2006 - RIESLING - Spätlese - fructsüß - Zeltinger Sonnenuhr - Mosel - Weingut Markus Molitor
2004 - RIESLING - Zeltinger Sonnenuhr - fruchtsüß - Spätlese - Weingut Markus Molitor Artikel D 280

„Reife & Eleganz“

 

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 14,90
einschl. MwSt von derzeit 19%;
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Grundpreis: EUR 19,80 / 1.0 l
Trinkspruch:
Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur !
Artikel: D 280
Bezeichnung: Zeltinger Sonnenuhr
Namensgebung:
„Mein lieber Freund, bedenke wohl, des Menschen Feind ist Alkohol. Doch in der Bibel steht geschrieben: Du sollst auch deine Feinde lieben.“
Weintyp: Weißwein
Geschmackstyp:
Fruchtsüß - ist eine Geschmacksbezeichnung, wenn die Frucht noch deutlich herausgeschmeckt werden kann. Die Rebblätter bilden aus Wasser und Kohlendioxid der Luft und mit der Energie des Sonnenlichts die optimale Fruchtsüße in den Traubenbeeren.
Jahrgang 2006: Die Wetterkapriolen schienen kein Ende zu nehmen und brachten uns ein kaum fassbares Ergebnis. Der Juli so heiß und trocken wie nie, das Wachstum richtig langsam und dann der verregnete August, der die Trauben verschwinden ließ unter zahlreichen Geiztrieben und Blättern. Mit allen verfügbaren Kräften hieß es, durch teilweise Entblätterung, Luft in die Traubenzonen zu bekommen, um die Reife zu verbessern und der Botrytis vorzubeugen. Als dann nach einem traumhaften September am ersten Oktoberwochenende der große Regen kam, ging dennoch alles ganz schnell. Edelfäule überall! So schnell und entschlossen wie nie hat Markus Molitor die Lese beschleunigt und auch so früh beendet wie nie. Das Resultat sprengte jede Vorstellungskraft. Nie gab es ein üppigeres Ergebnis in den Mostgewichten und ein niedrigeres in der Menge. 95 Prozent der Rieslinge hätten nach dem Gesetz als Auslese und höher bezeichnen können, rund die Hälfte der Ernte sogar als Beerenauslese und darüber hinaus. Der Mengenertrag lag unter 20 hl pro Hektar. Dementsprechend konnten nur ganz wenige trockene Rieslinge ausbauen werden, zu hoch wäre der Alkohol bei den gewaltigen Mostgewichten gekommen. Die frucht- und edelsüßen Weine besitzen trotz überwiegender Botrytisprägung eine oft unglaublich perfekte und schöne Frucht. Alle gelben Früchte eines Obstparadieses scheinen vertreten. Bei manchem Wein kann man richtig in Pfirsich- und Aprikosenaromen baden. Die Süße ist von einer unheimlich eleganten und dichten Säure unterlegt, alles in viel Extrakt eingebettet. Wer aus diesen großen Weinen jetzt auswählt, kauft vermutlich eine schier unbegrenzte Entwicklungsfähigkeit. Das Verkosten der „Sechser“ macht richtig Spaß.
Weingutsname: Markus Molitor
Weingutsbesitzer: Markus Molitor
Weinmacher: Markus Molitor
Erzeugerland:
DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutsch-land erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem euro-päischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durch-schnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Weinbaugebiet:
Das Anbaugebiet an Mosel, (früher Mosel-Saar-Ruwer) ist eines von 13 deutschen Anbaugebieten und gilt als älteste Weinregion Deutschlands. Die Römer brachten den Weinbau in großem Stil an die Mosel. Heute befindet sich die Hälfte der Rebfläche in Steil- und Terrassenlagen mit über 30 Grad Hangneigung. Entlang der Mosel zwischen Perl und Koblenz, an der Saar zwischen Serrig und Konz sowie an der Ruwer zwischen Riveris und dem Trierer Stadtteil Ruwer bewirtschaften rund 5.000 Winzer in 125 Weinorten mehr als 9.000 Hektar Weinbergsfläche. Unter oftmals schwierigen Bedingungen. Denn nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Steillagenweinberge als in dem fünftgrößten Weinbaugebiet Deutschlands.
Der Bereich Bernkastel wird als Mittelmosel bezeichnet. Er ist das Herzstück des Anbaugebietes, mit bekannten Weinbaugemeinden und berühmten Weinbergslagen.
Zu Recht verstehen sich die Moselwinzer als Riesling-Spezialisten, wächst die Rebsorte doch auf 5.000 Hektar Rebfläche. Die spät reifende, edle Weißweinsorte findet hier ideale Anbaubedingungen. Die geschützte Tallage macht die Region zu einer der wärmsten Klimazonen Deutschlands. Die steilen Schieferhänge über den Flüssen speichern am Tag die Sonnenwärme und geben sie nachts wieder ab. Die Wurzeln der Reben dringen metertief in den Boden ein, um sich mit Wasser und Mineralien zu versorgen. Auch Rotweine – allen voran Spätburgunder – gibt es seit Ende der 80er Jahre wieder an der Mosel.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte:
ZELTINGER SONNENUHR – Zum größten Teil uralte (oft über 80 Jahre) Weinberge mit wurzelechten Rebstöcken. Feiner, aber auch sehr steiniger, überwiegend recht leichter, blauer Devonschieferboden. In den ältesten und besten Parzellen, oft auf kleinen Terrassen liegend mit wenig Boden, absolute Minierträge (10-20 hl/ha) von Spitzenqualität. Hier wachsen sowohl die größten trockenen und feinherben Auslesen wie auch viele der edelsüßen Spitzenweine. Alle Sonnenuhr-Weine besitzen eine dem Jahrgang entsprechende unvergleichlich feine Reife und Eleganz.
Das Weingut:
Das in Bernkastel-Wehlen gelegene Weingut kann auf eine familiäre Weinbautradition von acht Generationen zurückblicken. Im Jahr 1984 übernahm der damals 21jährige Markus Molitor das Gut und führte es mit unglaublichem Perfektionismus zur absoluten Spitze der deutschen Weinmacher. Seine Wein brillieren mit einem faszinierdenden Geschmacksspiel und das ganze Terroire der besten Schieferlagen kommt zum Ausdruck. Es sind Steillagen, deren Hangneigung 60 % erreichen. Nicht nur die Lese, die sehr spät, oftmals erst im November erfolgt, auch die Handlese steht bei Molitor auf der Tagesordnung. Qualität wohin man schmeckt!
Weinguts-
Klassifizierung:
Portrait

Markus Molitor ist ein anerkannter *****Winzer, also ein Erzeuger von Weltklasse.
Die Weine von Markus Molitor zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos. Doch auch die einfacheren Gewächse sind stets exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht und mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.
Haus Klosterberg - Das Weingut Markus Molitor ist derzeit mit 38 Hektar Rebfläche (davon 4,5 ha an der Saar) das größte Weingut an der Mittelmosel. Es hat sich mit einem Anteil von 95% Riesling, 3% Spätburgunder und 2% Weißburgunder ausschließlich drei, auch an der Mosel mit Tradition verbundenen, Edelrebsorten verschrieben.

 

Boden-
beschaffenheit:
An der Obermosel Muschelkalk und Keuper; in den Tälern von Saar und Ruwer sowie an der Mittelmosel Devon-Schiefer, südlich von Zell weiche Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken; in Tallagen mit Schotter-, Kies- und Sandablagerungen.
Im Graacher Domprobst findet man
Muschelkalk und Keuper, Devon-Schiefer, Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken.
Die Molitor Rieslinge kommen aus der klassischen, sehr steinigen Schiefersteillage, der Zeltinger Sonnenuhr, eine der besten Lagen überhaupt für die Rebsorte Riesling.
Klima:
Optimale Erwärmung und optimales Niederschlagsverhältnis in den Steilhängen und Tälern Gemäßigtes Klima mit einer langen Vegetationsperiode ist eine Voraussetzung für Spitzenweine.
Anbaufläche: Ca. 9.300 ha im gesamten Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Die Region stellt das größte Steillagenweinbaugebiet der Welt und mit über 5000 Hektar die größte Riesling-nbaufläche weltweit dar. Der steilste Weinberg der Welt ist der Bremmer Calmont mit einer Hangneigung von ca. 65 Grad. – Das Weingut Molitor bewirtschaftet ca 38 Hektar und ist somit das größte Weingut an der Mittelmosel. In der Lage Zeltinger Sonnenuhr ist Molitor mit 5,5 ha der größte Besitzer in dieser weniger als ca. 19 ha großen Spitzenlage.
Ertrag und Produktion:
Die Jahresproduktion im Weingut Molitor bewegt sich je nach Jahr bei ca. 250.000 Flaschen. Hinzu kommen ca. 20.000 Flaschen im eigenen Weingut produzierter Sekt.
Anbauhöhe:
Die Höhe liegt bei ca. 110 m ü. NN..
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
100% RIESLING - König der Weißweine * Königin der Rebsorten * Deutscher Klassiker
Die traditionsreiche und wertvollste Weißwein-Sorte der Welt. In Deutschland seit über 500 Jahren nachweisbar. Der hervorragende Ruf deutscher Riesling-Weine basiert auf ihrer Aromavielfalt, ihrer rassigen Frucht und hohen Langlebigkeit.
Die perfekte Riesling-Chrakteristik:
- jung, spritzig und anregend
- moderat im Alkoholgehalt
- erfrischender Fruchtgeschmack ohne Beeinflussung durch Eichenholz-Töne (Barrique)
Qualitätsstufe: Prädikat SPÄTLESE - Für Prädikatsweine gelten die höchsten Anforderungen hinsichtlich Sortenart, Reife, Harmonie und Eleganz. Bei diesen Weinen darf kein Zucker zugesetzt werden. Es gibt sechs verschiedene Prädikate, wiederum mit unterschiedlichen Mindestmostgewichten je nach Rebsorte und Anbaugebiet. Dabei gelten in südlicheren Anbaugebieten meist höhere Anforderungen.
Spätlese sind reife, elegante Weine mit feiner Frucht, die etwas später geerntet werden.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards. Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Wein und Gesundheit:
Die Wissenschaft hat festgestellt:
Wie reagiert der Körper auf Weingenuss? Regelmäßiger und maßvoller Weinkonsum ......
......kann die Abwehr von Krankheiten unterstützen, denn Wein setzt die Lebensfähigkeit von Krankheitserregern herab, kann Bakterien abtöten und die körpereigenen Immunkräfte des Menschen steigern.
Flascheninhalt:
Der Wein ist in einer olivgrünen Schlegelflasche mit o,75 Liter Volumen abgefüllt.
Kartoninhalt: 6 Flaschen in einem original Weingutskarton
Der Kork, das ewige Problemkind:
Im Weingut Markus Molitor werden ausschließlich Naturkorken verwendet.
Kunststoff oder Natur-Korken? Ein Bericht von Michael Lipps, Oenologe, DLR Mosel.
Die Antwort eines Experten zu dieser sicher auch von Ihnen häufig gestellten Frage möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:
“Alle diese Verschlüsse sind Lebensmittel geeignet und somit nicht gesundheitsbedenklich eingestuft. Die Erfahrungen zeigen, dass Stopfen aus Kunststoff den Geschmack des Produktes Wein beeinflussen. Dies liegt aber insbesondere daran, dass die Sauerstoffdurchlässigkeit höher ist als bei Naturkorken. Daher sind Weinflaschen, die mit Kunststoffverschlüssen verschlossen sind, auch nicht für eine längere Lagerdauer geeignet. Einige Verkoster vermerken immer wieder, dass sie einen „Kunststoffgeschmack“ in Duft und Geschmack spüren. Dies würde tatsächlich auf ein Auslösen von Kunststoffbestandteilen hindeuten. Nachgewiesen wurde diesbezüglihc jedoch bisher nichts. Es ist üblich mit Naturkorken verschlossenen Flaschen liegend zu lagern, um ein Austrocknen des Korkens und damit verstärkte Sauerstoffdurchlässigkeit zu vermeiden. Dies ist bei allen „technischen“ Verschlüssen selbstverständlich nicht notwendig. Diese Flaschen können stehend gelagert werden.
Alkoholgehalt:

Diese feinherbe Riesling Spätlese hat einen Alkoholgehalt von 11,5 % vol.

Weinsäure:
Dieser Wein enthält 5,4 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzuckergehalt:
Dieser Wein enthält 83,78 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel):

Null Schwefelzusatz

Mit der modernen Kellertechnik und Hygiene ist es möglich, Wein mit wenig oder gar keinem Zusatz von Schwefel zu produzieren. Weine ohne Restsüße und Apfelsäure sind auch ohne Schwefelzusatz haltbarer als andere. Trotzdem bleiben Weine ohne Schwefelung sehr oxidationsanfällig und zeigen oft unangenehme Nebengerüche.
Genau genommen gibt es Wein komplett ohne Schwefel nicht. Dieser entsteht nämlich ganz natürlich durch den Stoffwechsel der Hefen. Zwar in kleinen Mengen, aber in allen Fermentationsprodukten von Brot über Käse bis Wein.
Barrique:
Großes Holzfaß:
Betontank:
Edelstahltank:
Traditionell spieltbei Markus Molitor neben den Edelstahltanks das Holzfass eine zentrale Rolle. Es rundet die Weine ab und festigt den Charakter, trägt zur Aromabildung bei. Annähernd 50% der Molitor-Kellers ist mit Holzfässern bestückt und alle Weine sind wenigstens eine Phase darin gereift.
Meisterleistung der Weinherstellung:
Nur wenige Weinmacher auf der Welt sind in der Lage, regelmäßig Weine in dieser Klasse zu produzieren. Dass Molitor dies bei seinem riesigen Sortiment immer wieder gleich zigfach gelingt, kann kaum hoch genug bewertet werden. WeinPlus hat dem nun endlich Rechnung getragen: mit dem fast überfälligen fünften Stern – und der „Kollektion des Jahres 2005“. Sicherlich wird der Jahrgang seinem Vorgänger in nichts nachstehen sondern Markus Molitor wird bestrebt sein sein Niveau zu halten.
Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:

Schlüssel jeder Weinqualität ist neben den Voraussetzungen der Lage, der kontinuierlichen Arbeit im Weinberg und des Jahrgangs eine differenzierte Lese von hand, die bei Molitors generell in mehreren Durchgängen stattfindet, so dass mögliichst alle Trauben zum jeweils optimalen Reifepunkt geerntet werden.
Die je nach Wein mehr oder weniger lange gemaischte Trauben werden schonend gepresst und der Saft durch natürliches Absetzen geklärt.
Die Gärung erfolgt ausschließlich natürlich durch spontane Hefe, um den originalen Ausdruck des jeweiligen Weinbergs vollständig zu erhalten. Sie verläuft kühl und üblicherweise sehr lange, oft bis in den nächsten Sommer hinein. Dies führt zu einem sehr komplexen Charakter der Weine und verspricht in Verbindung mit einer schonenden traditionellen Filtration und dem Verzicht auf Schönungs- und andere Hilfsmittel sehr haltbare Weine, die über viele Jahre und Jahrzehnte frisch und entwicklungsfähig bleiben. Traditionell spielt bei dieser Ausbauphilosophie neben Edelstahltanks das Holzfass eine zentrale Rolle. Es rundet die Weine ab und festigt den Charakter, trägt zur komplexen Aromabildung bei. Annähernd 50% des Molitor-Kellers ist mit Holzfässern bestückt und viel mehr der Weine sind wenigstens eine Phase darin gereift.

Besonderheit Riesling ist nicht die einzige Spezialität der Mosel. Eine Besonderheit der Mosel ist der bereits in römischer Zeit angebaute Elbling, aus dem frische, trockene und unkomplizierte Weine sowie Winzersekt erzeugt werden. In neuerer Zeit werden auch rote Reben angebaut. Hier muß allerdings die Lage genau gepräft sein und der Winzer ein Meister seines Faches sein.
Achtung:
Die Mosel ist mit ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer die größte und bedeutendste Rieslingregion der Welt.
Mit allen Sinnen genießen,
sehen,
riechen und schmecken:
Eine der schönsten Spätlesen vom Jahrgang 2006. Diese fabelhafte Spätlese stammt aus der weltberühmten Zeltinger Sonnenuhr, wo auf 4,5 Hektar uralte wurzelechte Reben wachsen, die diesen legendären Riesling erlauben. In der Nase fasziniert eine enorm eindringliche Frucht: Welch rassiger, mineralischer und feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen und Steinobst, zart unterlegt mit Nuancen feinster Kräuter! Im Mund eine glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, straff gewirkt, komplex und filigran. Feingliedrige Säure, sehr präsentes mineralisches Rückgrat. Noch sehr jugendlich, dennoch bereits harmonisch mit einem reintönigen, lang anhaltenden, wiederum zutiefst mineralischen Nachhall: Ein wunderschöner, eine (fast) idealtypische fruchtsüsse Riesling-Spätlese, welche das Terroir der Mittelmosel geradezu idealtypisch widerspiegelt. Völlig zu Recht urteilt der Gault Millau 2007, dass Molitors „mineralischste Weine aus der Zeltinger Sonnenuhr stammen” und von herausragender Qualität sind, da sie den „Lagencharakter auf das Feinste zur Geltung bringen. Molitor beweist dabei, dass die mineralische Tiefe seiner Weine keineswegs auf Kosten der Eleganz geht”..
Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur wird durch die Speisen und das ganz persönlichen Geschmacksempfinden bestimmt. Unsere Empfehlung für diesen Wein: 11 –13°C.
Gourmet / Gourmant:

Zum hochwertigen süßen Dessert oder als auch als Aperitif oder nicht ermüdender Genuß für den ganzen Abend bestens geeignet. Den besonderen Momenten gebührt ein besonderer Wein.

Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine können in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:
Wir empfehlen zu dieser Riesling Spätlese einen handgeschöpften Ziegenweichkäse mit Weißschimmel. Gereift hat er ein Camembertähnliches Aussehen. Er schmeckt milchig-frisch, bei zunehmendem Alter nach Nüssen und Champignons. Solch ein Ziegenkäse ist vielseitig verwendbar: Pur, für Käseplatten, für Desserts in Verbindung mit Honig, Walnüssen und Pinienkernen. Auf fein-knusprigem Baquett, verfeinert mit Kräutern zu einer Riesling Spätlese ein Genuiß.
Eine kulinarische Partnerschaft:
Wein und Brot

Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten.

Brot-Tipp:
Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten. Zu diesem Spätburgunder servieren Sie idealerweise deutsche Nussbrötchen oder französische Baguett
Blauer Zigarren-Dunst zum Wein, kann das sein?
Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.
Zigarren-Tipp:
Als klassischer Cigarren-Partner gilt Rotwein. Aber auch Weißweine können hervorragend mit Cigarren harmonieren. Die Säure des Weißweins wirkt mit dem Rauch der Cigarre belebend und erfrischend. Süße, wie in halbtrockenen Spätlesen, restsüßen Auslesen oder edelsüßen Gewächsen, macht die Verbindung spannend, weil sie durch den Rauch gemildert wird und andere Aromen zum Vorschein kommen können.
Zu unserer Spätlese haben wir folgenden Wein ausgesucht:
El Credito R No. 4 - Dominikanische Republik; Länge 124 mm, Durchmesser 20,6 mm; markante Cigarre mit betont großem Durchmesser; Einlage: Dom. Rep./Nicaragua, Umblatt: Nicaragua, Deckblatt: Ecuador
Hier macht es „klick“ – das ist der Kick! Die Süße tritt etwas zurück, die sehr belebende Säure des Weines tanzt auf der Zunge, die Cigarre macht mit und gewinnt dabei an Statur. Da kriegt man sofort Lust auf den nächsten Schluck und Zug.
Mineralwasser und Wein sind Geschwister:
Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, weshalb in guten Restaurants immer eine Flasche Mineralwasser auf dem Tisch steht? Sie ist viel mehr als nur Durstlöscher und Dekoration - mit dem richtigen Mineralwasser öffnet sich der Wein wie eine Blume. Besonders wichtig ist dabei eine ausgewogene Mineralisierung, die den Geschmack von gutem Essen und ganz speziell von Wein fördert. Mineralwasser soll ein regelrechter „Aromen-Katalysator“ sein, der das enorme Potential, das in jedem guten Wein schlummert, mit jedem Schluck zu wecken versteht.
Mineralwasser-Tipp:
Ein auserlesenes Produkte aus der Premiumklasse "Herzog family" ist das natürliche Mineralwasser mit Kohlensäure "life". Genau der richtige Partner zu unserer Riesling Spätlese 2006.
“life“ zeichnet sich nicht nur durch seine hohe Qualität aus, sondern erlangt auch durch sein Produktdesign einen besonderen Hauch von Eleganz.
Die eisblaue Glasflasche ist die perfekte Ergänzung für eine festlich gedeckte Tafel und ein "Muss" für die anspruchsvolle Gastronomie.
Chocolate & Wine:
Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade entschieden. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen.
Schokoladen-Tipp:

Wir empfehlen zum trockenen Gutsriesling eine Sonderedition
Golddublonen mit jeweils einer Dublone:

Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)

Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)
Unsere eigene Schokoladen-Empfehlung haben wir unterstrichen.

Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.
Knabber-Spaß: Cracker
Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp:
Wholemeal Crackers – Cracker aus Vollkornweizenmehl, knusprig und kräftig im Geschmack. Zu aromatischen Käsen wie Camembert, Roquefort, Pecorino und Cheddar und zu unserr Riesling-Spätlese von Molitor ein Genuß.
Das perfekte Weinglas:
Üppige Weißweine, zum Beispiel Chardonnay, Sauvignon Blanc und reife Riesling-Spätlesen brauchen mehr Luft zur Entfaltung ihres Aromas – also Gläser mit mehr Volumen.
Gold der feinen Küche:
Gewürze & Kräuter
Gewürze und Kräuter sind unverzichtbar, wenn es darum geht, ein interessantes Geschmacksspiel zwischen Wein und Speisen zu kreieren. So gibt es Gewürze, die einen Wein völlig verfälschen, denken Sie z.B. an die Kombination von Rosmarin und Sauvignon Blanc. Hier addieren sich die Weinsäuren und die ätherischen Öle zu einem unangenehmen Mundgefühl.
Empfehlung:
Das Auge isst mit:

Calendula-Kornblumenmix - Diese Wildblütenmischung verzaubert jedes Essen in ein buntes sinnliches Bild. Feinste Ringelblumen und Kornblumen setzen nicht nur farblich einen schönen Kontrast, sondern veströmen auf warmem Reis ihr wahnsinniges Parfum, dass einen gleich an Heu und Wiesen erinnert.
Ein toller Dekorationspartner zum Beispiel zur Blauschimmel-Käse-Platte eignen sich dieses Wildblütenmix. Bitte nur schwach erhitzen, am besten pur verwenden.

Rezept der kochenden Reblaus:


D280 - Geeistes Beerengrütze-Walnuss-Dessert

(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Lagerung: Noch steckt dieser harmonische Wein in seinen Kinderschuhen, doch nicht nur die Kenner der Molitor-Rieslinge erahnen bereits das Potenzial dieses rassigen Meisterwerkes, denn seine Dichte, sein knackiger Schmelz und perfekte Reife bescheren diesem Klasse-Riesling ein ausgezeichnetes Lagerpotential, sicherlich bis 2025/26
Auszeichnungen:
Es wäre müßig alle Auszeichnungen in dieser Spalte aufzuzählen, deshalb nur eine der wichtigsten: Der Weinführer WeinPlus kürte Markus Molitor am 6. Februar 2003 mit „Der Kollektion des Jahres“.
Hinweis zum Jugendschutz:
 

Jugendschutz –
Wir möchten im Sinne der Erfüllung des Jugenschutzgesetzes darauf hinweisen, daß wir an Personen unter 18 Jahren keine alkoholischen Getränke verkaufen.
Sofern Sie noch keine 18 Jahre alt sind, erhalten Sie deshalb keinen Zugang zu unserem
Bestellsystem, weder per Internet (hier erfolgt eine Alterskontrolle bei Anlieferung) noch direkt in unserer Weinzirkel-Vinothek Löbbe, Mühlenstrasse 45a, 58285 Gevelsberg.

Vertrieb:

Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
www.weinzirkel.eu
Hinweis:


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