CHAM 004 - CHAMPAGNER - Frankreich - Champagne - BERNARD REMY Blanc de Blancs

CHAM 004 - CHAMPAGNER - Frankreich - Champagne - BERNARD REMY Blanc de Blancs CHAM 004
„Die Götter trinken ihn stehend, die Damen im Sitzen und wir auf den Knien“ lautet ein Spruch auf der Weinkarte im Pariser „Pied de Cochon“

Preis: o,75 l - Flaschenpreis  EUR 29,95
einschl. MwSt. von derzeit 19%;
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Grundpreis: EUR 39,90 / 1.0 l

Artikel: CHAM 004
Bezeichnung: BERNARD REMY Blanc de Blancs
Geschmackstyp:
Brut - Französische Bezeichnung (dt. roh, grob, brutal) für sehr trockenen Schaumwein bzw. Champagner mit weniger als 15 g/l Restzucker. Zwischen 0 und 6 g/l nennt man dies extra brut, unter 3 g/l brut nature. Für letzteren gibt es noch die Begriffe brut absolut, brut intégral, brut sauvage, brut zéro, dosage zéro und pas dosé.
Weinfarbe:
Weiss
Jahrgang:  
Jahrgangs-
beurteilung:
 
Weingutsname:
Champagne Bernard Remy
Weingutsbesitzer:
Familie Remy
Weinmacher:  
Herkunftsland:


FRANKREICH - Sowohl qualitativ als auch quantitativ ist Frankreich eines der bedeutendsten Weinbaugebiete der Erde. Internationale Standards orientieren sich bis heute an Frankreich, insbesondere dem Bordeaux-Wein, dem Burgund und dem Champagner. Auch bei der internationalen Bekanntheit von Rebsorten wie Chardonnay, Merlot oder Cabernet Sauvignon haben französische Sorten die Nase vorn
Anbaugebiet: CHAMPAGNE - im Herzen Frankreichs befindet sich die Champagne. Ca 130 km östlich von Paris oder via der Ost-Autobahn (Autoroute de L'est) von Saarbrücken, Deutschland ist man in drei bis vier Stunden in der Heimat des Champagner. Obwohl die Champagne nur etwa 3% der französischen Weinbaufläche darstellt, ist sie weltweit eine der berühmtesten Weingegenden.Das Weinbaugebiet ist durch ein Gesetz aus dem Jahre 1927 auf ca. 34.000 ha begrenzt. Davon sind ca. 30.700 ha ertragsfähig (3%  der Weinbaufläche Frankreichs). Innerhalb dieser 'zone delimitee' bestehen vier große Gebiete:
1. Montagne de Reims - Die Reimser Berge - 2. Valle de la Marne - Das Marnetal
3. Cote des Blancs - Der weiße Hang - 4. Das südliche Anbaugebiet - der Aube.
Außerhalb dieser Gebiete darf kein Champagner produziert werden (Gesetz!).
Lage: Auf 10 ha Weinbergen in der Côte de Blanc, der Montagne de Reims und der Vallee de la Marne wachsen die drei edlen Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Sitz des Champagnerhauses ist Allemant, ein kleiner Ort ca. 30 km südlich von Epernay am Rande der Côte de Blanc. Acht Meter unter der Erde lagern bei gleichbleibenden Temperaturen von 10 Grad ca. 300.000 Flaschen Champagner. Die Reserveweine warten mehrere Jahre in modernen Edelstahltanks auf die weiterverarbeitung zu Champagner. Die Flaschengärung dauert je nach Cuvee zwischen drei und fünf Jahren.
Geschichte: Die Römer bauten als erste Weinreben in der Champagne an. Der Wein, den sie daraus herstellten, war still. Aufgrund seiner Nähe zu Paris und der Aktivitäten der Klöster von Reims und Châlons-en-Champagne blieb der Weinbau erhalten. Erst 1670 wurden die Weichen für den jetzt bekannten Champagner gestellt: Aus dem ursprünglich stillen Weißwein wurde ein Schaumwein. Im 17. Jahrhundert hatte man begonnen, den Wein schon im Anbaugebiet in Flaschen zu füllen, um seine Frische zu erhalten, da der Wein den Transport im Fass nicht gut überstand. Aufgrund des frühen Abfüllens gärte der Wein unbeabsichtigt in den Flaschen weiter und somit war der eigentliche Champagner geboren.
Böden: Ein wichtiges Kriterium für die Begrenzung des Weinbaugebiets war die Bodenbeschaffenheit. Die Belemnit-Kreide aus der Sekundärzeit und die Mikroelemente sind einmalig. Der Kreidegrund ist mit einer ca. 20-50cm dicken Humus/Lehmmischung beschichtet, welche von den Rebwurzeln bis tief in die Kreide durchdrungen wird.  Eine kostbare Balance entsteht, weil neben dem Nährwert des Humus die Kreide nicht nur die ideale Feuchtigkeit hält, sondern auch die Wärme des Tages speichert und langsam den Reben nachts schenkt: eine natürliche Klimaanlage!
Klima: Die hohen Wälder schützen vor harten Winden. Das Wetter in der Champagne ist abwechslungsreich, saisonbedingt auch manchmal sehr hart. Über die Jahrhunderte fühlt sich der Champagner in seiner Entwicklung dort jedoch sehr wohl, weil es generell weder zu kalt noch zu heiß ist. Gesetzlich festgelegt wird jedes Jahr kurz vor der Weinlese die Traubenmenge pro Hektar, die zur Herstellung von Champagner verwendet werden darf: 1996 hatten z.B. höchstens 10.400 kg Trauben pro Hektar das Recht auf die AOC Bezeichnungen "Champagner" und "Coteäux Champenois" (Stillwein aus der Champagne).
Anbaufläche Bernard Remy bewirtschaftet dezeit ca. 10 Hektare Weinberge -
Ertrag im Weingut:
Keine Angaben
Anbauhöhe: Ca. 130 Meter über dem Meer
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal – 100% Chardonnay - Der Weiße der Weißen! Ein Champagner, der ausschließlich aus weißen Trauben erzeugt wird. Obwohl früher Traubensorten wie Pinot Blanc, Arbanne Chardonnay und Petit Meslier bei der Erzeugung der Blanc de Blancs erlaubt war, gilt seit 1980, dass es sich bei Champagnern mit dieser Bezeichnung in der Bereitung nur um die Chardonnay-Traube handeln darf. Chardonnay-Trauben für diese Champagner stammen u. a. aus den Gegenden um Le Mesnil, Cramant und Avize. Chardonnay-Trauben verleihen den Champagnern eine gewisse delikate Frische, Rasse und Eleganz. Blanc de Blancs gelten allgemein als besonders lagerungsfähig unter Champagnern und entwickeln sich nach langer Lagerung oft sehr vorteilhaft. Champagner mit dieser Bezeichnung sind auch preislich oft etwas höher angesetzt, da die Chardonnay-Trauben im Handel in der Champagne gegenüber anderern Sorten teurer sind. Chardonnay-Trauben stellen 26% des Anbaus in der Champagne..
Qualitätsstufe: Gesetzlich festgelegt wird jedes Jahr kurz vor der Weinlese die Traubenmenge pro Hektar, die zur Herstellung von Champagner verwendet werden darf: 1996 hatten höchstens 10.400 kg Trauben pro Hektar das Recht auf die AOC Bezeichnungen "Champagner" und "Coteäux Champenois" (Stillwein aus der Champagne). Der Gesamtverband legt genauso jedes Jahr vor der Weinlese ein Minimum für den potentiellen Alkoholgehalt im Most fest. 1996 mußten die Trauben einen potentiellen Alkoholgehalt von mindestens 9 Volumenprozent aufweisen. Der Most, der dieses Minimum nicht erreicht, verliert das Recht auf die Bezeichnung "Champagner" (Qualität vor Quantität).
Oenologischer Kommentar: Keine Angaben
Achtung Anmerkung: Fantastische Champagner stammen keinewegs nur aus den berühmten Häusern. Es ist ein Fehler, nicht auch ein bischen zu experimentieren!
Flascheninhalt: o,75 l
Kartoninhalt: 6 Flaschen in einem Karton
Flaschenverschluß: Champagner werden grundsätzlich nur mit besten Naturkorken ausgestattet. Der Kork stammt prinzipiell aus Spanien, Portugal und dem westlichen Mittelmeerraum. Aus Sicht der Botaniker stellt Kork die Borke der bis zu 350 Jahre alten Korkeiche (Quercus suber) dar. Ein Champagnerkorken ist von der Form her im Ursprung zylindrisch wie ein normaler Weinkorken, jedoch ca. drei Zentimeter im Durchmesser. Oft wird der Korken zum Sündenbock bei anderweitigen Weinfehlern gemacht, welche durch den Wein selbst oder dessen fehlerhafte Lagerung passiert sind. Tatsächlich kann der Kork manchmal jedoch der Übeltäter sein, der Korkton verursacht. Dies ist u. a. dadurch bedingt, dass sich im Gewebe des Kork Pilze einschleichen, die Stoffwechselprodukte abgeben und die chemische Vorstufe des Korktonverursachers im Wein erzeugen (siehe auch 'Feinde des Korken' unten). Auf dem Korken eines wahren Champagners muss zwingend 'Champagne' stehen. Bei Jahrgangs-Champagner muss zusätzlich eine Jahreszahl angegeben sein.
Alkoholgehalt: 12,4 %vol.
Säure:
g/l
Restzucker:
g/l
Öchsle: Keine Angaben
Extrakt:
Keine Angaben
Sulfide:
JA - dieser Wein enthält mg/l Gesamtschwefelgehalt. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Lese, Rebschnitt, Vinifikation, Der Jahrgang: Nach der Lese der Champagnertrauben, die üblicherweise Ende September beginnt, werden die Trauben mit großen Spezialpressen zügig gepresst. Sogleich trennt man den Most von der Maische – ansonsten könnte der Farbstoff der Schalen in den Most gelangen Es folgt die erste Gärung. Der gekelterte Most wird in Holzfässern, manchmal auch Stahltanks, rund drei Wochen gelagert. Entstanden ist nun vorerst ein „stiller" Wein, bei dem noch die Hefe entfernt werden muss. Der nächste Schritt ist die Cuvèebereitung: Oft sind es an die fünfzig verschiedenen Weine, die für das Endprodukt Verwendung finden. Bedingung ist natürlich, dass alle Weine aus der Champagne stammen. Letztlich hängt die Qualität des späteren Champagners ganz entscheidend von einer gekonnten Cuvèebereitung ab. Wie diese im Detail vonstatten geht, bleibt natürlich fast immer das Geheimnis der Kellermeister.. Für die zweite Gärung wird nach der Cuvèebereitung wiederum dem Wein Hefe und Zucker hinzugefügt. Er wird dann in Flaschen abgefüllt und mit Kronkorken verkorkt. Während dieser zweiten, etwa dreiwöchigen Gärung wandelt die zugesetzte Hefe den Restzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Das reichlich gebildete CO2 lässt den Gasdruck in der Flasche auf 5-6 Bar ansteigen. Nun lagern die Flaschen mindestens 15 Monate, bei Spitzenprodukten aber auch gut und gerne einige Jahre. Dieser Champagner Rosé hat eine Lagerung von 4 Jahren erfahren. 
Besonderheit:
Flöte (Flûte, Sektflöte) = Die elegante Flöte zeichnet sich durch ihre hohe, schlanke Form aus, wobei die Farbe, das Bukett und das Perlenspiel des Champagners auf beeindruckende Weise zur Geltung kommen.
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?

Zunächst werden die Stillweine in Barriques und anschließend biz zur Flaschenfüllung in Behältern aus Edelstahl gelagert.

Farbe, Duft und Geschmack: Zunächst erkennen wir eine verspielte Perlage und eine brillante strohgelbe Farbe. Diese weist uns auf einen sortenreinen Chardonnay hin. Die leicht grünen Reflexe sind ein zeichen seiner Jugend die sich mit zunehmenden Alter verliert.
Der Champagner verströmt einen eleganten Blütenduft von Holunder, frischen grünen Teeblättern und leichten Anklängen von Tabak und zarter Vanille.
Sein edler Geschmack: ist weich und ausgereift. Eine perfekte Lebendigkeit begleitet mit eleganter Zitrusaromatik und Mineralität. Ein wunderbares Aromaspiel bildet ein langes, unendliches Finale.
Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur liegt bei ca.  7-9°C.
Lagerung:
Der edle Champagner sollte bei einer Temperatur zwischen 10 und 15 Grad gelagert werden. Es empfiehlt sich ein dunkler, ruhiger Ort, wo die Flaschen liegend lagern können. Getrunken werden sollte der Champagner möglichst aus hohen Gläsern (Tulpen und Flöten). Die nicht selten verwendeten flachen Champagnerschalen wird ein echter Kenner nur mit Stirnrunzeln zur Kenntnis nehmen: Denn hier entweicht die enthaltene Kohlensäure viel zu schnell und schmälert so den vollen Genuss des belebenden Prickelns. Schaumweine aller Art sollten liegend gelagert werden, damit der Naturkorken nicht austrocknet! Schaumweinkorken verlieren über die Jahre hinweg leider einen Anteil ihre ürsprünglichen Elastizität und passen sich zunehmend im Diameter dem Flaschenhals an. Da Schaumweine ihre grundsätzliche Entwicklung nach dem Degorgieren abgeschlossen haben, ist es allgemein nicht sinnvoll, solche Weine für eine lange Lagerung einzukaufen. Wir empfehlen daher für diesen Champagner eine Lagerzeit von bis zu 4 Jahren.
Idealer Begleiter zu:
Zu gegrilltem Hummer ebenso wie zur Seezunge oder Steinbutt.
Brotgenuß:
Der Brillat-Savarin liebt's zart und zeigt sich zusammen mit einem Pumpernickel von seiner besten Seite. Aber auch mit Sonnenblumenkern- oder dunklem Roggenmischbrot harmoniert er ausgezeichnet - eine eindeutige Vorliebe für dunklen Roggen ist ihm nicht abzusprechen.
Der passende Käsegenuß:
BRILLAT-SAVARIN - Dieser trockene Champagner Blanc de Blancs passtt ausgezeichnet zu Käse mit Schimmelbildung wie Chaource, Brillat-Savarin oder ein mittelreifer Gratte-Paille. Unser Favorit ist der Brillat-Savarin- Ein Champagner Blanc de Blancs ohne Käse ist wie eine Schöne, der ein Auge fehlt, schrieb einst der berühmte französische Schriftsteller und Feinschmecker Brillat-Savarin in seiner Physiologie des Geschmacks\". Ein Weichkäse aus Kuhmilch mit weißem Edelpilz satmmt aus der Region Normandie . Im Geschmack mild, fein-säuerlich mit zarter cremiger Konsistenz
Rezept der kochenden Reblaus:

 

Cham 004 – Hors d’oeuvre aus Eiern und weissen Trüffeln

(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch gerne per Email zu)

Auszeichnungen:
Dieser Champagner wurde vom Guide Hachette mehrfach ausgezeichnet.
Übrigens:
Wir möchten Ihnen an dieser Stelle beim servieren eine alte Tradition vorstellen, indem Sie der Unterseite des Korkens vorsichtig einen Einschnitt zufügen, dort eine beliebige Münze einfügen und diese Kombination jemandem überreichen. Solange die Münze und der Korken vereint bleiben, bleibt laut Legende dem Empfänger auch das Glück treu. Es wird gemunkelt, dass wenn der Champagnerkorken einer Dame überreicht wird, diese lediglich drei Nächte mit dem Korken unter ihrem Kissen verbringen muss, ehe sie von jenem Mann träumen wird, den sie letztlich heiraten wird!

Das Weingut Bodega, Château, Tenuta, Fattoria: 

Das Champagnerhaus Bernard Remy wurde im Jahre 1968 von der Familie Remy gegründet. RM: Récoltant manipulant. Auf diese Weise werden die kleinen Winzerbetriebe benannt, die den Champagner (also das eigene Traubenmaterial) selbst ausbauen und vermarkten.
Preis inkl. MwSt.:
29,95 Euro ( 39,90 Euro je Liter)
Vertrieb:

Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK  LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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Hinweis:
Dieser Text wurde in Teilen der Wikipedia entnommen, der Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. www.wikipedia.de
Anmerkung:
Doch einiges hat sich verändert: So haben geschäftstüchtige Anbieter es verstanden, in Zeiten weniger prall gefüllter Geldbörsen einen preisgünstigen „Supermarkt-Champagner", den so genannten „Premier Prix", zu etablieren, der sich hartnäckig am Markt hält. Dem Verbraucher scheint es wichtiger zu sein, sich überhaupt Champagner leisten zu können. Da kommt die Flasche unter 15 Euro aus dem Supermarktregal gerade recht – auch wenn sie natürlich nicht ganz die Qualität eines Champagners für 40, 50 oder mehr Euro erreicht. In Deutschland hat dieser Billig-Champagner in kürzester Zeit Marktanteile von rund 30 Prozent erobern können.