2004 - Spätburgunder - QbA. - unfiltriert - Brauneberger Mandelgraben - Mosel Weingut Markus Molitor
2004 - RIESLING - Trarbacher Schlossberg - Spätburgunder - Weingut Markus Molitor Artikel D 279

„Pinot noir de luxe“

 

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 24,90
einschl. MwSt von derzeit 19%;
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Grundpreis: EUR 33,20 / 1.0 l
Trinkspruch: Nunc est bibendum – laßt uns trinken (nach Alcäus, 600 v. Chr.)
Artikel: D 279
Bezeichnung: Brauneberger Mandelgraben
Namensgebung: Brauneberg ist einer der wärmsten Orte Deutschlands und besitzt dadurch eine herrliche Naturlandschaft mit vielen Obstplantagen. Berühmt wurde Brauneberg aber durch seine Weine aus den Lagen Brauneberger Juffer, Mandelgraben und Klostergarten. Prominente und historische Persönlichkeiten wie Napoleon oder der ehemalige amerikanische Präsident Thomas Jefferson teilten diese Vorliebe für den Brauneberger Wein.
Weintyp: Rotwein
Geschmackstyp: Trocken – bezeichnet man einen Wein mit einem Restzuckergehalt von maximal 9 g/l., wobei der Säuregehalt höchstens 2 g/l niedriger sein darf. Klassisch trocken erlaubt jnur 4 g/l. Restzucker. Weine mit einem Restzuckeergehalt bis 2 g/l. dürfen auf dem Etikett des Schriftzug ‚Für Diabetiker geeignet“ mit dem Zusatz ‚nur nach Befragen des Arztes’ führen.
Jahrgangsbewertung: **** Das Jahr 2004 war für Molitors ein nahezu ideales, richtig klassisches Spätburgunderjahr, mit großer Ausgewogenheit der Komponenten, die zu einem „Pinot Noir“ von großer Finesse und Delikatesse beitragen. Das Jahr war nicht zu trocken und zu heiß, gerade, wie es der Spätburgunder liebt.
Weingutsname: Markus Molitor
Weingutsbesitzer: Markus Molitor
Weinmacher: Markus Molitor
Erzeugerland: DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutschland erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem europäischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durchschnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Anbauregion: MOSEL – Mosel-Saar-Ruwer (seit Juli 2007 nur Mosel) bezeichnet ein deutsches Weinbaugebiet für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA) im Tal der Mosel mit den Nebentälern von Saar und Ruwer. Städte sind Saarburg, Konz, Trier, Schweich, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Zell, Cochem und Koblenz. Bekannt für den Riesling und berühmt wegen der atemberaubenden Steillagen
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte:
BRAUNEBERGER MANDELGRABEN = Eine insgesamt sehr unterschiedliche Lage von flach bis steil. Der Molitor-Weinberg ist eine Hanglage bis hoch zum Wald, hat daher eine ideale Wasserführung auch in heißen, trockenen Jahren und hält wunderbar die Säure. Ein kräftiger steinreicher Schieferboden mit harten Quarziten und Kies bringt Pikanz und Finesse.
Schon die Römer erkannten die gute Lage Braunebergs für den Weinbau. Dies beweist die römische Kelteranlage, die 1990 am Fusse des Braunebergs entdeckt wurde und aus dem 3. Jh. stammt. Sie gehört sogar zu den ältesten Kelteranlagen nördlich der Alpen! Sie nannten Brauneberg damals dulcis mons was süsser Berg bedeutet. Daraus leitet sich der Name Dusemond ab, wie Brauneberg bis 1925 noch genannt wurde.
Im 6. Jh. schenkte der Merowinger König Chidebert dem Bischof von Verdun das gesamte Veldenzer Gebiet, samt Brauneberg. Dieser hatte sich über ein fehlendes Weinbaugebiet beschwert. Im 17. Jh. leideten die Brauneberger unter den Reunionskriegen, die dem gesamten Moselland viel Leid brachten.
Das Weingut
Markus Molitor
Mit gerade 20 Jahren übernahm Markus Molitor 1984 das 3 ha große väterliche Weingut. Trotz seines jugendlichen Alters war seine Vision sehr klar und ambitioniert: der Mosdel mit individuellen, lagentypischen, unverwechselbaren und extrem lagerfähigen Rieslingen zu altem Ruhm zurück zu verhelfen. Kompromisslose, präzise Qualität(hand)arbeit im Weinberg und Keller verbunden mit dem absoluten Respekt des Naturproduktes Traube und Wein sind dabei sein Leitfaden. Jede Lage und jeder Jahrgang soll geschmacklich zum Ausdruck kommen. Seine Weine sollen Struktur und Geschmackstiefe haben und gleichzeitig durch moseltypische Frische briellieren und animieren. Seit 8 Generationen bewirtschaftet die Familie Molitor Weinberge. Das Weingut hat seinen Sitz leicht erhöht über der Mosel, inmitten der Lage Wehlener Klosterberg und mit Blick auf die Zeltinger Weinberge
Weinguts- Klassifizierung: Markus Molitor ist ein anerkannter *****Winzer, also ein Erzeuger von Weltklasse.
Die Weine von Markus Molitor zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos. Doch auch die einfacheren Gewächse sind stets exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht und mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.
Bodenbeschaffenheit der Lage: Brauneberger Mandelgarten = Eine insgesamt unterschiedliche Lage von flach bis steil. Der Molitor-Weinberg ist eine Hanglage bis hoch zum Wald, hat daher eine ideale Wasserführung auch in heißen trockenen Jahren und hält wunderbar die Säure. Ein kräftiger, steinreicher Schieferboden mit harten Quarziten und Kies bringt Pikanz und Finesse. Besonders für Riesling- und Spätburgunderreben geeignet.
Klima in Brauneberg: Hier wurde am 11. August 1998 die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur von 41,2 °C in der Meteomedia-Wetterstation von Jörg Kachelmann gemessen. Dennoch gilt Brauneberg nicht als Hitzepol Deutschlands, da die Wetterstation aufgrund ihrer Lage auf einem Schieferberg von der offiziellen Messung ausgenommen ist.
Anbaufläche: Nur o,7 ha dieser einmaligen Rotweinlage befinden sich im Besitz von Markus Molitor.
Ertrag und Produktion: Die Jahresproduktion bewegt sich je nach Jahr zwischen 200.00 und 300.000 Flaschen. Darunter sind nur 3% Spätburgunder
Anbauhöhe: Die Lage befindet sich ca. 110 m ü. NN
Rebsorte(n) Cuvée) : Varietal (Rebsortenrein): Varietal 100% SPÄTBURGUNDER – Die besten Rotweine der Welt werden aus dieser Traube gewonnen. Sie zählt zu den ältesten Kulturreben der Menschheit. Ihr Anbau kann bis in das 4. jahrhundert zurückverfolgt werden und ist in Deutschland seit der Karolingerzeit nachweisbar. Spätburgunder-Weine werden heute gern im Barrique (neuen Eichenholzfässern) ausgebaut.
Charakteristik der Weine:
- von leuchtend roter vis rubinroter Farbe
- vollmundig und samtig, voll Kraft und Saft
- seidige Tannine
- kann zur abendlichen Entspannung beitragen
- Aromen vom Feinsten – vielfältige Geschmacksnuancen
Keine Rebsorte hat mehr varianten in der Weinbereitung.
Qualitätsstufe: QbA. - Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) muss bestimmte charakteristische Merkmale des Anbaugebiets aufweisen. Das Etikett ist mit einer amtlichen Prüfungsnummer versehen. Classic und Selection sind keine Prädikate, sondern Bezeichnungen für Qualitätsweine mit harmonisch trockenem Geschmacksprofil.
Alles BIO oder was? Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr
Wein und Gesundheit:
Die Wissenschaft hat festgestellt:
Abnehmen mit Wein:
Gehören auch Sie zu den Menschen, die gerne ein paar Kilo abnehmen würden, aber den Verzicht scheuen?
Dr. Herwig Ditschuneit, weltweit anerkannte Kapazität mit dem Forschungsschwerpunkt Ernährung, Übergewicht und Gewichtsreduktion beweist in einer klinischen Studie: eine erfolgreiche Gewichtsabnahme toleriert das tägliche Glas Wein. Moderater Weingenuss gefährdet nicht den Diäterfolg, sondern scheint ihn tendentiell zu unterstützen. Belegt durch medizinische Studien ist auch, dass moderater Weinkonsum dem metabolischen Syndrom vorbeugt, d.h. eine Altersdiabetes entwickelt sich seltener. Maßvoller Weingenuss hat offenbar einen günstigen Einfluss auf den Insulinspiegel.
Fragen Sie doch einfach mal Ihren Hausarzt. Sofern keine medizinischen oder andere Gründe bei Ihnen bekannt sind, die einen Alkoholverzicht verlangen, können Sie mit seiner Zustimmung die Genuss-Diät beginnen. Jeden Tag einen Schoppen Wein.
Viel Erfolg!
Flascheninhalt: Der Wein ist in einer o,75 Liter fassenden Schwerglasflasche abgefüllt.
Kartoninhalt: 6 Flaschen im original Weingutskarton
Flaschenverschluß: Kunststoff oder Natur-Korken? Ein Bericht von Michael Lipps, Oenologe, DLR Mosel.
Die Antwort eines Experten zu dieser sicher auch von Ihnen häufig gestellten Frage möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:
“Alle diese Verschlüsse sind Lebensmittel geeignet und somit nicht gesundheitsbedenklich eingestuft. Die Erfahrungen zeigen, dass Stopfen aus Kunststoff den Geschmack des Produktes Wein beeinflussen. Dies liegt aber insbesondere daran, dass die Sauerstoffdurchlässigkeit höher ist als bei Naturkorken. Daher sind Weinflaschen, die mit Kunststoffverschlüssen verschlossen sind, auch nicht für eine längere Lagerdauer geeignet. Einige Verkoster vermerken immer wieder, dass sie einen „Kunststoffgeschmack“ in Duft und Geschmack spüren. Dies würde tatsächlich auf ein Auslösen von Kunststoffbestandteilen hindeuten. Nachgewiesen wurde diesbezüglihc jedoch bisher nichts.
Es ist üblich mit Naturkorken verschlossenen Flaschen liegend zu lagern, um ein Austrocknen des Korkens und damit verstärkte Sauerstoffdurchlässigkeit zu vermeiden. Dies ist bei allen „technischen“ Verschlüssen selbstverständlich nicht notwendig. Diese Flaschen können stehend gelagert werden. Markus Molitor verwendet ausschließlich Naturkork, diese Flaschen sollten unbedingt liegend gelagert werden.
Alkoholgehalt: Dieser Spätburgunder hat einen Alkoholgehalt von 14,0 % vol.
Weinsäure: Dieser Wein enthält 5,4 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker: Dieser Wein enthält 2,7 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel) JA – dieser Wein enthält Schwefel. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barrique?
Großes Holzfass?
Betontank?
Edelstahltank?
Die Gärung des Weissen Burgunders erfolgte sowohl im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur als auch im Barriquefaß.
Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl.
Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:
Das Jahr war ausreichend warm (und nur phasenweise heiß) und zudem ausreichend trocken, um kleinbeerige herrlich gesunde Trauben mit feiner rotschwarzer Fruchtaromatik zu erzeigen, Der Selektionsaufwand für das aussortieren war dadurch ungewohnt gering. Es gab wenig Fäule und der Ertrag war deshalb mit 39 hl nahezu ideal für balancierte, strukturierte, aber nicht übermächtige Weine. Die Trauben wurden allesamt von Hand gelesen, sorgsam transportiert und lange und schonend gemaischt um dann in, zum Teil neuen, Barriques zu reifen.
Besonderheit: Brauneberg besitzt ausserdem noch die längste Nussbaumallee an der Mosel
Achtung: Dieser Spätburgunder ist nicht gefiltert und sollte daher unbedingt dekantiert werden.
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Aromaspiel und Geschmack:
Kennzeichnend sind neben einer schönen, stabilen und feinen Tanninstruktur eine frische, angenehme Säure sowie ein festes Mineralgerüst und viel Würze. Graphitnoten, die an die Schieferböden erinnern, sind überall zu spüren.
In der Farbe ein leuchtendes tiefes Pinot Noir-Rot, begeisternde, fein gewirkte Aromen von saftigen Schattenmorellen, roten Früchten, Kakao, Zimt und eine feinere Mineralität. Verführerisch legt sich beim Trarbacher Schlossberg die seidig feine Tanninstruktur dieses begeisternden Spätburgunders mit feiner Säure durchzogen auf die Zunge – Burgund lässt grüßen, allerdings in seiner feinsten Machart und Vinifikation! Wer bei dieser Spitzencuvée Expressivität und laute Töne sucht, wird enttäuscht, sollte eher zu einem anderen Wein greifen, beim Schlossberg liegt die Essenz in subtiler Tiefe und seidener Finesse, es ist ein Glücksfall von Wein für Genießer, die einem Wein zuhören können und ihrer Zunge auch feinste Nuancen zu entlocken verstehen.
Die selten erreichte, meisterliche Kunst der Balance von Kraft und Finesse, in diesem großen Wein ist sie Markus Molitor vorbildlich gelungen.
Trinktemperatur: Die optimale Trinktemperatur wird durch das Essen und das ganz persönlichen Geschmacksempfinden bestimmt. Unsere Empfehlung für diesen Wein: 16-18oC,
Idealer Begleiter zu: Wir empfehlen diesen Spätburgunder zu: Hirsch- und Hirschragout, Wildschweinragout,
Rindfleisch gegrillt und geschmort, Ente und Gans, gebratene Poularde .Rebhuhn, Wildente, Wachtel und Taube gebraten, Hase und Kaninchen, Lammfleisch, Schweinefleisch gegrillt, Wildterrine, Wildgeflügelpastete,
und für Gerichte mit leichten bis mittelschweren Soßen.
Käse: milder Brie
Eine Liaison fürs Leben: Käse Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine köännen in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp: Brie ist die Bezeichnung für einen ursprünglich aus der gleichnamigen Region in Frankreich stammenden Weichkäse mit weißem Edelschimmel. Hergestellt aus Kuhmilch
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen: Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp: Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten. Zu diesem Spätburgunder servieren Sie idealerweise deutsche Sesambrötchen, Nussbrötchen, Nussbrot, oder Sojabrötchen.
Blauer Dunst und Wein dazu? Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.
Zigarren-Tipp: Hoyo de Monterrey - Le Hoyo du Roi - Format: Corona – Kuba - Die Cigarre ist durch ihre Cabinet-Lagerung minimal verformt. Das etwas stumpfe Deckblatt mit leichten Adern präsentiert sich coloradofarben mit einem Hang zu Colorado maduro. Die Verarbeitung ist auffallend gut. Aromen von Olive bis Schokolade, Honig und Leder strömen von ihr aus. Eine Cigarre, welche die Vorfreude geradezu versprüht.
Der Zug ist angenehm fest. Schnell entwickeln sich kubatypische, männliche Geschmäcker, die elegant von saftigen Trockenfrüchten, aber auch von Kaffee begleitet werden. Von Anfang an würzig, schafft die Cigarre es sehr lange, stabil und ausgewogen zu bleiben. Eine Klasse-Cigarre, die man wieder öfter rauchen sollte.
Mineralwasser gehört zum Wein, aber welches? Welches Wasser passt zu welchem Wein? Je neutraler ein Wasser ist, desto eher eignet es sich als Begleitung zum Wein. Ein Wasser mit wenig oder ohne Kohlensäure und einem geringen Mineralienanteil passt am besten.
Gerade wenn Weine viel Tannin oder eine starke Säure enthalten, kann die Kohlensäure des Wassers zum Problem werden. In den renommierten Restaurants und der gehobenen Gastronomie dürfte diesem Phänomen Sorge getragen werden. Doch wer seinen Wein zuhause trinkt, der sollte sich schon die Mühe machen, das passende Wasser aufzutischen.
Mineralwasser-Tipp: Volvic, natürliches Mineralwasser aus der Auvergne in Frankreich
Dieses Wasser wirkt frisch, leicht steinig, trocken und mineralisch, mit einer metallischen Note. Die Frische am Anfang verblasst allerdings etwas im Abgang. Trotzdem: ein hervorragendes Wasser, das insbesondere sehr gut zu unserem Rotwein passt.
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein: Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade entschieden. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen.
Schokoladen-Tipp: Wir empfehlen zu diesem Spätburgunder eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone: Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil) Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen- und Weinverkostung.
Cracker, passend zum Wein: Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp: Cracker mit Rosmarin - Wohlriechend und delikat schmecken Rosmarin-Kräcker - sie passen ausgezeichnet zu Pecorino und Brie-Käse und dazu empfehlen wir ein Glas trockenen Rotwein von markus Molitor.

Das perfekte Weinglas: Schwere Rotweine wie unseren Molitor-Spätburgunder oder und alten Barolo trinkt man am besten aus dickbauchigen Gläsern mit großer Öffnung, die viel Kontakt mit der Luft ermöglichen und so dafür sorgen, dass der Wein sich schneller öffnet und seine ganze Aromen-fülle entfaltet.
Exellente Zusammenspiel durch Gewürze, Kräuter, Früchte, Samen und Blätter: Gewürze sind unverzichtbar, wenn es darum geht, ein interessantes Geschmacksspiel zwischen Wein und Speisen zu kreieren. So gibt es Gewürze, die einen Wein völlig verfälschen, denken Sie z.B. an die Kombination von Rosmarin und Sauvignon Blanc. Hier addieren sich die Weinsäuren und die ätherischen Öle zu einem unangenehmen Mundgefühl.

Gewürze- und Kräuter-Tipp: Vinesse – Arrosto - Frucht im Spiel mit Frucht –
Rosa Beeren finecrushed, - Himalaya Ursalz, - ungarischer Paprika rosenscharf, - Thymian u.a.
Frucht im Spiel mit Frucht, das ist das Thema von Vinesse Arrosto. Vielleicht kennen Sie das Gewürz Rosa Beeren, auch bekannt als Rosa Pfeffer?! Der Duft ist süßlich, der Geschmack frisch, süßlich mit einem Hauch Kiefernnaden. Die zweite fruchtige Komponente ist ungarischer Paprika (rosenscharf), der mit seiner feinen fruchtig- cremig, süßscharfen Noten die Basis für das Spiel bietet. Thymian gibt den Schliff an diese Komposition. Ideal zu Speisen welche einen trockenen Spätburgunder als Partner haben.
Rezept der
kochenden
Reblaus:
D 279 - Rinderfilet mit roten Weintrauben
(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch gerne per Email zu)
Lagerung: Trinkgenuss sofort –
Lagerpotenzial noch einige Jahre – Bei unserem Spätburgunder entwickeln sich die Aromen erst in ein paar Jahren. Lagerfühigkeit bis 2017/18
Auszeichnungen: Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Markus Molitor in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
Vertrieb: Der Vertrieb erfolgt über den gehobenen Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden. Der Weg zum guten Wein ...

WEINZIRKEL – VINOTHEK LÖBBE

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