2006 - REGENT - trocken - QbA.– Eppelsheimer Felsen - Deutschland - Rheinhessen - Weingut Russbach
d097-regent

Artikel D 097

„Trifft den trockenen Geschmack auf den Punkt“

Preis: o,75 l - Flaschenpreis 5,95 EUR
einschl. MwSt. von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis: EUR 7,90 / 1.0 l
Der Spruch zum Wein:
Ein gutes Glas Wein ist geeignet den Verstand zu wecken
(Konrad Adenauer)
Artikel: D 097
Bezeichnung: Regent
Namensgebung:
Der Name leitet sich vom berühmten Diamanten (140,5 Karat) aus Indien ab, der sich im Jahre 1722 bei der Krönung Ludwigs XV. (1710-1774) auf dessen Krone befand und den später Marie-Antoinette (1755-1793) häufig als Schmuck trug. Er zierte auch den Degenknauf Kaiser Napoleons (1769-1821), heute ist der Diamant im Louvre in Paris ausgestellt.
Weinart: Rotwein
Geschmackstyp:
Trocken - Wein mit einem Restzuckergehalt von maximal 9 g/l, wobei der Säuregehalt höchstens 2 g/l niedriger sein darf. Klassisch trocken erlaubt nur 4 g/l Restzucker.
Weine mit einem Restzuckergehalt bis 2 g/l dürfen auf dem Etikett den Schriftzug "Für Diabetiker geeignet" mit dem Zusatz "nur nach Befragen des Arztes" führen.
Jahrgangsbewertung:
2006***** - In Deutschlands größtem Weinbaugebiet Rheinhessen beschreibt man die 2006er Weinlese als überdurchschnittlich gut, Vergleiche mit 2002 und 2004 sind zu hören, und manche Winzer geizen nicht mit Superlativen wie „traumhafte Weinqualitäten nach einem Traumherbst“ oder „sensationeller Jahrgang“. Schon den ganzen September über lief die Weinlese in Rheinhessen, doch die Ergebnisse, die die überdurchschnittliche Qualität des Jahrgangs ausmachen, wurden vorwiegend im Oktober erzielt. Dadurch hatten manche Weinberge eine Vegetationsphase von 140 statt der unabdingbar notwendigen 100 Tage. Dies erwies sich als optimal für den Riesling, der sich in diesem Jahr von seiner besten Seite und mit einem durchschnittlichen Mostgewicht von 85° Oechsle zeigte, aber auch als günstig für Rheinhessens Traditionssorte Silvaner (80° Oechsle) oder die Burgundersorten, die meist mit 90° Oechsle geerntet wurden. Warme Tage und kalte Nächte sorgten für elegante Weine mit frischer Säure, für Fruchtigkeit und für ein ausgeprägtes Aromenspiel.
Weingutsname:
Russbach
Weingutsbesitzer:
Bernd Russbach
Weinmacher: Bernd Russbach
Herkunftsland:
DEUTSCHLAND - Deutsche Weine wachsen in 13 verschiedenen Anbaugebieten. Damit steht dem Weinfreund eine immense Auswahl unterschiedlicher, regionaltypischer Weine zur Verfügung. Deutscher Wein unterscheidet sich von Wein aus anderen Ländern durch seine Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit. Diese Eigenschaften deutscher Weine sind auf die besonderen Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen. Die deutschen Weinanbaugebiete liegen - außer Sachsen und Saale-Unstrut im Osten - konzentriert im Südwesten und Süden Deutschlands. Sie gehören zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Unterschiedliche Bodenarten und Rebsorten tragen ihren Teil dazu bei, dass deutsche Weine nicht uniform sind. Mit den Weinanbaugebieten im Osten Deutschlands spiegeln 13 deutsche Anbaugebiete die große Vielfalt deutscher Weine wider.
Anbaugebiet:
RHEINHESSEN – ist eines von 13 deutschan Weinbaugebieten und großes Weinland mit vielen Entdeckungen.
Tausend sanfte Hügel. Und Reben, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen, Deutschlands größtes Weinanbaugebiet. 26.000 Hektar umfasst die Rebfläche zwischen Alzey, Worms, Mainz und Bingen, im Norden und Osten vom großen Rheinbogen umschlossen. Kein Wunder also, dass fast jedes rheinhessische Dorf von der Rheinterrasse über den Wonnegau bis ins Alzeyer Hügelland auf eine lange Weinbautradition zurückblicken kann. Schon die Römer haben auf dem linksrheinischen Gebiet Wein angebaut und auch die älteste Urkunde über eine deutsche Weinbergslage –die Niersteiner Glöck- betrifft eine Weinlage in Rheinhessen. Hier herrscht ideales Weinbauklima. Das Weinland schützen die Gebirgszüge im Westen, das Wetter ist niederschlagsarm, sommerwarm und wintermild.
Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die neue, junge rheinhessische Winzergeneration zu schätzen, die in den letzten Jahren durch klasse Weine auf sich aufmerksam macht. Es sind nicht nur deren Rieslinge vom Rhein und aus dem Hügelland, die für Furore sorgen. Auch die Traditionsrebe Rheinhessens, der Silvaner, macht wieder von sich reden. Daneben hat sich die Rotweinfläche innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Dieser Rotweinboom wurde insbesondere von der Rebsorte Dornfelder getragen. Ein Drittel der rheinhessischen Rebfläche ist nun mit roten Rebsorten bestockt.
Rheinhessen Winzer produzieren moderne, unkomplizierte Weine ebenso wie absolute Spitzenprodukte. Das Spitzenwein-Programm verkörpert authentische Weine auf höchstem Niveau.
Lag:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte der Weinlage:
EPPELSHEIMER FELSEN – Im südlichen Rheinhessen, im Bereich Wonnegau liegt die besonders für den Chardonnay geignete Rebfläche.
EPPELSHEIM - "Ich, Rutswind, mache in Gottes Namen meine Vergabung an den heiligen Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke heute als Eigentum auf ewige Zeiten mein Gut in Eppelsheim, nämlich drei Joch Ackerland. Urkund dessen die untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorch am 28. November im 15. Regierungsjahr (782) unseres Herrn, des glorreichen Königs Karl. Handzeichen der Schenkgeberin Rutswind. Rudolf als Schraiber." Dies ist sozusagen die offizielle "Geburtsurkunde" der Gemeinde Eppelsheim, wie sie im "Codex Laureshamensis" in lateinischer Sprache enthalten ist. Somit konnten die Eppelsheimer Bürger im Jahre 1982 ihr 1200jähriges Bestehen
Das Weingut Russbach: RUSSBACH - Bernd Russbach, noch keine 40 Jahre alt, wirkt unscheinbar, geradezu schmächtig. Doch in ihm steckt eine unglaubliche Zähigkeit. Regelmäßig betreibt er Triathlon, bei dem Ausdauer wichtiger ist als bloße Kraft. Gemeinsam mit Vater Hans bewirtschaftet er ein mittelgroßes Weingut im Rheinhessischen Eppelsheim, gelegen zwischen Worms und Alzey. Der Senior ist am liebsten in den Reben und überläßt den Keller seinem Sohn. Vor ein paar Jahren noch wirkten Bernd Russbachs Weine arg bieder. Doch er arbeitete unbeirrt an seinen Tropfen, und die wurden mit jedem Jahrgang besser. Am meisten lernte er während einer viermonatigen Weltreise, die er und seine Frau sich vor fünf Jahren gönnten. Über Kalifornien, Australien bis nach Neuseeland ging die Tour rund um den Wein, von wo er manchen Blick hinter die Kulissen seiner Winzerkollegen machen konnte.
Bodenbeschaffenheit: Die Bodenstruktur in diesem Teil von Rheinhessen ist von sandigem Lehm- und Tonböden mit hohen Kalkgehalt geprägt.
Klimatische Bedingungen im Wonnegau: Durch seine geschützte Lage im Luv und Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Donnersberg gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Weinbau begünstigt. Rheinhessen ist - u. a. durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung - das am geringsten bewaldete Gebiet in ganz Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf (in der Regel in Verbindung mit Gewittern). Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1.600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 °C.
Anbaufläche:
Bewirtschaftete Anbaufläche im Weingut Russbach: ca. 13.00 ha
Ertrag im Weingut:
Keine Angaben
Anbauhöhe: 179 m ü. NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal 100% REGENT – Der Regent ist eine Rotweinsorte die gegenüber bedeutenden Pilzkrankheiten der Rebe eine große Toleranz besitzt, insbesondere gegen Peronospora (auch Falscher Mehltau der Weinrebe genannt). Leider haben sich in der Praxis die Hoffnungen auf eine echte Resistenz gegen die großen Pilzerkrankungen der Weinrebe nicht erfüllt. Im konventionellen Anbau kommt auch der Regent nicht ganz ohne Spritzungen von Rebschutzmitteln aus. Man spricht daher auch nicht mehr von einer pilzresistenten Rebsorte, sondern von einer „pilzwiderstandsfähigen“, abgekürzt „PiWi“. Regent liefert farbintensive Rotweine mit viel Körper und ausgeprägter Tanninstruktur. Vor allem diese Eigenschaften sind ausschlaggebend dafür, dass die Weine in ihrem Geschmacksbild vielfach an südländische Rotweine erinnern. Der Regent ist eine Neuzüchtung (1967 Kreuzung zwischen Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und Chambourcin) und erhielt erst 1996 die Sortenzulassung (Klassifizierung). Die Züchtung geht auf Gerhardt Alleweldt zurück und wurde am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof entwickelt. Sie ist zur Zeit die bedeutendste pilzwiderstandsfähige Qualitäts-Rebsorte weltweit und liefert farbintensive, kräftige Rotweine. Ihre Anbaufläche in Deutschland (= Verbreitungsgebiet) belief sich 2006 auf 2183 ha, was knappe 2,1 % der gesamten Anbaufläche darstellt.
Qualitätsstufe: Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A) - ist die größte Gruppe deutscher Weine. Qualitätsweine müssen zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen. Für jeden Qualitätswein sind, unterschiedlich nach Rebsorte und Anbaugebiet, untere Grenzwerte beim natürlichen Alkoholgehalt festgelegt. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Gebiet zwischen 50 und 72 Grad Oechsle. Qualitätsweine dürfen ebenso wie Tafelweine angereichert (chaptalisiert) werden. Der Zusatz von Zucker vor der Gärung ist gesetzlich begrenzt. 20 bis 28 Gramm zusätzlicher Alkohol dürfen durch die Chaptalisation entstehen.

Lese
Rebschnitt:
Vinifikation:

Um ein Drittel kürzer als üblich war die Erntezeit 2006 in Rheinhessen, so dass Mitte Oktober die „Turbo-Lese“ nahezu beendet war. Die Betriebe arbeiteten seit Anfang Oktober teilweise rund um die Uhr. Die Mostgewichte lagen nach den sonnigen Septembertagen erfreulich hoch, beim Riesling bis zu 95° Oechsle. Das lässt extraktreiche, elegante Weine erwarten. Die Niederschläge Anfang Oktober machten auch in Rheinhessen eine arbeitsintensive selektive Lese erforderlich, die insbesondere bei den spätreifenden Sorten die prognostizierte Erntemenge reduzierte. Die etwas ertragreicheren Frühsorten werden diesen Minderertrag vermutlich ausgleichen, so dass eine Erntemenge von etwa 2,6 Mio. hl erwartet wird. Die Qualität des Leseguts wird als gut bewertet. Das Spektrum reicht von durchschnittlich bis exzellent. Man spricht von einem harmonisch ausgewogenen und fruchtigen Jahrgang. Besonders die Rotweine präsentieren sich aufgrund des gesunden und hochreifen Leseguts füllig und tiefrot.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Flascheninhalt: o,75 Literflasche
Kartoninhalt: 6 Flaschen in einem original Weinguts-Karton
Flaschenverschluß: "Vino-Lok" = Glaskorken - Eigentlich würde, das hat man in der Forschungsanstalt Geisenheim heraus gefunden, für alle Qualitäten der Schraubverschluss genügen. Doch dem Kunden will man eine solch "billige" Verschlussmethode für die Top-Weinqualitäten nicht zumuten.
Hundertprozentige Gasdichtigkeit zeichnet den Glaskorken, den "Vino-Lok", aus. Für den Hersteller, die in Worms ansässige Alcoa Closure Systems International, ist der Glaskorken auch eine ästhetisch gelungene Lösung.
Im Weingut Russbach werden in Zukunft nur noch Glasverschlüsse verwendet es sei denn, der Wein soll über viele Jahre gelagert werden (ab Auslesen)
Die Flaschen, gefüllt mit Regent trocken, sind mit einem alternativen Verschluß verschlossen.
Alkoholgehalt: 12,5 % vol
Weinsäure:
Dieser Wein enthält Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker: Dieser Wein enthält Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Öchsle: Keine Angaben
Sulfite (Schwefel):
JA – dieser Wein enthält Schwefel.. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
EDELSTAHLBEHÄLTER - Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl. Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
Achtung: Bei Grabungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Boden der kleinen rheinland-pfälzischen Gemeinde Eppelsheim in der Nähe von Alzey viele Überreste von ausgestorbenen Säugetieren preis, die ganz wesentlich zum Verständnis der Entwicklungsgeschichte der Säuger beigetragen haben. Besonders abenteuerlich hört sich die Entdeckung des sogenannten "Schreckenstieres" an, um dessen Erforschung sich der Inspektor des Naturalienkabinetts am Großherzoglichen Museum in Darmstadt, Johann Jakob Kaup - www.johannjakobkaup.de.vu -, verdient machte.
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Duft und Geschmack:
Die Weine des Regent sind von eigenständigem Charakter, mit dezenten Tanninen und von dunkelroter Farbe. Der Regent reift sehr früh und bringt dennoch hohe Mostgewichte und eine Fülle an Extrakt. Der 2006er Regent Rotwein trocken (QbA) präsentiert sich sehr voll und stoffig im Geschmack, von stark dunkler Farbe und einem vollen Aroma. Das feine Tanningerüst unterstreicht den südländischen, fast spanischen Touch dieses neuen Trendrotweines.
Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur liegt bei 15° bis 16°C.
Lagerung:
Dieser Wein kann sofort getrunken werden, hat aber noch ein Potenzial bis ca. 2011/13
Idealer Begleiter zu: Der ideale Essensbegleiter zu Wildgerichten, Lamm, Rinderbraten und Pasta. Sie passen hervorragend zu gut gereiftem Bergkäse.
Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit französischen Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen:
Erlaubt ist, was schmeckt
Käse und Getränke aus der gleichen Gegend
Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse

Käse-Tipp: BERGKÄSE - Der Ausdruck Bergkäse bezeichnet eigentlich einen „auf dem Berg“ hergestellten Käse. Bergkäse und Alpkäse wird oft unter demselben Namen verkauft. Alpkäse darf Bergkäse genannt werden - umgekehrt gilt das nicht. Während der Bergkäse auch während des Jahres am Hof erzeugt wird, wird der Alpkäse ausschließlich im Sommer erzeugt, wobei die Kühe fast den ganzen Tag im Freien verbringen und sich von den Alpwiesen ernähren. Früher gab es noch keine Kühlschränke bzw. war es oft nicht einfach schnell ins Tal zu gelangen. Daher wurde das gesamte Fett in der Milch gelassen und fast immer Vollrahm- bzw. Vollfettkäse erzeugt. Heute wird oft die Abendmilch abgeschöpft um zusätzliche Butter zu gewinnen. Trotzdem wird nach wie vor der geschmacklich einzigartige Vollrahm- bzw. Vollfettkäse erzeugt. Für die Erzeugung von traditionellem Bergkäse wird Rohmilch verwendet. Dann reift der Berg- bzw. Alpkäse zwischen 6 Monaten und 2 Jahren. Die traditionelle Erzeugung ist nur in silofreien Gebieten möglich, da es andernfalls zu Fehlgärungen kommen kann. Zu unserem REGENT haben wir uns für einen deutschen „Allgäuer Bergkäse“ entschieden.
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp:
SIMONSBROT - Folgende Sorten Brot haben wir für unseren Regent geschmeckt: Sesambrötchen, Nussbrötchen, Nussbrot, Simonsbrot Sojabrötchen. Besonders hat uns dabei das Simonsbrot geschmeckt. Malzkornbrot, auch Simonsbrot, ist ein Vollkornbrot aus Roggen oder Weizen oder einer Mischung aus beidem. Zur Herstellung wird keimfähiges trockenes Getreide ca. 12 Stunden in warmem Wasser verquollen. Anschließend wird es feucht in Teigmühlen zu einem Brei gequetscht. Bei Verwendung von Weizen wird der Brei mit Hefe, bei Roggen mit Sauerteig gelockert. Der Teig (Brei) wird in Kästen bei niedriger Temperatur in Dampfkammern gebacken. Das Brot ähnelt dem Pumpernickelbrot und hat auch einen herbsüßen aber aromatischen Geschmack.
Edler Wein zur Zigarre:
Eine Zigarre mit Wein genossen, oder der Wein in Begleitung einer Zigarre, macht vielen Aficionados einfach Spaß. Manch einer zelebriert sogar diese geschmackliche Verbindung, die im Grunde einer Erweiterung der geschmacklichen Vielfalt gleichkommt. Der Geschmack des Einzelnen bestimmt in erster Linie diesen Kombinationsgenuss, aber nicht jeder Wein und jede Zigarre entsprechen einander in optimaler Weise.
Zigarren-Tipp: LUSITANIAS - Die Lusitanias gehören zu den besten Doppel-Coronas-Zigarren überhaupt. Partagas-typisch entfaltet diese Premiumzigarre ihren Geschmack kraftvoll und direkt, ohne jemals anstrengend und ermüdend zu werden. Reife Früchte, exotisch und sehr süss, so präsentiert sich der Duft der kalten Zigarre. Angezündet erlebt der Kenner wie der Fortgeschrittene ein unvergessliches Raucherlebnis, waldige Aromen werden abgelöst durch animalische und fruchtige. Lusitanias sind keine Zigarren für zwischendurch, sondern verlangen nach Musse und Bereitschaft des Rauchers, sich ganz dem einzigartigen Genuss einer der grössten Havanna Zigarren überhaupt hinzugeben. Nach dem Menue, am Kamin sitzend, ein Glas tiefdunkler Regentwein und den Genuß dieser Zigarre ist ein perfektes Genusserlebnis.
Mineralwasser gehört zum Wein, aber welches?
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Der ideale Begleiter zu Wein ist ein ausgewogen mineralisiertes natürliches Mineralwasser mit möglichst neutralem Geschmack, das den ausgewählten Wein unverfälscht zur Geltung bringt. Allerdings gibt es auch bei den Wässern große geschmackliche Unterschiede. Daher gilt es, zu jedem Wein den passenden Begleiter zu finden.
Mineralwasser-Tipp: Natürliches Mineralwasser, Stilles Heilwasser ohne Kohlensäure
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein
Die Kombination von Wein und Schokolade galt lange Zeit als ein Tabu und viel zu lange hatten sich die Genießer dieser Welt einen ganz besonderen Genuss vorenthalten. So wie man einen Wein nach seiner Farbe, dem Geruch und Geschmack erkundet, sollte man sich auch der Schokolade widmen. Die Farbe lässt Rückschlüsse auf den Kakaoanteil zu – je dunkler desto höher -, der Geruch betört bisweilen die Sinne und der Geschmack ist nahezu ebenso vielfältig wie beim Wein. Es empfiehlt sich zunächst den Wein und die Schokolade in dieser Reihenfolge separat zu probieren. Anschließend lässt man ein kleines Stück Schokolade im Mund anschmelzen, nimmt einen Schluck Wein dazu und lässt sich von dem Aromenspiel überraschen. Wie beim Wein, sollte auch bei der Schokolade die Serviertemperatur beachtet werden. Bei Zimmertemperatur (20-22 Grad) serviert, entfaltet Schokolade ihren Geschmack optimal. Grundsätzlich gilt: Je süßer die Schokolade, desto süßer und milder im Hinblick auf die Weinsäure sollte der Wein sein, damit die delikate Balance gewahrt bleibt. Die Liaison der Schokolade mit dem Schmelz und der üppigen Kraft eines edelsüßen Weines wie beispielsweise einer Beerenauslese oder gar Trockenbeerenauslese zeigt echte Verführungskünste.
Schokoladen-Tipp: Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade mit 71% Kakaoanteil entschieden. Der Kakao stammt von den Plantagen von Santo Domingo.
Das passende Glas zu diesem Weine:
Leichte Rotweine: Hier empfehlen Experten schmälere und höhere Gläserformen, die den Geschmack der Gerbstoffe etwas abmildern und dafür die Frucht des Weins zur Geltung bringen. Junge Portugieser-Weine und Schwarzriesling gehören ebenso in solche Gläser wie junge Bordeauxweine, Rioja und Chianti
Rezept der kochenden Reblaus:


D 097 – Lammrücken auf Rheinhessische Art

Lamm ist meist sehr zart und im Geschmack eher verhalten. Die Dosierung der Würzkräuter ist für die Weinauswahl bestimmend. Bei sparsamer Verwendung bieten Weißweine, bei großzügiger Verwendung hingegen Rotweine die angenehmere Komposition. Also ist alles erlaubt, solange die Weine nicht zu leicht, zu neutral, zu säurebetont oder zu gerbstoffreich sind. Probieren Sie einmal einen Wein der Rebsorte Regent. (Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Auszeichnungen:
Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Russbach in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.

Übrigens:

Übrigens die meisten Regent werden trocken ausgebaut. Durch die milde Art schmecken die trockenen Weine sehr rund.
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährden.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können


Hinweis:

Dieser Text wurde in Teilen der Wikipedia entnommen,
der Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

www.wikipedia.de