2005 - Dornfelder lieblich - QbA.– Nahe - Burg Layer Rothenberg - Deutschland - Wgt. M. Schäfer
dornfelder-rothenberg2005

Artikel: D 0282

"Mit Freunden geniessen"

Preis: o,75l. Flaschenpreis EUR 6.85 Euro
einschl. MwSt. von derzeit 19%; zzgl. Versandkosten.
Grundpreis: per Liter 9,10 Euro

Trinkspruch:
"Auf geht's"
Artikel: D 0282
Bezeichnung: Burg Layer Rothenberg
Namensgebung:
BURG LAYER ROTENBERG – bezeichnet nach der roten Farbe des Bodens, oder aus gerodetem Berg entstanden.
Weinart:
Rotwein
Geschmackstyp: Süß - Wenn die Hauptweinlese in den deutschen Weinanbaugebieten erfolgreich beendet ist, kann man beobachten, dass in bestimmten Lagen einzelne Weinberge noch nicht gelesen wurden. Sie sind vom Winzer nicht etwa vergessen worden, sie warten vielmehr darauf, edelsüße Köstlichkeiten zu werden. Bei günstiger Herbstwitterung entwickeln sich die Trauben weiter und steigern auf natürliche Weise täglich ihren Süßegrad. Ab 45 g/l ist die Bezeichnung süß auf den Weinflaschenetiketten zulässig.
Jahrgangsbewertung:
2005 *****- Auch wenn der verregnete August gerade bei vielen Urlaubern einen ganz anderen Eindruck hinterließ, war der 2005er doch eines der wärmsten und sonnenreichsten Jahre an der Nahe. Schon früh präsentieren sich viele Weine ansprechend, ausgewogen und relativ zugänglich. Bei vielen Produzenten entstanden 2005 die besten Weine seit langer Zeit, im Bereich der trockenen Weine vielleicht die profundesten überhaupt. Die Roten überraschen mit enormer Substanz. Auch bislang weniger bekannten Produzenten bot das Jahr die Gelegenheit, mit außergewöhnlichen Weinen auf sich aufmerksam zu machen.
Weingutsname:
Michael Schäfer
Weingutsbesitzer:
Alfred und Karl-Heinz Schäfer
Weinmacher: Alfred Schäfer
Herkunftsland: DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutschland erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt - neben dem europäischen - deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durchschnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA.
Anbauregion: NAHE - Das Weinbaugebiet Nahe (Nummer 7 auf der Karte mit den Anbaugebieten) , das erst seit 1971 als eigenständiges Weinbaugebiet geführt wird, erstreckt sich von der Mündung der Nahe flussaufwärts bis kurz vor Kirn sowie in die Nebentäler von Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz. Das Zentrum bildet der Kurort Bad Kreuznach. Die Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet und in einem Projekt derzeit untersucht. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt es eine Sonderstellung ein: Quarz- und Schieferböden finden sich an der unteren, Porphyr, Melaphyr und Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm. Die Weingärten befinden sich größtenteils in Flach- und Hügellagen. Nur ein geringer Teil, hauptsächlich in der Gegend um Bad Münster am Stein, sind Steillagen. Vor allem der Riesling bringt hier sehr mineralische, elegante Weine hervor.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte der Lage:

BURG LAYER ROTENBERG – bezeichnet nach der roten Farbe des Bodens, oder aus gerodetem Berg entstanden. Tonige, kiesig-grusige Lehme mit Oberrotliegendem (Perm).
Die Lage Burg-Layer Rotenberg gibt körperreiche Weine mit fruchtiger Sortenausprägung.
Schon seit 80 Millionen Jahre v. Chr. Wurde an der Nahe Wein angebaut:
In Gesteinsschichten wurden erste Rebsamen gefunden.

Um 1970: Ein neues Deutsches Weingesetz trat in Kraft und erklärte damit die Nahe als eigenständiges Weinbaugebiet.

Das Weingut Michael Schäfer:
Weingut Michael Schäfer: Die Familie Schäfer betreibt seit über 250 Jahren Weinbau an der Nahe und hat seit 3 Generationen ihren Sitz in Burg-Layen. Das Weingut wird von den heutigen besitzern Alfred und Karl-Heinz Schäfer geleitet. Der Weinbergsbesitz von ca. 15 Hektar verteilt sich in traditionellen Weinbergslagen auf 6 Gemeinden, mit dem Schwerpunkt in Spitzenlagen von Burg-Layen und Dorsheim.
Bodenbeschaffenheit: Tonige, kiesig-grusige Lehme des Oberrotliegenden.
Klimatische Bedingungen:
Das Klima an der Nahe ist durch Soonwald und Hunsrück vor kalten Winden geschützt, mild und sonnenreich, es gibt wenig Regen. Hierdurch wird den Trauben eine lange, trockene Reife im Spätsommer ermöglicht.
Anbaufläche im Weingut
Michael Schäfer

Das Anbaugebiet Nahe bewirtschaftet mit 4.580 ha Rebfläche nur einen kleinen Teil in der deutschen Rebenlandschaft.
Das Weingut Mischarl Schäfer bewirtschaftet ca. 15 Hektar Rebfläche. Dieser Weinbergsbesitz verteilt sich in traditionellen Weinbergslagen auf 6 Gemeinden.

Ertrag und Produktion im Weingut:
Der Ertrag ist den Bedingungen der Natur unterworfen. Durchschnittlich ca. 115.000 0,75 Ltr. Flaschen, bzw. 9.583 Kisten.
Anbauhöhe: Die Rebflächen des Weingutes befinden sich in einer Höhe von 300 – 500 Meter über NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal – DORNFELDER - Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Helfensteiner x Heroldrebe. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1955 durch August Herold (1902-1973) an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Weinsberg in Württemberg. Der Sortenschutz wurde 1979 erteilt. Der Name geht auf Immanuel A. L. Dornfeld (1796-1869) zurück, nach dessen Plänen und Initiative die Weinbauschule in Weinsberg gegründet wurde. Die starkwüchsige Rebe erbringt hohe Erträge und ist nicht pilzesistent. Die dickschaligen Beeren ergeben farbkräftige, körper- und tanninreiche Rotweine mit fruchtigem, an Sauerkirschen erinnernden Geschmack. Der Wein ist für Barrique-Ausbau gut geeignet und lagerfähig. Die Rebe ist auch gut als Teinturier (Färbertraube) und Tafeltraube geeignet und zunehmend für Sekt verwendet. Sie ist in Deutschland in den Anbaugebieten Pfalz, Rheinhessen, Württemberg und Nahe verbreitet, wo sie etwa 5.500 Hektar belegt - die Tendenz ist steigend. Des weiteren wird sie auch in England kultiviert. Sie war Kreuzuungspartner bei den Neuzüchtungen Acolon, Cabernet Dorio, Cabernet Dorsa und Monarch.
Qualitätsstufe: QbA. = Abkürzung für die in Deutschland und Südtirol verwendete Bezeichnung „Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete“. Um Verwechslungen zwischen Tafelwein und Qualitätswein auszuschließen, unterscheidet das EG-Recht zwischen „Weinbaugebieten” und „bestimmten Anbaugebieten“. In Deutschland müssen solche Weine aus zugelassenen Qualitätswein-Rebsorten gekeltert worden sein, die zu 100% aus einem der 13 Anbaugebiete stammen. In Österreich wird diese Bezeichnung eher selten verwendet.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr
Flascheninhalt:
O,75 l.
Kartoninhalt:
12 Flaschen im original Thermo-Weingutskarton
Flaschenverschluß:

Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken, Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern. Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-, Schraub- und Glasverschlüssen geführt.
Generell ist festzustellen, dass die Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die Reifeentwicklung Einfluss hat.
Das Weingut Michael Schäfer bestückt ab dem Jahrgang 2007 alle Flaschen mit einem Schraubverschluß oder Kunststoffverschluß. .
Bei einem Wein welcher in den nächsten 5 bis 6 Jahren abgetrunken wird, können wir das nachvollziehen.

Aber dann? ...
... und es fehlt das schöne PLOPP!
Höherwertige Weine werden entsprechend weiterhin mit Naturkork versehen.

Alkoholgehalt:
Mit 9%vol. Alkohol gehört dieser Wein zu den leichteren Sorten.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 4,7g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker: Dieser Wein enthält 34,6 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Oechsle:
Keine Angaben
Sulfide (Schwefel): JA - dieser Wein enthält Schwefel. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor, es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewußt zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barrique:
Großes Holzfaß:
Betontank:
Edelstahlbehältner:

Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl.
Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
Der Dornfelder lieblich wurde im Ededlstahlbehälter vergoren.

Lese und Vinifikation:

Ein gezielter Rebschnitt und den daraus folgenden niedrigen Erträgen, ernten Schäfers vollreife Trauben von hoher Qualität – Grundlage für die Produktion hochwertiger Weine. Die Trauben wurden per Hand gelesen und entrappt.
Eigentlich entsteht der Wein im Weinberg. Aber um das Beste aus den Trauben herauszulocken, ist der Kellermeister gefragt. Die Bereitung folgt einem einfachen Ablauf, der jedoch dem Kellermeister großen Spielraum für individuellen Ausbau bietet. Naturnaher, organisch ausgewogener Anbau, selektive Ernte und hohes Durchschnittsalter der Weinrebe erreichen, daß die Reben mittlere bis niedrige Ernten bringen. Durch das Zusammenwirken dieser Faktoren und der Weinbau-Philosophie erhalten die Schäfer-Weine ihren individuellen Charakter und markante Art, geprägt vom Mikroklima und Boden der Weinbergslage. Aufwendiger und sorgfältiger Ausbau garantieren höchste Qualität und lange Lagerfähigkeit.

Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Aroma und Geschmack:

Der Dornfelder fällt durch seine tief-dunkelrote Farbe auf und überzeugt mit seinem faszinierenden Duft nach Kirsch und frischen Beeren. Die Säureausprägung ist eher moderat, was manchem Verbraucher entgegenkommt (Säureempfindlichkeit). Er passt gut zu kräftigem Braten, Wild oder Käse. Dieser Wein ist nicht nur ideal für die kühlere Jahreszeit (probieren Sie ihn mal als Glühwein!) sondern bereitet auch im Sommer, leicht gekühlt, Trinkspaß.

Trinktempertur:

Es ist sehr wichtig, dass der Wein die richtige Temperatur hat.
Die richtige Temperatur gibt dem Wein die ganze Fülle. Um die richtige Temperatur zu bestimmen, braucht es ein Weinthermometer. Bitte diesen nicht vor den Gästen benützen, sondern diskret im Hintergrund. Allgemein kann man sagen:
lieber zu kalt als zu warm.
Süsse Rotweine (Süss- und Likörweine) müssen kühler getrunken werden, bei ca. 9° - 12°C

Hinweis: Man sagt: „Die Nahe ist das Probierstübchen des Deutschen Weines“. Dadurch bedingt auch die große Vielfalt.
Idealer Begleiter zu:
Dies ist die samtige Variante unseres Dornfelders, ein Wein für die Liebhaber des vollmundigen, milden Rotweines, für gemütliche Winterabende am flackernden Kaminfeuer. Aber auch zu italienischen Speisen, Wildgerichten und zu Lammgerichten.
Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit verschiedene Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen: Erlaubt ist, was schmeckt Käse und Getränke aus der gleichen Gegend. Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse auch Weißweine köännen in Verbindung mit Käse zu höchstem Genuß führen.
Käse-Tipp:

Nicht jeder Käse passt zu jedem Wein, die Auswahl sollte aschon gewissenhaft durchgeführt werden. Säuerliche Käse verlangen nach einem edelsüßem Wein. Wir empfehlen zu diesem Dornfelder süß einen Sauermilchkäse. Dieser Käse entsteht aus sehr trockenem Quark, den man mit Milchsäurebakterien versetzt und reifen lässt. Bekannte Sorten dieser würzig-kräftigen, leicht säuerlichen Käse sind Harzer, Mainzer, Handkäse oder Olmützer Quargel.

Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:

Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken

Brot-Tipp: Brot und Wein - das ist eine kulinarische Partnerschaft mit langer Tradition, die sich bis zu Abraham im Alten Testament zurückverfolgen lässt. Den Gewohnheiten der Mittelmeerländer folgend, wird auch bei uns zum Wein stets Weißbrot gereicht. Aber die Geschmacksvariationen von Wein, Brot und Brötchen bieten weitaus größere Möglichkeiten. Zu unserem süßen Dornfelder empfehlen wir ein Baguettbrot. Die Baguettestange hat eine lange, schlanke Form, wenig und kräftig ausgebundene Einschnitte (stark aufgerissen). Sie hat eine kräftig ausgebildete splittrig-rösche Kruste und eine unruhig (unregelmäßig) geporte Krume.
Blauer Dunst und Wein dazu?

Zigarren machen Spaß, zumal ein breites und komplexes Aromenvergnügen den Rauchgenuss begleitet. Doch Zigarren "trocken" rauchen? Ohne einen köstlichen Tropfen? Das muss nicht sein. Denn gerade Zigarren lassen sich vorzüglich mit erlesenen Weinen und Digestifs begleiten.
Weißweine mit Restsüße: Hier kommt die Süße als balancierendes Element hinzu und unterstützt die Frucht des Weines. Die Süße am Gaumen wird aber auch zum Aromenkatalysator der Zigarre und unterstreicht so deren Aromen. Weine mit einer feinen Süße, beispielsweise Riesling Spätlesen, die noch über viel Frucht verfügen , harmonieren sehr gut zu mittleren Formaten aus Nicaragua oder der Dominikanischen Republik. Weine mit einer intensiveren Restsüße, beispielsweise Auslesen und Beerenauslesen, sind harmonisch zu kräftigeren Zigarren.

Zigarren-Tipp:

Empfehlen können wir da Romeo Y Julieta Romeo Cedros de Luxe Nr. 2. Diese Zigarre ist eine eher milde Havanna. Die lieblichen, blumige Aromen, die sich zu Beginn entfalten, werden bald von zedrig-holzigen Noten verdrängt. Diese bestimmen fortan den Geschmack der Cedros de Luxe Nr. 2, zusammen mit fruchtigen Eindrücken, die sich hie und da mit dem holzigen Grundton vermischen. Eine einfache und milde Komposition, die richtige Wahl für Havanna-Neulinge und Liebhaber des holzigen Havanna-Geschmacks. Bei dieser Havanna haben unsere Dornfelder-Liebhaber die passende Zigarre gefunden.

Mineralwasser gehört zum Wein, aber welches:

Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Eine bekannte deutsche Sommelière empfiehlt: kein Heil- oder Tafelwasser, sondern nur so genanntes natürliches Mineralwasser zum Wein trinken Aufs Etikett achten, denn die einzelnen Mineralstoffe sollten nicht über 500 mg/l liegen. Ansonsten gilt die Faustregel:
- zum Weißwein ein Medium-Mineralwasser (gemäßigte Kohlensäure)
- zum Rotwein ein stilles Mineralwasser
Stark kohlensäurehaltiges Wasser (Sprudel) passt nur zu Wein mit Restsüße wie Beerenauslese oder zu Wein mit einem starken Eigengeschmack wie z.B. ein Gewürztraminer.

Mineralwasser-Tipp: Jeder Mensch entwickelt beim Mineralwasser, genau wie beim Wein, seinen eigenen Geschmack. Um diesen, seinen persönlichen Geschmack kennen zu lernen, empfehlen wir ruhig einmal drei verschiedene Wassertypen zusammen mit dem unserem Dornfelder süss zu probieren. Wer das zu Hause ausprobieren will, wählt dafür am besten ein schwach mineralisiertes Wasser ohne Kohlensäure, das wenig Einfluss auf den Geschmack hat. Außerdem ein Mineralwasser mit Kohlensäure, das den Wein herber erscheinen lässt. Und als drittes ein salziges oder natriumreiches Wasser. Man kann feststellen, dass letzteres den Wein am deutlichsten verändert.
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein
 

Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade. Jedoch sollte sich jeder einmal ein Bild von der Kombinationsmöglichkeit Wein und Schokolade machen. Deshalb empfehlen wir zum Entre-Deux-Mers eine Sonderedition Golddublonen mit jeweils einer Dublone:

Venezuela-Schokolade (43% Kakaoanteil)
Costa Rica-Schokolade (38% Kakaoanteil)
Java-Schokolade (34% Kakaoanteil)
Ghana-Schokolade (84% Kakaoanteil)
Santo Domingo-Schokolade (71% Kakaoanteil)
Ecuador-Schokolade (51% Kakaoanteil)

Wir wünschen Ihnen eine vergnügliche Schokoladen und Weinverkostung.
Schokoladen-Tipp: Es war gar nicht einfach eine passende Schokolade zu dieser Beerenauslese zu finden. Entschieden haben wir uns aber dann doch für einen Schokoladenschatz mit 34% Kakaoanteil, welcher von den Plantagen in Javas stammt. Zum Beispiel eine Drei Meister Spezialität.
Cracker und Wein, ein gute Verbindung:
Bei Cracker und Wein ist es wichtig, das geschmackliche Konzept zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Weinbegleitung knabbern. Es ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man mit einem speziellen Wein kombinieren kann.
Cracker-Tipp:
Mustard & Black Pepper Oat Crackers, mit Senf & schwarzem Pfeffer und HaferScharf und würzig als Begleiter zum Sauermilchkäse und zum zart-milden Dornfelder. Dabei ist es wichtig, das Konzept dieser Cracker zu verstehen. Selbstverständlich kann man die würzigen Varianten auch ohne Käse zum Wein knabbern, aber erst mit Käse ergeben sich fantastische Geschmackserlebnisse, die man beispielsweise in eine aufgefeilte Menüfolge einbauen Kann.
Das perfekte Weinglas:
 Für Tanninarme Rotweine  (z. B. Beaujolais, Burgunder, Barbera oder unser Dornfelder mild) benötigen wir Gläser mit einer bauchige Form und eine relativ große Öffnung. Sie sorgt dafür, dass der Wein beim Trinken rasch in die gesamte Mundhöhle gelangt und wir seinen Geschmack so intensiv wie möglich wahrnehmen. 
Besonderheit Man sagt: „Die Nahe ist das Probierstübchen des Deutschen Weines“. Dadurch bedingt auch die große Vielfalt.
Rezept der kochenden Reblaus:
D 282 – Pfannkuchen


Pfannkuchen können Sie in vielen Variationan auf den Tisch bringen, fast immer können Sie auch einen lieblichen Dornfelder dazustellen.
(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Gewürze oder Kräuter, passen die überhaupt zum Wein?
Trauben, Nüsse, Feigen und Radieschen sind nicht nur schöne Tischdekoration, sondern auch geschmacklich eine gute Ergänzung auf der Käseplatte, jedoch sollten Sie zu einem süssen Wein keine Radieschen serviert werden.
Auszeichnungen:
Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Michael Schäfer in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine
Lagerung:
Trinkgenuss sofort –
Lagerpotenzial noch einige Jahre – Bei unserem Dornfelder mild entwickeln sich die Aromen erst nach drei bis vier Jahren. Lagerfühigkeit bis 2010/11
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährten.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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 Hinweis:  

Einige Artikel basieren auf dem Artikel Weinbau in Frankreich aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.