2003 - RIESLING - feinherb - Spätlese - Zeltinger Himmelreich - Mosel - Weingut Markus Molitor
2004 - RIESLING - Zeltinger Himmelreich - Spätlese - Weingut Markus Molitor Artikel D 208

„Klassisch Mosel“

 

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 11,70
einschl. MwSt von derzeit 19%;
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Grundpreis:
EUR 15,60 / 1.0 l
Trinkspruch:
"Wer dich verschmäht, du edler Wein,
der ist nicht wert, ein Mensch zu sein."
(Joachim Perinet)
Artikel: D 208
Bezeichnung: Zeltinger Himmelreich
Namensgebung:
Zeltinger Himmelreich ist der Name einer berühmten Weinlage in Zeltingen-Rachtig/Mosel (Weinbaugebiet Mosel). Nach dieser Top-Weinlage wurde die Operette „Zeltinger Himmelreich“ benannt welche alle zwei Jahre von über 100 Laiendarstellern auf dem alten Marktplatz von Zeltingen aufgeführt wird.
Ein Wesenszug der katholischen Kultur an der Mosel besteht darin, das religiöse Brauchtum bis heute zu pflegen, was sich auch in den Namen der Weinlage »Zeltinger Himmelreich« ausdrückt.
Weintyp: Weißwein
Geschmackstyp:
Feinherb - Der Gesetzgeber erlaubt seit einiger Zeit statt der Bezeichnung „halbtrocken“ auch den Begriff „feinherb“ zu verwenden. Feinherbe Weine schmecken fast trocken mit einer leichten, kaum wahrnehmbaren Restsüße, die den fruchtigen Charakter der Weine hervorhebt. Außerdem puffert die dezente Süße die Säure des Weines ab und erhöht so seine Bekömmlichkeit.
Jahrgang 2003*****: 2003 = Jahrhundertjahrgang, Jahrtausendjahrgang! Unglaublich 5° Celsius übertraf er den Durchschnittstemperaturen das langjährige Mittel. Jeder erinnert sich an die Tropentage, die 11 Tage in Folge mit über 35° C. von Hoch „Michaela“. 99% der Erntte wäre nach dem Gesetz Auslese und besser gewesen. Mit der gewohnten Lesetechnik wie jedes Jahr gelang uns quasi unwillkürlich der Mostweltrekord: 331 Grad Öchsle in der Zeltinger Sonnenuhr. Die Weine haben einen einzigartigen, aus jeder Vergleichsrolle fallenden Charakter. Sie wirken südländisch, haben eine analytisch niedrige Säure und doch schmeckt diese in Verbindung mit den typischen aus dem Schieferboden genommenen Mineralien immer noch einzigartig moselanisch oder saartypisch. Molitor hat aus Überzeugung allen Weinen ihren natürlichen Charakter belassen. Und dieser ist voller edler, teilweise feuriger Reife, die sich sehr gut mit etwas Restsüße verträgt, weswegen Markus Molitor einen großen Teil der für trocken vorgesehenen Weine bei feinherb hat stehen lassen. Es sind Weine, die besonders zu kühlem Wetter passen und all jene bezaubern und begeistern, die sich auch für fülligere internationale Weintypen interessieren. Nur: sie haben zusätzlich immer noch die spezielle Mosel-Finesse, unverkennbar.
Weingutsname: Markus Molitor
Weingutsbesitzer: Markus Molitor
Weinmacher: Markus Molitor
Erzeugerland:
DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutsch-land erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem euro-päischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durch-schnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Weinbaugebiet:
Das Anbaugebiet an Mosel, (früher Mosel-Saar-Ruwer) ist eines von 13 deutschen Anbaugebieten und gilt als älteste Weinregion Deutschlands. Die Römer brachten den Weinbau in großem Stil an die Mosel. Heute befindet sich die Hälfte der Rebfläche in Steil- und Terrassenlagen mit über 30 Grad Hangneigung. Entlang der Mosel zwischen Perl und Koblenz, an der Saar zwischen Serrig und Konz sowie an der Ruwer zwischen Riveris und dem Trierer Stadtteil Ruwer bewirtschaften rund 5.000 Winzer in 125 Weinorten mehr als 9.000 Hektar Weinbergsfläche. Unter oftmals schwierigen Bedingungen. Denn nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Steillagenweinberge als in dem fünftgrößten Weinbaugebiet Deutschlands.
Der Bereich Bernkastel wird als Mittelmosel bezeichnet. Er ist das Herzstück des Anbaugebietes, mit bekannten Weinbaugemeinden und berühmten Weinbergslagen.
Zu Recht verstehen sich die Moselwinzer als Riesling-Spezialisten, wächst die Rebsorte doch auf 5.000 Hektar Rebfläche. Die spät reifende, edle Weißweinsorte findet hier ideale Anbaubedingungen. Die geschützte Tallage macht die Region zu einer der wärmsten Klimazonen Deutschlands. Die steilen Schieferhänge über den Flüssen speichern am Tag die Sonnenwärme und geben sie nachts wieder ab. Die Wurzeln der Reben dringen metertief in den Boden ein, um sich mit Wasser und Mineralien zu versorgen. Auch Rotweine – allen voran Spätburgunder – gibt es seit Ende der 80er Jahre wieder an der Mosel.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte:

ZELTINGER HIMMELREICH – Die größte Zeltinger Weinlage mit steilen, hängigen, aber auch flachen Partien. Die Molitor-Parzellen liegen zu 95% im steilen und sehr steilen, 5% im hängigen Bereich. Durchgängig feinst-verwitterte leichte bis tiefgründigere Schieferböden. Elegante, oft wunderschön vollmundige und saftige Rieslinge mit feinen gelben Fruchtnoten und Schieferspiel.
Deutschlands ältestes Weinanbaugebiet, vor run
d 2000 Jahren von Kelten und Römern kultiviert.

Das Weingut:
Das in Bernkastel-Wehlen gelegene Weingut kann auf eine familiäre Weinbautradition von acht Generationen zurückblicken. Im Jahr 1984 übernahm der damals 21jährige Markus Molitor das Gut und führte es mit unglaublichem Perfektionismus zur absoluten Spitze der deutschen Weinmacher. Seine Wein brillieren mit einem faszinierdenden Geschmacksspiel und das ganze Terroire der besten Schieferlagen kommt zum Ausdruck. Es sind Steillagen, deren Hangneigung 60 % erreichen. Nicht nur die Lese, die sehr spät, oftmals erst im November erfolgt, auch die Handlese steht bei Molitor auf der Tagesordnung. Qualität wohin man schmeckt!
Weinguts-
Klassifizierung:
Markus Molitor ist ein anerkannter *****Winzer, also ein Erzeuger von Weltklasse.
Die Weine von Markus Molitor zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos. Doch auch die einfacheren Gewächse sind stets exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht und mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.
Boden-
beschaffenheit:
An der Obermosel Muschelkalk und Keuper; in den Tälern von Saar und Ruwer sowie an der Mittelmosel Devon-Schiefer, südlich von Zell weiche Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken; in Tallagen mit Schotter-, Kies- und Sandablagerungen.
Im Graacher Domprobst findet man
Muschelkalk und Keuper, Devon-Schiefer, Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken.
Die Molitor Rieslinge kommen aus der klassischen, sehr steinigen Schiefersteillage, der Zeltinger Sonnenuhr, eine der besten Lagen überhaupt für die Rebsorte Riesling.
Klima:
Optimale Erwärmung und optimales Niederschlagsverhältnis in den Steilhängen und Tälern
Anbaufläche:
Ca. 9.300 ha im gesamten Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Die Region stellt das größte Steillagenweinbaugebiet der Welt und mit über 5000 Hektar die größte Rieslinganbaufläche weltweit dar. Der steilste Weinberg der Welt ist der Bremmer Calmont mit einer Hangneigung von ca. 65 Grad. – Das Weingut Molitor bewirtschaftet ca 38 Hektar und ist somit das größte Weingut an der Mittelmosel.
Ertrag und Produktion:
Die Jahresproduktion im Weingut Molitor bewegt sich je nach Jahr bei ca. 250.000 Flaschen. Hinzu kommen ca. 20.000 Flaschen im eigenen Weingut produzierter Sekt.
Anbauhöhe: Die Höhe über NN liegt bei 110m.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
100% RIESLING - König der Weißweine * Königin der Rebsorten * Deutscher Klassiker
Die traditionsreiche und wertvollste Weißwein-Sorte der Welt. In Deutschland seit über 500 Jahren nachweisbar. Der hervorragende Ruf deutscher Riesling-Weine basiert auf ihrer Aromavielfalt, ihrer rassigen Frucht und hohen Langlebigkeit.
Die perfekte Riesling-Chrakteristik:
- jung, spritzig und anregend
- moderat im Alkoholgehalt
- erfrischender Fruchtgeschmack ohne Beeinflussung durch Eichenholz-Töne (Barrique)
Qualitätsstufe:
Prädikat SPÄTLESE - Für Prädikatsweine gelten die höchsten Anforderungen hinsichtlich Sortenart, Reife, Harmonie und Eleganz. Bei diesen Weinen darf kein Zucker zugesetzt werden. Es gibt sechs verschiedene Prädikate, wiederum mit unterschiedlichen Mindestmostgewichten je nach Rebsorte und Anbaugebiet. Dabei gelten in südlicheren Anbaugebieten meist höhere Anforderungen.
Spätlese sind reife, elegante Weine mit feiner Frucht, die etwas später geerntet werden.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards. Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Wein und Gesundheit:
Die Wissenschaft hat festgestellt:

Wie reagiert der Körper auf Weingenuss
?
Regelmäßiger und maßvoller Weinkonsum ...... entschlackt den Körper, denn die Nieren arbeiten aktiver; Abfallstoffe werden besser ausgeschieden.

Flascheninhalt:
Der Wein ist in einer Schlegelflasche mit o,75 Liter Volumen abgefüllt.
Kartoninhalt:
6 Flaschen in einem original Weingutskarton
Der Kork -
das ewige Problemkind:
Im Weingut Markus Molitor werden ausschließlich Naturkorken verwendet.
Kunststoff oder Natur-Korken? Ein Bericht von Michael Lipps, Oenologe, DLR Mosel.
Die Antwort eines Experten zu dieser sicher auch von Ihnen häufig gestellten Frage möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:
“Alle diese Verschlüsse sind Lebensmittel geeignet und somit nicht gesundheitsbedenklich eingestuft. Die Erfahrungen zeigen, dass Stopfen aus Kunststoff den Geschmack des Produktes Wein beeinflussen. Dies liegt aber insbesondere daran, dass die Sauerstoffdurchlässigkeit höher ist als bei Naturkorken. Daher sind Weinflaschen, die mit Kunststoffverschlüssen verschlossen sind, auch nicht für eine längere Lagerdauer geeignet. Einige Verkoster vermerken immer wieder, dass sie einen „Kunststoffgeschmack“ in Duft und Geschmack spüren. Dies würde tatsächlich auf ein Auslösen von Kunststoffbestandteilen hindeuten. Nachgewiesen wurde diesbezüglihc jedoch bisher nichts. Es ist üblich mit Naturkorken verschlossenen Flaschen liegend zu lagern, um ein Austrocknen des Korkens und damit verstärkte Sauerstoffdurchlässigkeit zu vermeiden. Dies ist bei allen „technischen“ Verschlüssen selbstverständlich nicht notwendig. Diese Flaschen können stehend gelagert werden.
Alkoholgehalt:
Diese feinherbe Riesling Spätlese hat einen Alkoholgehalt von 11,5 % vol.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 5,8 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzuckergehalt:
Dieser Wein enthält 30,2 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel):

Null Schwefelzusatz
Mit der modernen Kellertechnik und Hygiene ist es möglich, Wein mit wenig oder gar keinem Zusatz von Schwefel zu produzieren. Weine ohne Restsüße und Apfelsäure sind auch ohne Schwefelzusatz haltbarer als andere. Trotzdem bleiben Weine ohne Schwefelung sehr oxidationsanfällig und zeigen oft unangenehme Nebengerüche.
Genau genommen gibt es Wein komplett ohne Schwefel nicht. Dieser entsteht nämlich ganz natürlich durch den Stoffwechsel der Hefen. Zwar in kleinen Mengen, aber in allen Fermentationsprodukten von Brot über Käse bis Wein.

Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
Traditionell spieltbei Markus Molitor neben den Edelstahltanks das Holzfass eine zentrale Rolle. Es rundet die Weine ab und festigt den Charakter, trägt zur Aromabildung bei. Annähernd 50% der Molitor-Kellers ist mit Holzfässern bestückt und alle Weine sind wenigstens eine Phase darin gereift.
Meisterleistung
der Weinherstellung:
Nur wenige Weinmacher auf der Welt sind in der Lage, regelmäßig Weine in dieser Klasse zu produzieren. Dass Molitor dies bei seinem riesigen Sortiment immer wieder gleich zigfach gelingt, kann kaum hoch genug bewertet werden. WeinPlus will dem nun endlich Rechnung tragen: mit dem fast überfälligen fünften Stern – und der „Kollektion des Jahres 2005“.

Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation

Schlüssel jeder Weinqualität ist neben den Voraussetzungen der Lage, der kontinuierlichen Arbeit im Weinberg und des Jahrgangs eine differenzierte Lese von hand, die bei Molitors generell in mehreren Durchgängen stattfindet, so dass mögliichst alle Trauben zum jeweils optimalen Reifepunkt geerntet werden.
Die je nach Wein mehr oder weniger lange gemaischte Trauben werden schonend gepresst und der Saft durch natürliches Absetzen geklärt.
Die Gärung erfolgt ausschließlich natürlich durch spontane Hefe, um den originalen Ausdruck des jeweiligen Weinbergs vollständig zu erhalten. Sie verläuft kühl und üblicherweise sehr lange, oft bis in den nächsten Sommer hinein. Dies führt zu einem sehr komplexen Charakter der Weine und verspricht in Verbindung mit einer schonenden traditionellen Filtration und dem Verzicht auf Schönungs- und andere Hilfsmittel sehr haltbare Weine, die über viele Jahre und Jahrzehnte frisch und entwicklungsfähig bleiben. Traditionell spielt bei dieser Ausbauphilosophie neben Edelstahltanks das Holzfass eine zentrale Rolle. Es rundet die Weine ab und festigt den Charakter, trägt zur komplexen Aromabildung bei. Annähernd 50% des Molitor-Kellers ist mit Holzfässern bestückt und viel mehr der Weine sind wenigstens eine Phase darin gereift.


Besonderheit Riesling ist nicht die einzige Spezialität der Mosel. Eine Besonderheit der Mosel ist der bereits in römischer Zeit angebaute Elbling, aus dem frische, trockene und unkomplizierte Weine sowie Winzersekt erzeugt werden. In neuerer Zeit werden auch rote Reben angebaut. Hier muß allerdings die Lage genau gepräft sein und der Winzer ein Meister seines Faches sein.
Achtung Das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat auch an der Mosel einen gigantischen Jahrgang mit Rekord-Mostgewichten geschaffen. Der 2005er wird in die Weingeschichte eingehen alks eines der besten Jahrgänge überhaupt. Von den kleinsten Weinen angefangen spürt man bis zur sensationellen Auswahl edelsüßer Spitzenweine die einzigartige Ausdrucksfülle dieses Jahrgangs.
Mit allen Sinnen genießen:
Sehen,
riechen,
schmecken:

2003er Zeltinger Himmelreich Riesling Spätlese feinherb
Kaum ein Produzent hat den Jahrgang an der Mosel so perfekt gemeistert wie Markus Molitor. Ein Wein ist hier besser als der Andere. Überhaupt ist Molitor einer der Wenigen, die in 2003 Weine mit echtem Lagerpotenzial produziert haben.
Großes Kompliment.
Auge: Sauber, klar und reintönig, unterbrochen von einem grünlichen Reflex funkelt der Wein ins menschliche Auge.
Nase: Florale, blumige Noten in der Nase mit Anklängen von Rosen und dem Duft von teils kandiertem Steinobst und etwas süßen Kräutern mit Apfelnoten und mineralischer Komponente. Für einen Riesling dieser Güte darf natürlich Apfel nicht fehlen
Gaumen: Sehr klar, dicht und saftig mit harmonsicher Süße und feine Säure, sehr nachhaltig am Gaumen, mineralisches Fundament, beste Balance und gute Länge.

Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur wird durch die Speisen und das ganz persönlichen Geschmacksempfinden bestimmt. Unsere Empfehlung für diesen Wein: 11 –13°C.
Gourmet / Gourmand:
Die fruchtige Frische dieses Weines macht Ihn zum idealen Begleiter von fast allen Speisen. Besonders zu gekochtem Fisch (wie Forelle blau) aber auch Fisch gegrillt und gebeizter Lachs sowie Meeresfrüchte, Huhn, Pute, Kalbfleisch in heller Sauce, Gemüsegerichte, geräucherte Entenbrust, frischer Ziegenkäse.
Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine können in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:
Wir empfehlen zu dieser feinherben Riesling Spätlese einen handgeschöpften Ziegenweichkäse mit Weißschimmel. Gereift hat er ein Camembertähnliches Aussehen. Er schmeckt milchig-frisch, bei zunehmendem Alter nach Nüssen und Champignons. Solch ein Ziegenkäse ist vielseitig verwendbar: Pur, für Käseplatten, für Desserts in Verbindung mit Honig, Walnüssen und Pinienkernen. Auf fein-knusprigem Baquett, verfeinert mit Kräutern zu einer Riesling Spätlese feinherb ein Genuiß.
Eine kulinarische Partnerschaft: Wein und Brot:
Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten.
Brot-Tipp:
Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten. Zu diesem Spätburgunder servieren Sie idealerweise deutsche Nussbrötchen oder französische Baguett
Blauer Zigarren-Dunst zum Wein, kann das sein?
Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.
Zigarren-Tipp:
Celestiales Finos
Eine relativ kleine Zigarre (ein Torpedo/Figurado, 13,7 cm lang mit einem Durchmesser von 1,82 cm) mit typischem Kuba-Aroma. Leider ist sie in Deutschland recht schwer zu bekommen. Sie ist körperreich aber nicht stark im klassischen Sinne. Sie ähnelt überhaupt nicht der Churchill oder gar der Cazadores. Sie bringt den vollen waldigen erdigen Geschmack Kubas auf die Zunge und hat relativ wenig Süße, also auch kaum Honigaromen. Sie passt hervorragend nach einer leckeren und üppigen Mahlzeit am Abend. Zu einer feinherben Riesling Spätlese zum Beispiel.
Mineralwasser und Wein sind Geschwister!
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Eine bekannte deutsche Sommelière empfiehlt: kein Heil- oder Tafelwasser, sondern nur so genanntes natürliches Mineralwasser zum Wein trinken Aufs Etikett achten, denn die einzelnen Mineralstoffe sollten nicht über 500 mg/l liegen. Ansonsten gilt die Faustregel:
- zum Weißwein ein Medium-Mineralwasser (gemäßigte Kohlensäure)
- zum Rotwein ein stilles Mineralwasser
Stark kohlensäurehaltiges Wasser (Sprudel) passt nur zu Wein mit Restsüße wie Beinem Eiswein oder zu Wein mit einem starken Eigengeschmack wie z.B. ein Gewürztraminer.
Mineralwasser-Tipp:

Coronet – ein natürliches Mineralwasser der Bochumer Herzog -Quelle.
Der Zusatz von prickelnder Kohlensäure und wichtigen mineralien macht dieses Wasser zum erfrieschenden Partner zur feinherben Riesling Spätlese.

Chocolate & Wine:
Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade entschieden. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen.
Schokoladen-Tipp:

Wir empfehlen zum trockenen Gutsriesling eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:
Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)

Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)
Unsere eigene Schokoladen-Empfehlung haben wir unterstrichen.

Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.

Knabber-Spaß: Cracker
Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp:
Vollkorn-Cracker mit Meersalz - Nicht nur zum Livarot-Weichkäse sondern auch zum Gutsriesling von Markus Molitor sind diese Cracker ein Genuß. Aber aber auch solo ein Geschmackserlebnis. «Handliche sehr leckere Kräcker mit Meersalz verfeinert. Der ideale Snack zum Riesling Wein.»
Das perfekte Weinglas:
Üppige Weißweine, zum Beispiel Chardonnay, Sauvignon Blanc und reife Riesling-Spätlesen brauchen mehr Luft zur Entfaltung ihres Aromas – also Gläser mit mehr Volumen.
Was haben Wein und Speisen gemeinsam?
Gewürze und Kräuter sind unverzichtbar, wenn es darum geht, ein interessantes Geschmacksspiel zwischen Wein und Speisen zu kreieren. So gibt es Gewürze, die einen Wein völlig verfälschen, denken Sie z.B. an die Kombination von Rosmarin und Sauvignon Blanc. Hier addieren sich die Weinsäuren und die ätherischen Öle zu einem unangenehmen Mundgefühl.
Empfehlung: Gewürzmischung zu Speisen welche mit diesem Wein harmonieren:
Vinsesse – Terramare. Süßliche und intensive mineralische Würznoten, wie Fenchelsaat, Koriander und Alea-Salz verleihen strukturreichen, mineralischen Weißweinen im Spiel mit Seefisch, eine besondere kontrastreiche Aromatik, die zudem die Länge des Weins positiv beeinflußt. Besonders der deutsche feinherbe Riesling profitiert von dieser Feinschmecker-Mischung.
Rezept der kochenden Reblaus:


D 208 - Forelle blau klassisch

(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Lagerung:
Noch steckt dieser harmonische Wein in seinen Kinderschuhen, doch nicht nur die Kenner der Molitor-Rieslinge erahnen bereits das Potenzial dieses rassigen Meisterwerkes, denn seine Dichte, sein knackiger Schmelz und perfekte Reife bescheren diesem Klasse-Riesling ein ausgezeichnetes Lagerpotential, sicherlich bis 2016/17
Auszeichnungen:
Es wäre müßig alle Auszeichnungen in dieser Spalte aufzuzählen, deshalb nur eine der wichtigsten: Der Weinführer WeinPlus kürte Markus Molitor am 6. Februar 2003 mit „Der Kollektion des Jahres“
Hinweis zum Jugendschutz:

Jugendschutz –
Wir möchten im Sinne der Erfüllung des Jugenschutzgesetzes darauf hinweisen, daß wir an Personen unter 18 Jahren keine alkoholischen Getränke verkaufen. Sofern Sie noch keine 18 Jahre alt sind, erhalten Sie deshalb keinen Zugang zu unserem
Bestellsystem, weder per Internet (hier erfolgt eine Alterskontrolle bei Anlieferung) noch direkt in unserer

Weinzirkel-Vinothek Löbbe, Mühlenstrasse 45a, 58285 Geve
lsberg.

Vertrieb:

Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.


Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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www.weinzirkel.eu

Hinweis:

Einige Artikel basieren auf dem Artikel Weinbau in Frankreich aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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