren Rebsorten. Die qualitative Spitze bilden die kommunalen Appellationen Margaux, Saint-Julien, Pauillac, Saint-Estèphe, Pessac-Léognan, Pomerol, Saint-Émilion, Sauternes und Barsac. Der Löwenanteil der Produktion entstammt der regionalen AOC Bordeaux bzw. Bordeaux Supérieur und den subregionalen Appellationen wie Entre-Deux-Mers, Graves und Médoc.
Terroir:
Das Weinbaugebiet Entre deux mers (franz.: „Zwischen zwei Meeren“) umfasst über ein Viertel (23.000 ha) des Bordelais und ist damit die größte unterregionale Appellation der Region. Die Bezeichnung „Zwischen zwei Meeren“ leitet sich von der Lage zwischen den beiden Flüssen Garonne und Dordogne ab.
Die Appellation bezieht sich ausschließlich auf trockene Weißweine mit weniger als 4 g/l Restzuckergehalt. Der vorwiegend ton- und kieshaltige Boden eignet sich hierfür besonders gut. Hauptrebsorten sind Sauvignon Blanc, Sémillon und Muscadelle. Eine Nebenrolle spielen Merlot Blanc und Ugni Blanc. Die formalen Anforderungen an einen weißen Entre deux mers sind zwar kaum höher sind als für einfachen Bordeaux sec, die Winzer des Gebietes verkaufen aber nur ihre besseren Qualitäten als Entre deux mers. Diese Weißweine sind leichter als jene der Graves und passen hervorragend zu Fischgerichten.
Im Jahr 2002 wurden auf 1448 ha gut 84.000 hl erzeugt. 1992 betrug die Produktion noch 168.500 hl auf 2700 ha Rebfläche.
Die darin zum Ausdruck kommende sinkende Nachfrage hat dazu geführt, dass im Entre deux mers-Gebiet inzwischen mehrheitlich Rotweine (ca. 75 %) erzeugt werden. Sie dürfen lediglich als Bordeaux bzw. Bordeaux supérieur verkauft werden und können ausgeglichen und charmant sein.
Geschichte:
Bereits in der frührömischen Zeit nahm der Hafen des antiken „Burdigala“ gemäß Strabon eine zentrale Rolle im Weinhandel ein – nicht zuletzt mit dem römischen Britannien. Der Wein selbst stammte jedoch aus dem „Haut Pays“, dem südwestfranzösischen Oberland (Sud-Ouest). Die ersten Weinberge des Bordelais wurden wohl ab dem Jahr 56 n. Christus mit dem Einsetzen der Pax Romana bis zur Amtszeit von Kaiser Probus gepflanzt.
Château Turcaud:
Ein Weingut im Entre-Deux-Mers/Bordeaux dessen Weine seit Jahren zu den Spitzenweinen der Appelation zählen. Der französische Weinjournalist Jean-Marc Quarin, der sich ausschließlich mit dem Anbaugebiet Bordeaux befaßt, bezeichnet diesen Wein als eine der besten Preis-/Leistungen von Bordeaux. Sauve Majeure, in diesem geschichtsträchtigen Ort hat das Weingut Château Turcaud seinen Sitz und wird von der Familie Maurice Robert geführt.
Info:
Die Stadt Bordeaux ist weltweit die Hauptstadt des Weins. Rund um Bordeaux gibt es insgesamt 14.000 Weinhersteller,
Boden-
beschaffenheit:
Der vorwiegend ton-kalk- und kieshaltige Boden eignet sich besonders für weiße Rebstöcke, jedoch werden in den letzten Jahren immer bessere Wein aus den roten Sorten gewonnen.
Klima:
Die Gironde liegt in der gemäßigten Klimazone ozeanischer Prägung mit sehr milden Wintern, warmen Sommern und häufigen Niederschlägen. Durch die enorme Wasseroberfläche mildert sie die Klimaeffekte im Umland nochmals, so dass hier ein sehr ausgeglichener Temperaturgang herrscht. Die Winter sind oft frostfrei, die Sommer immer noch sehr erträglich. Der letzte Eisgang auf der Gironde wurde im Rekordwinter 1956 verzeichnet.
Natur!
Es lohnt sich ein Besuch im Haut-Médoc: Natur satt: wilde Küstenszenerien und Routen entlang der Weinlagen des Bordelais; Erholung pur: Sonne und Sand, jodierte Seeluft und Salz auf der Haut; Stadtkultur erleben: Streifzüge im antiken Saintes, hochprozentige Erkundungen im ruhigen Cognac und Überraschendes im bürgerlichen Bordeaux; Entdeckungen für Genießer: Châteaux in bester Lage und viele Winzer, die über sich hinaus wachsen! Gerne wird man Sie auf dem Château Lamothe-Cissac begrüssen! Alors, bonne route!
Anbaufläche:
27 ha sind mit roten Rebstöcken bepflanzt und diese haben ein Durchschnittalter von 20 Jahren
Ertrag & Produktion im Château Turcaud:

Die Grundfläche von Château Turcaud beträgt ca. 50 Hektar.
Hiervon sind 27 Hektare mit roten und 13 Hektare mit weißen Rebstöcken bepflanzt.

Die roten Rebstöcke haben ein Durchschnittsalter von ca. 20 und bei den weißen von 25 Jahren. Die
Anbaudichte beträgt ca 4000 Stöcke pro Hektar bei einer durchschnittlichen Produktionsmenge von 60 Hl/Ha.

Anbauhöhe:
Die Rebflächen liegen auf Anhöhen von ca. 52 – 118m über dem Meer
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):

CUVÉE – Bordeaux-Weine sind typischerweise Cuvées mehrerer einzeln vinifizierter Parzellen und Rebsorten. Die kunstvolle Assemblage der verschiedenen Partien dient dazu, den spezifischen Charakter des Terroirs und den Weinstil des Châteaus hervorzuheben. In aller Regel sind es mindestens zwei Rebsorten mit variierender Zusammensetzung je nach Witterungsverlauf eines Jahres, oft auch drei bis fünf, die in einen Wein eingehen. Die Rebsorten werden auf dem Etikett eines Bordeaux zwar niemals genannt, dennoch verdankt der Wein seinen Ruf nicht zuletzt dem nahezu ausschließlichen Anbau von Sorten mit hohem Qualitätspotenzial.’

40% CABERNET SAUVIGNON, diese ist eine rote Rebsorte. Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird. Diese Rebsorte verleiht dem Wein seine tiefe Farbe, den Geruch von schwarzen Johannisbeeren und Zedernholz. Darüber hinaus weisen die Weine immer einen konzentrierten Fruchtgeschmack mit einem tragenden Gerüst von Tanninen und Säure auf.
50% schwarzer MERLOT - ist eine Rotwein-Rebsorte. Durch den Merlot gewinnt der Wein an weichhaeit und weicher werden und Kräuteraromen drängen in den Vordergrund. Die Bezeichnung Merlot kommt vom französischen Wort merle (deutsch Amsel) und soll auf die Vorliebe der Amseln für die rote Rebsorte hinweisen.

10% Cabernet Franc auch Cabernet Frank, ist eine rote Rebsorte. Sie ist weniger weit verbreitet als der bekanntere Cabernet Sauvignon, allerdings genügsamer hinsichtlich der klimatischen Anforderungen. Cabernet Franc ist ein beliebter Verschnittwein, vor allem in Frankreich. Im Vergleich zum Cabernet Sauvignon ist der Tanningehalt geringer und sind daher jünger trinkbar.

Klassifikation der Médoc-Château's von 1855:

Ein Château bedeutet einen Besitz, ein Weingut. Im Jahre 1855 wurde zur Weltausstellung in Paris eine Klassifikation (Grand Cru Classé) für die damals bekannten, teureren Châteaux im Médoc vorgenommen. Damals wurde als Maßstab im wesentlichen der über die letzten 100 Jahre erzielte Marktpreis für den vom jeweiligen Weingut erzeugten Wein herangezogen.
Diese Klassifikation wurde seitdem nur ein einziges Mal geändert, als Château Mouton-Rothschild im Jahre 1973 vom Deuxième zum Premier Cru aufstieg. Das entsprechende Dekret wurde übrigens vom damaligen Landwirtschaftsminister Jacques Chirac unterzeichnet.

Ein Château im Médoc ist also entweder Grand Cru Classé oder Cru Bourgeois, und das ändert sich n
icht mehr, es sei denn, es wird verkauft. Da die Klassifizierung an den Besitz gekoppelt ist, kann eine Cru Bourgeois-Rebfläche, von einem Cru Classé-Weingut erworben, classé werden, und umgekehrt!

Qualitätsstufe & Appellation:
Qualitätsstufe: Appellation Bordeaux Contrôlle – Grand vin de Bordeaux:
In Bordeaux gibt es ein stark ausdifferenziertes System von über 50 Appellationen (AOC; Appellation d'Origine Contrôlée ist ein Schutzsiegel für die kontrollierte Herkunft). Etwas vergröbert lassen sich drei Stufen unterscheiden, die eine deutliche Hierarchie zum Ausdruck bringen. Dabei gilt die folgende Regel: Je kleiner das Gebiet ist, auf das sich die Appellation bezieht, desto höher sind Qualität, Ansehen und Preisniveau der jeweiligen Weine. Die regionalen Appellationen gelten für das gesamte Département Gironde und bilden mit rund 57 % der Gesamtproduktion die Basis.
Weinbereitung & Ausbau:
Die Trauben wurden zu 100% per Hand gelesen und entstielt und vermaischt. Die Gärung erfolgte bei kontrollierter Temperatur zwischen 26° und 30°C. Die Mazeration dauerte 8 Tage bis 3 Wochen. Der Ausbau erfolgte zunächst in Edelstahltanks und anschließend in Eichenfässern.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Château La Tonnelle sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards. Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Wein & Gesundheit, die Wissenschaft hat festgestellt:

Hildegard von Bingen und die Heilkraft des Weines
Anders als die heutige Wissenschaft zählt Hildedgard die Rebe zu den Bäumen.

„Die Weinrebe ist ein der Erde abgerungenes Gehölz und ähnelt mehr den Bäumen. Und weil die Erde vor der Sintflu
t brüchig und malmig war, brachte sie keinen Wein hervor. Als die Erde jedoch durch die Sintflut begossen und gestärkt war, bracht sie den Wein hervor.“

Flascheninhalt- u. ausstattung:
Der Wein befindet sich in einer schweren, o,75 Liter fassenden original Bordeauxflasche und ist mit einem erstklassigen 49-mm Knaturkork verschlossen.
Kartoninhalt:
Bestellungen von 6 Flaschen (oder einem vielfachen davon) werden in original Château-weinkartons ausgeliefert.
Kork, das ewige Problemkind:
Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken, Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern. Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-, Schraub- und Glasverschlüssen geführt. Generell ist festzustellen, dass die Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die Reifeentwicklung Einfluss hat. Das Château Turcaud bestückt alle Flaschen mit einem Korkverschluß.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 3,1 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren.
Restzucker:
Dieser Wein enthält 2,3 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel)
JA – dieser Wein enthält 0,083 mg/L Gesamtschwefelgehalt und wird als befriedigend bewertet. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barrique?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
BARRIQUE - Das Barrique ist ein kleines Eichenfass,, das zum Ausbau von Rot- oder Weißwein dient. Bei den hervorragenden Jahrgängen wie dem 2005er wird eine „Vieilles Vignes“-Cuvée aus den ältesten Rebstöcken bereitet und in neen Eichenfässern ausgebaut. m Französischen bedeutete barrique ursprünglich Fass. Dann wurde der Begriff auf das gebräuchliche Fassmaß eingeschränkt, das in der Regel ein Volumen von 225 Litern besitzt. Mitunter wird auch der darin hergestellte Barriquewein verkürzt als „Barrique“ bezeichnet.
Von Barrique leitet sich auch das Wort Barrikade ab; denn während der Julirevolution 1830 dienten mit Erde gefüllte Barriques als Straßensperren. Das Fass wird beim Ausbau des Weins zur Lagerung eingesetzt, um das Aromaspektrum und die Gerbstoffe (Tannine) mit Komponenten aus dem Holz wie Vanillin abzurunden. Je neuer das Fass, desto größer sein Einfluss auf den Geschmack.
Meisterleistung der
Weinbereitung:

Durch die Kombination von Natur und Winzerhand wird sogar so manches Unmögliche machbar. Man findet im Château Fonséche modernste Technik in der Traubenverarbeitung. Der Grundsatz: Schnell und sauber verarbeiten um absolute Qualität zu erzeugen.
Château Turcaud ist nach der Herkunft ein schlichter "Bordeaux", aber von der Qualität ein Riese. A
lte Rebstöcke, hohe Reife und strengste Selektion machen es möglich. Dazu kommt ein intensiver Faßausbau zum überwiegenden Teil im neuen Holz. Einige Weinkritiker haben sich dazu hinreißen lassen, daß dieser Wein einigen Cru Classe das "Fürchten" lehren könnte.

Mit allen Sinnen genießen,
Degustationsnotizen:

„Zweifellos einer der besten Bordeaux mit großartiger Eleganz ...... ein sehr schöner Wein, eine herrliche Flasche”. Die Degustatoren zücken die Höchstnote, 5 Sterne, mit dem Zusatz „À ne pas manquer”, was wörtlich übersetzt bedeutet; „Auf keinen Fall verpassen”.
Auge: Tiefe granatrote Farbe. Ein extrem dichter Wein.
Bouquet: Die feine waldige Nase deckt intensive Aromen der reifen Frucht, der Lakritze und Vanille auf.

Geschmack: Am Gau
men eine beispielhafte Finesse und ein phantastisches Gleichgewicht, rund und aromatisch klassisch trocken mit gut integriertem, weichen Tannin, harmonisch mit feiner Lebendigkeit am Gaumen. Toller Abgang.

Service & Trinktemperaturen:
Château Turcaud sollte 2 Stunden vor dem Serviren entkorkt werden, und mit 15-16°C serviert werden um völlige Genußübereinstimmung zu erbringen.
Info:
Bitte beachten Sie, daß die Bestände des Bordeauxjahrgangs 2003 nur noch wenig zur Verfügung stehen.
Gourmet-Info:

Ein reines Trinkvergnügen auf höchster Ebene. Wunderbare Bordeaux-Qualität zu eine tollen Preis.
Moderner leichter Küche - Fleisch vom Grill – Kurzgebratenem - Mediterrane Küche - Gratins von Lauch u
nd Fenchel - Rotes Fleisch – Wildschweinkeule
- Weichkäse

Eine Liaison fürs Leben: Käse

Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine können in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.

Käse-Tipp:
Chaumes heißt der runde Weichkäse mit der goldgelben Rinde und der sahnig-festen Konsistenz, der heute aus keiner Käsehandlung wegzudenken ist. Seine Heimat ist das Périgord im ländlichen Südwesten Frankreichs, wo er aus Kuhmilch hergestellt wird.Als Begleiter zum vollwürzigen Chaumes eignen sich besonders ein deftiges Brot und ein kräftiger Bordeaux..
Kulinarische Partnerschaft:
Wein & Brot
Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten.
Brot-Tipp:
Roggenmischbrot = Anders als die reinen Roggenbrote haben sich die Roggenmischbrote zu den Lieblingen der Deutschen entwickelt. Mit einem Roggenanteil zwischen 51 und 90 Prozent sind sie weniger säuerlich als reine Roggen-, aber aromatischer als die Weizenmischbrote. Als Teiglockerungsmittel wird Sauerteig verwendet, manchmal auch zusätzlich Hefe. Roggenmischbrote halten sich relativ lange frisch. Zu dieser Gruppe gehören: Korbbrot, Mecklenburger Landbrot, Paderborner Landbrot, Bauernbrot, Thüringer Landbrot, Frankenlaib, Oberländer Brot und Westfälisches Mischbrot.
Blauer DFunst zum Wein, muß das sein?
Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten. Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.
Zigarren-Tipp:

Laura ChavinConcours des meilleurs Connaisseurs, Dominikanische Republik.
Das deutlich geaderte, lederartige Colorado-Maduro-Deckblatt erscheint ein wenig staubig. Die Cigarre ist sehr gut verarbeitet und verströmt einen zurückhaltenden, je
doch deutlich animalischen Duft. Bei leichtem Zug und gutem Abbrand tauchen zunächst zurückhaltend, dann deutlich konzentrierter vielschichtige Aromen auf: Heu, Nüsse, aber auch dunklere Noten von Bitterschokolade und Mokka. Vor allem die nach der Hälfte des Rauchverlaufs erkennbare tiefe Süße sorgt für Ausgewogenheit. Ab diesem Moment eine Cigarre für aufmerksame Raucher, die zum Finale hin mit einer überwältigend werdenden Vielfalt an Geschmäckern und auch einer gesunden Schärfe aufwartet.

Mineralwasser & Wein sind Geschwister:
Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, weshalb in guten Restaurants immer eine Flasche Mineralwasser auf dem Tisch steht? Sie ist viel mehr als nur Durstlöscher und Dekoration - mit dem richtigen Mineralwasser öffnet sich der Wein wie eine Blume. Besonders wichtig ist dabei eine ausgewogene Mineralisierung, die den Geschmack von gutem Essen und ganz speziell von Wein fördert. Mineralwasser soll ein regelrechter „Aromen-Katalysator“ sein, der das enorme Potential, das in jedem guten Wein schlummert, mit jedem Schluck zu wecken versteht.
Mineralwasser-Tipp:
Rotweine haben neben der Weinsäure auch Gerbsäuren. Gerolsteiner Naturell mildert mit seiner Eigenschaft als Wasser ohne Kohlensäure diese Säuren positiv ab. Der Rotwein erscheint fruchtiger und erlaubt dem Genießer die Süße des Weines deutlcher wahrzunehmen. Hier eignet sich nur ein zartes Wasser da die Kohlensäure sonst der Wein zermürben würde.Wir empfehlen daher natürliches Mineralwasser,ein „Stilles Heilwasser“ ohne Kohlensäure.
Chocolate & Wine, die zarte Versuchung:

Wein und Schokolade? Das klingt für viele unvereinbar. Aber es ist wie im wahren Leben: Wenn sich die richtigen Partner gefunden haben, sind sie ein Traumpaar!
Das Thema Wein und Schokolad
e ist derzeit „in aller Munde“. Wir haben für Sie einige hochwertige Schokoladen zu diesem Wein verkostet und einige Sorten ausgesucht.

Schokoladen-Tipp:

Wir empfehlen zu diesem Bordeaux eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:
Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)

Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)

Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)

Unsere eigene Schokoladen-Empfehlung haben wir unterstrichen.
Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.

Knabber-Spaß:
Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp:
Nuss-Cracker - Zum unserem trockenen Bordeaux überzeugen würzige Cracker mit Sesam, gerösteten Haselnüssen, Koriander und Kümmel. Pur oder mit einem einfachen Dip zu genießen. Mit Olivenöl und hochwertigen Zutaten gebacken und mit Meersalz bestreut
Das perfekte Weinglas:
Tanninreiche Rotweine: Hier empfehlen Experten schmälere und höhere Gläserformen, die den Geschmack der Gerbstoffe etwas abmildern und dafür die Frucht des Weins zur Geltung bringen. Junge Bordeauxweine, Rioja und Chianti gehören in solche Gläser.
Gold der feinen Küche:
Gewürze & Kräuter
Gewürze und Kräuter sind unverzichtbar, wenn es darum geht, ein interessantes Geschmacksspiel zwischen Wein und Speisen zu kreieren. So gibt es Gewürze, die einen Wein völlig verfälschen, denken Sie z.B. an die Kombination von Rosmarin und Sauvignon Blanc. Hier addieren sich die Weinsäuren und die ätherischen Öle zu einem unangenehmen Mundgefühl.
Gewürz- & Kräuter-Tipp:

Jeera - Der Duft aus 1000 und einer Nacht –
Hin und wieder steigt in uns die Lust nach neuen exotischen Gerüchen und Geschmäckern auf. Dabei sind manche Gewürze in Kombination echte Entdeckungen. Sie prägen ein neues Geschmacksbild und machen Lust zu experimentieren. Jeera ist ein Blend, der so manche Überraschung bereithält.

Dieses Gewürz tritt zu dem den Beweis an, dass weniger mehr ist. Alleine die würzige Tiefe des K
reuzkümmels und des Piments bietet soviel an Nuancen, dass der Phantasie für weitere Verfeinerungen großen Spielraum lässt

Rezept der kochenden
Reblaus:


F 002 - Gratinierter Chaumes auf Lauchbratkartoffeln mit Oliventapenade
(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch gerne kostenfrei per E-Mail zu)

Genussphase & Lagerung:

Ein wohlgebauter Wein, der schon heute angenehm zu trinken ist (man soll ihn aber zwei Stunden vorher in eine Karaffe überschenken). Château Turcaud sollte liegend, möglichst vor Sonnenlicht und großen Temperaturschwankungen geschützt gelagert werden.
Als Lagerwein eine sichere
Bank (bis 2014). Ein Wein für Kenner und Bordeaux-Liebhaber. Eine Temperatur von 15° bis 16° C wäre gut.

Auszeichnungen:
Château Turcaud ist einer der Weine mit vielfachen Auszeichnungen in Frankreich.
Alkoholgehalt:

Der Alkoholgehalt gibt den prozentualen Anteil von Alkohol in einer Flüssigkeit an. Er wird bei alkoholischen Getränken meist in Volumenprozent angegeben. Da Alkohol deutlich leichter als Wasser ist, unterscheidet sich diese Volumenprozentzahl deutlich von der Gewichtsprozentzahl.
Wein und Sekt können – wie alle alkoholischen Getränke – missbraucht werden; es gibt außerdem Erkrankungen und Therapien, die jeden Alkoholgenuss verbieten.

Klären Sie dies mit Ihrem Arzt..

Der hier beschriebene Wein hat einen Alkoholgehalt von 12,5 % vol.

Jugendschutz:
Wir möchten im Sinne der Erfüllung des Jugenschutzgesetzes darauf hinweisen, daß wir an Personen unter 18 Jahren keine alkoholischen Getränke verkaufen. Sofern Sie noch keine 18 Jahre alt sind, erhalten Sie deshalb keinen Zugang zu unserem Bestellsystem, weder per Internet (hier erfolgt eine Alterskontrolle bei Anlieferung) noch direkt in unserer Weinzirkel-Vinothek Löbbe, Mühlenstrasse
Vertrieb:
Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.
Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a 58285 Gevelsberg
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können www.weinzirkel.eu
Hinweis:

Einige Artikel dieser Expertise basieren auf dem Artikel Weinbau in Frankreich aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

www.wikipedia.de
Slow Food:
Wir unterstützen die Non-Profit-Organisation Slow Food. Wir versuchen dem Fast Food und dem Fast Life, dem schnellen Leben, entgegenzuwirken. Wir wollen verhindern, dass lokale Esstraditionen in Vergessenheit geraten. Wir setzen uns ein gegen das schwindende Interesse der Menschen an der Nahrung, die sie zu sich nehmen, woher sie kommt und wie sie schmeckt und öffnen Ihre Augen dafür, inwiefern die Wahl unseres Essens auch den Rest der Welt beeinträchtigt. Es sind derzeit weltweit über 80.000 Mitglieder. Das macht es möglich, sich für eine neue Einstellung in der Lebensmittelproduktion einzusetzen, Programme für Geschmackserziehung zu entwickeln und die biologische Vielfalt zu schützen.