2006 - Riesling - Gutswein - feinherb - o,75 l. - Mosel - Weingut Markus Molitor
2006 - GUTSRIESLING - feinherb - Weingut Markus Molitor Artikel D 004

„Wein und Leidenschaft in der Moselflasche“

 

Preis: o,75 l - Flaschenpreis EUR 7,95
einschl. MwSt von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis: EUR 10,10 / 1.0 l
Trinkspruch:
Tut den Durst nur immer löschen - doch mit Wasser das laß sein
Wasser das gehört den Fröschen - doch den Menschen gehört Wein.
Artikel: D 004
Bezeichnung: Molitor Riesling
Namensgebung:
Bei diesem Wein handelt es sich um eine Edition von Rieslingwein welcher als echter feinherber Gutswein auf den Markt kommt.
Weintyp: Weißwein
Geschmackstyp:
Feinherb - Der Gesetzgeber erlaubt seit einiger Zeit statt der Bezeichnung „halbtrocken“ auch den Begriff „feinherb“ zu verwenden. Feinherbe Weine schmecken fast trocken mit einer leichten, kaum wahrnehmbaren Restsüße, die den fruchtigen Charakter der Weine hervorhebt. Außerdem puffert die dezente Süße die Säure des Weines ab und erhöht so seine Bekömmlichkeit.
Jahrgang 2006*****:

Der Jahrgang 2006 galt als Herausforderung. Kräftiger Regen während der Lese hatten an vielen Orten für Fäulnis und damit für Verluste gesorgt. Zudem hatte die Weinlese wegen der ungünstigen Witterung unter einem enormen Zeitdruck gestanden. Um weitere Schäden zu vermeiden, mussten die Trauben zügig geerntet werden.

Frische, lebendige und rassige Weine mit viel Aroma, Frucht und Fülle wurdenbereitet. Durch den sonnenreichen Juli sowie den regnerischen August hat es eine gute Mischung gegeben. Die Weintrauben konnten sich dadurch gut entwickeln. Der 2006er-Jahrgang hat eine hohe Qualität mit ***** Sternen bei einer unterdurchschnittlichen Erntemenge gebracht.
Wer aus diesen großen Weinen jetzt aswählt, kauft vermutlich eine schier unbegrenzte Entwicklungsfähigkeit. Der Genuß der „Sechser“ macht richtig Spaß.

Weingutsname: Markus Molitor
Weingutsbesitzer: Markus Molitor
Weinmacher: Markus Molitor
Erzeugerland:
DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutsch-land erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem euro-päischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durch-schnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Weinbaugebiet:
Das Anbaugebiet an Mosel, (früher Mosel-Saar-Ruwer) ist eines von 13 deutschen Anbaugebieten und gilt als älteste Weinregion Deutschlands. Die Römer brachten den Weinbau in großem Stil an die Mosel. Heute befindet sich die Hälfte der Rebfläche in Steil- und Terrassenlagen mit über 30 Grad Hangneigung. Entlang der Mosel zwischen Perl und Koblenz, an der Saar zwischen Serrig und Konz sowie an der Ruwer zwischen Riveris und dem Trierer Stadtteil Ruwer bewirtschaften rund 5.000 Winzer in 125 Weinorten mehr als 9.000 Hektar Weinbergsfläche. Unter oftmals schwierigen Bedingungen. Denn nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Steillagenweinberge als in dem fünftgrößten Weinbaugebiet Deutschlands.
Der Bereich Bernkastel wird als Mittelmosel bezeichnet. Er ist das Herzstück des Anbaugebietes, mit bekannten Weinbaugemeinden und berühmten Weinbergslagen.
Zu Recht verstehen sich die Moselwinzer als Riesling-Spezialisten, wächst die Rebsorte doch auf 5.000 Hektar Rebfläche. Die spät reifende, edle Weißweinsorte findet hier ideale Anbaubedingungen. Die geschützte Tallage macht die Region zu einer der wärmsten Klimazonen Deutschlands. Die steilen Schieferhänge über den Flüssen speichern am Tag die Sonnenwärme und geben sie nachts wieder ab. Die Wurzeln der Reben dringen metertief in den Boden ein, um sich mit Wasser und Mineralien zu versorgen. Auch Rotweine – allen voran Spätburgunder – gibt es seit Ende der 80er Jahre wieder an der Mosel.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte:

Geographische Lage: Zwischen Hunsrück und Eifel im Rheinischen Schiefergebirge; entlang der Mosel und ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer.
Das Traubengut für unseren Gutsriesling stammt aus vollreifem Traubengut ausschließlich auf der Stufe von Spätlesequalitäten, und überwiegend aus dem Wehlener Klosterberg
Das Anbaugebiet an Mosel, Saar und Ruwer gilt als älteste Weinregion Deutschlands. Die Römer brachten den Weinbau in großem Stil an die Mosel. Unzählige Funde, darunter mehrere Kelteranlagen aus römischer Zeit, zeugen von der großen Weinbautradition.

Das Weingut:
Das in Bernkastel-Wehlen gelegene Weingut kann auf eine familiäre Weinbautradition von acht Generationen zurückblicken. Im Jahr 1984 übernahm der damals 21jährige Markus Molitor das Gut und führte es mit unglaublichem Perfektionismus zur absoluten Spitze der deutschen Weinmacher. Seine Wein brillieren mit einem faszinierdenden Geschmacksspiel und das ganze Terroire der besten Schieferlagen kommt zum Ausdruck. Es sind Steillagen, deren Hangneigung 60 % erreichen. Nicht nur die Lese, die sehr spät, oftmals erst im November erfolgt, auch die Handlese steht bei Molitor auf der Tagesordnung. Qualität wohin man schmeckt!
Weinguts-
Klassifizierung:
Portait
Markus Molitor ist ein anerkannter *****Winzer, also ein Erzeuger von Weltklasse.
Die Weine von Markus Molitor zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos. Doch auch die einfacheren Gewächse sind stets exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht und mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.
Haus Klosterberg - Das Weingut Markus Molitor ist derzeit mit 38 Hektar Rebfläche (davon 4,5 ha an der Saar) das größte Weingut an der Mittelmosel. Es hat sich mit einem Anteil von 95% Riesling, 3% Spätburgunder und 2% Weißburgunder ausschließlich drei, auch an der Mosel mit Tradition verbundenen, Edelrebsorten verschrieben.
Boden-beschaffenheit:
An der Obermosel Muschelkalk und Keuper; in den Tälern von Saar und Ruwer sowie an der Mittelmosel Devon-Schiefer, südlich von Zell weiche Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken; in Tallagen mit Schotter-, Kies- und Sandablagerungen. Im Graacher Domprobst findet man Muschelkalk und Keuper, Devon-Schiefer, Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken.
Die Molitor Rieslinge kommen aus der klassischen, sehr steinigen Schiefersteillage, der Zeltinger Sonnenuhr, eine der besten Lagen überhaupt für die Rebsorte Riesling.
Klima:
Das vergleichsweise kühle Klima verzögert den Reifeprozess, sodass die Rieslingrebe ihren vollen Reifegrad noch bis in den Monat November hinein mit einem relativ hohen Anteil von natürlichen Fruchtsäuren auch ohne Bildung eines hohen Zuckeranteils erreichen kann. Die Riesling-Saarweine sind daher besonders lange lagerfähig und besitzen nur selten einen Alkoholgehalt von mehr als 12 vol%. Zu den bekanntesten Weinlagen an der Saar gehören:
Anbaufläche:
Ca. 9.300 ha im gesamten Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Die Region stellt das größte Steillagenweinbaugebiet der Welt und mit über 5000 Hektar die größte Riesling-nbaufläche weltweit dar. Der steilste Weinberg der Welt ist der Bremmer Calmont mit einer Hangneigung von ca. 65 Grad. – Das Weingut Molitor bewirtschaftet ca 38 Hektar und ist somit das größte Weingut an der Mittelmosel. In der Lage Zeltinger Sonnenuhr ist Molitor mit 5,5 ha der größte Besitzer in dieser weniger als ca. 19 ha großen Spitzenlage.
Ertrag und Produktion:
Die Jahresproduktion im Weingut Molitor bewegt sich je nach Jahr bei ca. 250.000 Flaschen. Hinzu kommen ca. 20.000 Flaschen im eigenen Weingut produzierter Sekt.
Anbauhöhe:
Die Höhe liegt bei ca. 110m ü. NN..
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
100% RIESLING - König der Weißweine * Königin der Rebsorten * Deutscher Klassiker
Die traditionsreiche und wertvollste Weißwein-Sorte der Welt. In Deutschland seit über 500 Jahren nachweisbar. Der hervorragende Ruf deutscher Riesling-Weine basiert auf ihrer Aromavielfalt, ihrer rassigen Frucht und hohen Langlebigkeit.
Die perfekte Riesling-Chrakteristik:
- jung, spritzig und anregend
- moderat im Alkoholgehalt
- erfrischender Fruchtgeschmack ohne Beeinflussung durch Eichenholz-Töne (Barrique)
Qualitätsstufe: QbA. - Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) muss bestimmte charakteristische Merkmale des Anbaugebiets aufweisen. Das Etikett ist mit einer amtlichen Prüfungsnummer versehen. Classic und Selection sind keine Prädikate, sondern Bezeichnungen für Qualitätsweine mit harmonisch trockenem Geschmacksprofil.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards. Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Wein und Gesundheit: Die Wissenschaft hat festgestellt:

Wie reagiert der Körper auf Weingenuss?
Regelmäßiger und maßvoller Weinkonsum ......kann wirkungsvoll den gefürchteten Reisedurchfallerkrankungen vorbeugen, denn Wein verfügt über eine exzellente Entgiftungsfunktion.

Flascheninhalt:
Der Wein ist in einer olivgrünen Schlegelflasche mit o,75 Liter Volumen abgefüllt.
Kartoninhalt:
6 Flaschen in einem original Weingutskarton
Flaschenverschluss:
Kork - das ewige Problemkind
Im Weingut Markus Molitor werden ausschließlich Naturkorken verwendet.
Kunststoff oder Natur-Korken? Ein Bericht von Michael Lipps, Oenologe, DLR Mosel.
Die Antwort eines Experten zu dieser sicher auch von Ihnen häufig gestellten Frage möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:
“Alle diese Verschlüsse sind Lebensmittel geeignet und somit nicht gesundheitsbedenklich eingestuft. Die Erfahrungen zeigen, dass Stopfen aus Kunststoff den Geschmack des Produktes Wein beeinflussen. Dies liegt aber insbesondere daran, dass die Sauerstoffdurchlässigkeit höher ist als bei Naturkorken. Daher sind Weinflaschen, die mit Kunststoffverschlüssen verschlossen sind, auch nicht für eine längere Lagerdauer geeignet. Einige Verkoster vermerken immer wieder, dass sie einen „Kunststoffgeschmack“ in Duft und Geschmack spüren. Dies würde tatsächlich auf ein Auslösen von Kunststoffbestandteilen hindeuten. Nachgewiesen wurde diesbezüglihc jedoch bisher nichts. Es ist üblich mit Naturkorken verschlossenen Flaschen liegend zu lagern, um ein Austrocknen des Korkens und damit verstärkte Sauerstoffdurchlässigkeit zu vermeiden. Dies ist bei allen „technischen“ Verschlüssen selbstverständlich nicht notwendig. Diese Flaschen können stehend gelagert werden.
Alkoholgehalt:
Diese feinherbe Riesling Spätlese hat einen Alkoholgehalt von 11,5 % vol.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 8,8 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzuckergehalt:
Dieser Wein enthält 25,3 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden. Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären. Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfite (Schwefel):

Null Schwefelzusatz
Mit der modernen Kellertechnik und Hygiene ist es möglich, Wein mit wenig oder gar keinem Zusatz von Schwefel zu produzieren. Weine ohne Restsüße und Apfelsäure sind auch ohne Schwefelzusatz haltbarer als andere. Trotzdem bleiben Weine ohne Schwefelung sehr oxidationsanfällig und zeigen oft unangenehme Nebengerüche.
Genau genommen gibt es Wein komplett ohne Schwefel nicht. Dieser entsteht nämlich ganz natürlich durch den Stoffwechsel der Hefen. Zwar in kleinen Mengen, aber in allen Fermentationsprodukten von Brot über Käse bis Wein.

Barrique?
Großes Holzfaß:
Betontank?
Edelstahlbehältnis:
Welches Material der Winzer für den Gärbehälter bevorzugt, ist Geschmackssache. Traditionelle Holz- und Betonbehälter lassen sich schwerer kühlen, halten aber die einmal erreichte Temperatur auch stabiler.
Edelstahlbehälter - Die seit Mitte der 1960er Jahre aufgekommenen Edelstahlbehälter lassen sich einfacher kühlen, reagieren aber auch empfindlicher auf Änderungen der Kellertemperatur. An die einmal getroffene Entscheidung ist der Winzer typischerweise lange Zeit gebunden, nicht nur aus Kosten-, sondern auch aus Gewichtsgründen: Betontanks - wiegen mehrere Tonnen.
Barriquefaß - Das Fass wird beim Ausbau des Weins zur Lagerung eingesetzt, um das Aromaspektrum und die Gerbstoffe (Tannine) mit Komponenten aus dem Holz wie Vanillin abzurunden. Je neuer das Fass, desto größer sein Einfluss auf den Geschmack. Außerdem wird der Wein durch den minimalen Luftaustausch beeinflusst. Der Wein erhält dadurch eine oxidative Reife.
Das Große Holzfaß, also in altbackenen traditionelle Artverleiht dem Wein eine hohe Dichte und eine kraftvolle-eleagnte Frucht bei einer guten Struktur und enormen Nachhall.
Unser Riesling feinherb wurde im Edelstahlbehälter ausgebaut und erhielt dadurch seine frische, leichteund bekömmliche Art.
Meisterleistung der Weinherstellung:
Nur wenige Weinmacher auf der Welt sind in der Lage, regelmäßig Weine in dieser Klasse zu produzieren. Dass Molitor dies bei seinem riesigen Sortiment immer wieder gleich zigfach gelingt, kann kaum hoch genug bewertet werden. WeinPlus hat dem nun endlich Rechnung getragen: mit dem fast überfälligen fünften Stern – und der „Kollektion des Jahres 2005“. Sicherlich wird der Jahrgang seinem Vorgänger in nichts nachstehen sondern Markus Molitor wird bestrebt sein sein Niveau zu halten.
Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation
Der Moselwein hat eine große Naturwein- und Präsikatsweinkultur, bei welcher auf jede Anhebung des Alkohols mit Chaptalisation (Anreicherung) verzichtet. Dennoch erntet Molitor auch Weine, die zwar vom Weinberg mit hercvorragender Struktur ausgestattet sind, bei denen Molitor jedoch größte Sorgfalt wie bei den Prädikatsweinen aufwendet, die aber in ihrer inneren Harmonie durch eine kleine, vorsichtige Anhebung des Alkohols gewinnen und ihre Klasse erst richtig ausspielen. Der Molitor Gutsriesling ist dabei eine besonders frisch ausgebaute, sehr schonende verarbeitete Qualität, immer zu 100% gesunden Trauben. Die Reifung liegt mindestens im gehobenen Kabinettbereich.
Besonderheit:
Riesling ist nicht die einzige Spezialität der Mosel. Eine Besonderheit der Mosel ist der bereits in römischer Zeit angebaute Elbling, aus dem frische, trockene und unkomplizierte Weine sowie Winzersekt erzeugt werden. In neuerer Zeit werden auch rote Reben angebaut. Hier muß allerdings die Lage genau gepräft sein und der Winzer ein Meister seines Faches sein.

 

Achtung:
Die Mosel ist mit ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer die größte und bedeutendste Rieslingregion der Welt.
Mit allen Sinnen genießen,
sehen,
riechen,
schmecken:

Auge: Der 2006er Riesling feinherb präsentiert sich in einer schönen klaren Farbe mit leicht grünlichgelben Reflexen.
Nase: In der Nase ein schöner Duft von Apfel und Zitrusfrüchten und am Gaumen feinherbe Rieslingnoten. Ein Wein von unkomplizierter Art für jeden Tag.
Geschmack: Ein bestechend klarer, hocharomatischer und würzig-trockener Riesling mit einer äußerst gelungenen Harmonie aus feiner Säure und köstlicher Fruchtaromatik.

Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur wird durch die Speisen und das ganz persönlichen Geschmacksempfinden bestimmt. Unsere Empfehlung für diesen Wein: 8°° – 10°C.
Gourmet / Gourmant:

Ein typischer, mit aller Sorgfalt gelesener und ausgebauter Molitor-Wein. Leicht angereichert, mit knackiger Riesling-Frucht. Zu würzreichen und scharfen Speisen (Cajun Küche) ist dieser Wein der perfekte Begleiter oder einfach als Spaßbringer.

Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine können in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:
Porträt: Morbier ist ein halbfester Schnittkäse aus Franche-Comté, eine Region in Frankreich und wird aus Kuhmilch hergestellt.
Zu erkennen ist der Morbier an der Käsetheke sofort am Streifen aus Pflanzenkohle, der sich waagerecht durch den Käse zieht. Dieser Streifen ist eng mit der Entstehung des Käses vor über 200 Jahren verbunden: Damals konnten die recht einsam gelegenen Bauernhöfe in den kalten Wintermonaten die Milch ihrer Kühe nicht immer bis ins Dorf liefern. Da die Milchmenge einer einzelnen Herde nicht für die Herstellung eines großen Comté-Rades ausreichte, stellten die Bauern in dieser Jahreszeit einen kleineren Käse her, indem sie die Milch vom Morgen mit der vom abendlichen Melken vermischten. Damit sich auf dem frischen Bruch keine Kruste bilden konnte, bestäubte man die Käsemasse morgens mit Holzasche. Am Abend wurde dann die Milch des zweiten Melkgangs auf die bereits vorhandene Käsemasse gegeben. Somit war der original Morbier geboren.
Eine kulinarische Partnerschaft:
Wein und Brot
Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten.
Brot-Tipp:
Zu einem aromatischen Weizenvollkornbrot passt ein vollmundiger Morbier. Dazu noch ein feinherber Riesling der Mosel, dann sagen sogar die Franzosen Ohlala!
Blauer Zigarren-Dunst zum Wein, kann das sein?
Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.
Zigarren-Tipp:
Als klassischer Cigarren-Partner gilt Rotwein. Aber auch Weißweine können hervorragend mit Cigarren harmonieren. Die Säure des Weißweins wirkt mit dem Rauch der Cigarre belebend und erfrischend. Süße, wie in halbtrockenen Spätlesen, restsüßen Auslesen oder edelsüßen Gewächsen, macht die Verbindung spannend, weil sie durch den Rauch gemildert wird und andere Aromen zum Vorschein kommen können.
Zu unserem Gutsriesling feinherb haben wir folgenden Wein ausgesucht:
El Credito R No. 4 - Dominikanische Republik; Länge 124 mm, Durchmesser 20,6 mm; markante Cigarre mit betont großem Durchmesser; Einlage: Dom. Rep./Nicaragua, Umblatt: Nicaragua, Deckblatt: Ecuador
Hier macht es „klick“ – das ist der Kick! Die Süße tritt etwas zurück, die sehr belebende Säure des Weines tanzt auf der Zunge, die Cigarre macht mit und gewinnt dabei an Statur. Da kriegt man sofort Lust auf den nächsten Schluck und Zug.
Mineralwasser und Wein sind Geschwister:
Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, weshalb in guten Restaurants immer eine Flasche Mineralwasser auf dem Tisch steht? Sie ist viel mehr als nur Durstlöscher und Dekoration - mit dem richtigen Mineralwasser öffnet sich der Wein wie eine Blume. Besonders wichtig ist dabei eine ausgewogene Mineralisierung, die den Geschmack von gutem Essen und ganz speziell von Wein fördert. Mineralwasser soll ein regelrechter „Aromen-Katalysator“ sein, der das enorme Potential, das in jedem guten Wein schlummert, mit jedem Schluck zu wecken versteht.
Mineralwasser-Tipp:
Ein auserlesenes Produkte aus der Premiumklasse "Herzog family" ist das natürliche Mineralwasser mit Kohlensäure "life". Genau der richtige Partner zu unserer Riesling Spätlese 2006.
“life“ zeichnet sich nicht nur durch seine hohe Qualität aus, sondern erlangt auch durch sein Produktdesign einen besonderen Hauch von Eleganz.
Die eisblaue Glasflasche ist die perfekte Ergänzung für eine festlich gedeckte Tafel und ein "Muss" für die anspruchsvolle Gastronomie.
Chocolate & Wine:
Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade entschieden. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen.
Schokoladen-Tipp:

Wir empfehlen zum trockenen Gutsriesling eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:
Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)
Unsere eigene Schokoladen-Empfehlung haben wir unterstrichen.
Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.

Knabber-Spaß:
Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp:
Vollkorn-Cracker mit Meersalz - Nicht nur zum Livarot-Weichkäse sondern auch zum Gutsriesling von Markus Molitor sind diese Cracker ein Genuß. Aber aber auch solo ein Geschmackserlebnis. «Handliche sehr leckere Kräcker mit Meersalz verfeinert. Der ideale Snack zum Riesling Wein.»
Das perfekte
Weinglas:
Leichte Weißweine, zum Beispiel Weißburgunder, Grauburgunder, Grünen Veltliner oder Riesling trinkt man aus schmalen Gläsern mit kleinem Volumen. Ein derart geformtes Glas bringt Duft und Frucht am besten zur Geltung.
Gold der feinen Küche: Gewürze und Kräuter:
Gewürze und Kräuter sind unverzichtbar, wenn es darum geht, ein interessantes Geschmacksspiel zwischen Wein und Speisen zu kreieren. So gibt es Gewürze, die einen Wein völlig verfälschen, denken Sie z.B. an die Kombination von Rosmarin und Sauvignon Blanc. Hier addieren sich die Weinsäuren und die ätherischen Öle zu einem unangenehmen Mundgefühl.
Empfehlung: Gewürzmischung zu Speisen, passend zum Wein: Vinsesse – Terramare. Süßliche und intensive mineralische Würznoten, wie Fenchelsaat, Koriander und Alea-Salz verleihen strukturreichen, mineralischen Weißweinen im Spiel mit Seefisch, eine besondere kontrastreiche Aromatik, die zudem die Länge des Weins positiv beeinflußt. Besonders der deutsche feinherbe Riesling profitiert von dieser Feinschmecker-Mischung.
Das Auge isst mit:

Calendula-Kornblumenmix - Diese Wildblütenmischung verzaubert jedes Essen in ein buntes sinnliches Bild. Feinste Ringelblumen und Kornblumen setzen nicht nur farblich einen schönen Kontrast, sondern veströmen auf warmem Reis ihr wahnsinniges Parfum, dass einen gleich an Heu und Wiesen erinnert.
Ein toller Dekorationspartner zum Beispiel zur Blauschimmel-Käse-Platte eignen sich dieses Wildblütenmix. Bitte nur schwach erhitzen, am besten pur verwenden.

Rezept der kochenden Reblaus: D 004 – Birnen, Bohnen und Speck


(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

agerung: Noch steckt dieser harmonische Wein in seinen Kinderschuhen, doch nicht nur die Kenner der Molitor-Rieslinge erahnen bereits das Potenzial dieses rassigen Meister-werkes, denn seine Dichte, sein knackiger Schmelz und perfekte Reife bescheren diesem Klasse-Riesling ein ausgezeichnetes Lagerpotential, sicherlich bis 2011
Auszeichnungen:

Es wäre müßig alle Auszeichnungen in dieser Spalte aufzuzählen, deshalb nur eine der wichtigsten: Der Weinführer WeinPlus kürte Markus Molitor am 6. Februar 2003 mit „Der Kollektion des Jahres“.
Hinweis zum Jugendschutz:
Jugendschutz –
Wir möchten im Sinne der Erfüllung des Jugenschutzgesetzes darauf hinweisen, daß wir an Personen unter 18 Jahren keine alkoholischen Getränke verkaufen.
Sofern Sie noch keine 18 Jahre alt sind, erhalten Sie deshalb keinen Zugang zu unserem Bestellsystem, weder per Internet (hier erfolgt eine Alterskontrolle bei Anlieferung) noch direkt in unserer
Weinzirkel-Vinothek Löbbe, Mühlenstrasse 45a, 58285 Gevelsberg.
 

Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
www.weinzirkel.eu
Hinweis:

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