2007 - Blanc de noirs – Spätburgunder - trocken - QbA - Deutschland - Rheinhessen - Weingut Russbach
d148spaetburgunder Artikel D 148

"Blanc de Noirs - im Trend der Zeit"

Preis: o,75 l - Flaschenpreis 7,99 EUR
einschl. MwSt von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis: EUR 10,60 / 1.0 l
Spruch zum Wein:

Man vergißt vielleicht, wo man die Flasche gekauft hat, aber man vergißt niemals, wo wie der Wein gemundet hat.

(Sualk ebbeol)
Artikel: D 148
Bezeichnung: SPÄTBURGUNDER - BLANC DE NOIRS
Namensgebung:
BLANC DE NOIRS – Französische Bezeichnung (dt. „Weißer aus schwarzen“) für einen Schaumwein oder Stillwein, der aus dunklen Trauben gekeltert wurde. Dies ist zum Beispiel beim Champagner eine übliche Gepflogenheit, um aus den Rotweintrauben Pinot Noir einen weißen Wein erzeugen zu können (es gibt keinen roten Champagner). Wenn das Ergebnis nicht ganz weiß ist, nennt man dies Taché. Um aus dunklen (blauen oder schwarzen) Trauben einen hellen Wein herstellen zu können, ist ein sanftes Pressen erforderlich, damit nicht zu viele Farbstoffe aus den Schalen in den Most gelangen. Außerdem wird der Most möglichst rasch von den Schalen getrennt und zu Ende gegärt. Für eine solche Weißkelterung sind nur solche Rotweinsorten geeignet, die beim Pressen einen weißen Most abgeben. Das können durchaus auch solche sein, die zwar ein rotes Fruchtfleisch haben, aber einen hellen Saft. Dies sind zum Beispiel Pinot Noir (Spätburgunder), Pinot Meunier (Schwarzriesling) und Blauer Portugieser. Der rote Farbstoff ist vor allem in den Beerenhäuten vorhanden, der einem Rotwein erst die dunkle Farbe verleiht. Bei der Rotwein-Bereitung erfolgt ja normalerweise eine Maische-Gärung, bei der der Traubenmost gemeinsam mit den Schalen längere Zeit vergärt und damit die Farbe ausgelöst wird. Die auf die Art „Blanc de noirs“ erzeugten Weine können einen rötlichen Schimmer zeigen und kommen dann einem Rosé schon recht nahe. In den verschiedenen Ländern gibt es für solche „weiß oder hell gekelterten“ Weine verschiedene Bezeichnungen. Dies sind Blush (USA), Gleichgepresster (Österreich), Süßdruck (Schweiz), Weißherbst (Deutschland) und Vin gris (Frankreich). Die Verfahren sind dabei etwas unterschiedlich, das Ergebnis aber eben ein heller Wein von weißer bis rötlicher Farbe.
Weinart: Weißwein
Geschmackstyp:
Trocken - Wein mit einem Restzuckergehalt von maximal 9 g/l, wobei der Säuregehalt höchstens 2 g/l niedriger sein darf. Klassisch trocken erlaubt nur 4 g/l Restzucker.
Weine mit einem Restzuckergehalt bis 2 g/l dürfen auf dem Etikett den Schriftzug "Für Diabetiker geeignet" mit dem Zusatz "nur nach Befragen des Arztes" führen.
Jahrgangsbewertung: 2007 - In Deutschlands größtem Weinbaugebiet Rheinhessen beschreibt man die diesjährige Weinlese als überdurchschnittlich gut, Vergleiche mit 2002 und 2004 sind zu hören, und manche Winzer geizen nicht mit Superlativen wie „traumhafte Weinqualitäten nach einem Traumherbst“ oder „sensationeller Jahrgang“. Schon den ganzen September über lief die Weinlese in Rheinhessen, doch die Ergebnisse, die die überdurchschnittliche Qualität des Jahrgangs ausmachen, wurden vorwiegend im Oktober erzielt. Dadurch hatten manche Weinberge eine Vegetationsphase von 140 statt der unabdingbar notwendigen 100 Tage. Dies erwies sich als optimal für den Riesling, der sich in diesem Jahr von seiner besten Seite und mit einem durchschnittlichen Mostgewicht von 85° Oechsle zeigte, aber auch als günstig für Rheinhessens Traditionssorte Silvaner (80° Oechsle) oder die Burgundersorten, die meist mit 90° Oechsle geerntet wurden. Warme Tage und kalte Nächte sorgten für elegante Weine mit frischer Säure, für Fruchtigkeit und für ein ausgeprägtes Aromenspiel.
Weingutsname:
Russbach
Weingutsbesitzer:
Bernd Russbach
Weinmacher: Bernd Russbach
Herkunftsland:
DEUTSCHLAND - Deutsche Weine wachsen in 13 verschiedenen Anbaugebieten. Damit steht dem Weinfreund eine immense Auswahl unterschiedlicher, regionaltypischer Weine zur Verfügung. Deutscher Wein unterscheidet sich von Wein aus anderen Ländern durch seine Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit. Diese Eigenschaften deutscher Weine sind auf die besonderen Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen. Die deutschen Weinanbaugebiete liegen - außer Sachsen und Saale-Unstrut im Osten - konzentriert im Südwesten und Süden Deutschlands. Sie gehören zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Unterschiedliche Bodenarten und Rebsorten tragen ihren Teil dazu bei, dass deutsche Weine nicht uniform sind. Mit den Weinanbaugebieten im Osten Deutschlands spiegeln 13 deutsche Anbaugebiete die große Vielfalt deutscher Weine wider.
Weinbaugebiet:
RHEINHESSEN – ist eines von 13 deutschan Weinbaugebieten und großes Weinland mit vielen Entdeckungen.
Tausend sanfte Hügel. Und Reben, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen, Deutschlands größtes Weinanbaugebiet. 26.000 Hektar umfasst die Rebfläche zwischen Alzey, Worms, Mainz und Bingen, im Norden und Osten vom großen Rheinbogen umschlossen. Kein Wunder also, dass fast jedes rheinhessische Dorf von der Rheinterrasse über den Wonnegau bis ins Alzeyer Hügelland auf eine lange Weinbautradition zurückblicken kann. Schon die Römer haben auf dem linksrheinischen Gebiet Wein angebaut und auch die älteste Urkunde über eine deutsche Weinbergslage –die Niersteiner Glöck- betrifft eine Weinlage in Rheinhessen. Hier herrscht ideales Weinbauklima. Das Weinland schützen die Gebirgszüge im Westen, das Wetter ist niederschlagsarm, sommerwarm und wintermild.
Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die neue, junge rheinhessische Winzergeneration zu schätzen, die in den letzten Jahren durch klasse Weine auf sich aufmerksam macht. Es sind nicht nur deren Rieslinge vom Rhein und aus dem Hügelland, die für Furore sorgen. Auch die Traditionsrebe Rheinhessens, der Silvaner, macht wieder von sich reden. Daneben hat sich die Rotweinfläche innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Dieser Rotweinboom wurde insbesondere von der Rebsorte Dornfelder getragen. Ein Drittel der rheinhessischen Rebfläche ist nun mit roten Rebsorten bestockt.
Rheinhessen Winzer produzieren moderne, unkomplizierte Weine ebenso wie absolute Spitzenprodukte. Das Spitzenwein-Programm verkörpert authentische Weine auf höchstem Niveau.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte der Weinlage:
EPPELSHEIMER FELSEN – Im südlichen Rheinhessen, im Bereich Wonnegau liegt die besonders für den Chardonnay geignete Rebfläche.
EPPELSHEIM - "Ich, Rutswind, mache in Gottes Namen meine Vergabung an den heiligen Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke heute als Eigentum auf ewige Zeiten mein Gut in Eppelsheim, nämlich drei Joch Ackerland. Urkund dessen die untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorch am 28. November im 15. Regierungsjahr (782) unseres Herrn, des glorreichen Königs Karl. Handzeichen der Schenkgeberin Rutswind. Rudolf als Schraiber." Dies ist sozusagen die offizielle "Geburtsurkunde" der Gemeinde Eppelsheim, wie sie im "Codex Laureshamensis" in lateinischer Sprache enthalten ist. Somit konnten die Eppelsheimer Bürger im Jahre 1982 ihr 1200jähriges Bestehen feiern.
Das Weingut Russbach:
RUSSBACH - Bernd Russbach, noch keine 40 Jahre alt, wirkt unscheinbar, geradezu schmächtig. Doch in ihm steckt eine unglaubliche Zähigkeit. Regelmäßig betreibt er Triathlon, bei dem Ausdauer wichtiger ist als bloße Kraft. Gemeinsam mit Vater Hans bewirtschaftet er ein mittelgroßes Weingut im Rheinhessischen Eppelsheim, gelegen zwischen Worms und Alzey. Der Senior ist am liebsten in den Reben und überläßt den Keller seinem Sohn. Vor ein paar Jahren noch wirkten Bernd Russbachs Weine arg bieder. Doch er arbeitete unbeirrt an seinen Tropfen, und die wurden mit jedem Jahrgang besser. Am meisten lernte er während einer viermonatigen Weltreise, die er und seine Frau sich vor fünf Jahren gönnten. Über Kalifornien, Australien bis nach Neuseeland ging die Tour rund um den Wein, von wo er manchen Blick hinter die Kulissen seiner Winzerkollegen machen konnte.
Bodenbeschaffenheit: Der Boden besteht aus Löss-Lehm mit leichtem Kalkgehalt.
Klima der Region Wonnegau: Durch seine geschützte Lage im Luv und Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Donnersberg gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Weinbau begünstigt. Rheinhessen ist - u. a. durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung - das am geringsten bewaldete Gebiet in ganz Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf (in der Regel in Verbindung mit Gewittern). Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1.600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 °C.
Anbaufläche: Bewirtschaftete Anbaufläche im Weingut Russbach: ca. 13.00 ha
Ertrag im Weingut:
Keine Angaben
Anbauhöhe: 179 m ü. NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal 100% SPÄTBURGUNDER: Was der Riesling qualitativ für die Weißweine bedeutet, verkörpert der Spätburgunder oder Pinot Noir unter den Rotweinen: Weine für gehobene Ansprüche. Die Rebsorte Spätburgunder oder Pinot Noir zählt zur Burgunderfamilie. Diese gehört wohl zu den frühesten aus den Wildreben im westlichen Mitteleuropa ausgelesenen Sorten. Als Synonyme werden die Begriffe "Pinot Noir" und in Teilen Badens "Klevner" benutzt. Die Sorte wird vornehmlich als trockener Rotwein ausgebaut, teilweise auch mit einer gewissen Restsüße. Hin und wieder findet man auch Roséweine vom Spätburgunder und auch Sekt. Werden die Trauben nach der Lese sofort abgepresst, so lässt sich aus dem hellen Saft ein "Blanc de Noirs", ein Weißwein aus dunklen Trauben herstellen. Höhere Qualitäten bauen viele Produzenten auch im Barriquefass aus. GENUSS - Spätburgunderweine schmecken vollmundig und samtig und haben ein fruchtiges Aroma und Nuancen von Mandel. Der typische Spätburgunder hat einen leicht süßlichen Duft nach roten Früchten, von Erdbeere über Kirsche und Brombeere bis hin zur schwarzen Johannisbeere. Bei Barriqueweinen kommen Vanille-Zimt-Anklänge hinzu. Man unterscheidet den klassischen und den modernen Typ. Traditionell wurden die besten Spätburgunder aus hochreifen Trauben gewonnen, waren nicht sehr farbintensiv, mild, gerbstoffarm und von rostroter Farbe. Neben diesem klassischen Typ gewinnt der moderne Spätburgunder mit kräftigem Rot, mehr Gerbstoff, weniger Säure und häufig kurzer Lagerung im kleinen Eichenfass immer mehr an Bedeutung.
Qualitätsstufe: Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A) - ist die größte Gruppe deutscher Weine. Qualitätsweine müssen zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen. Für jeden Qualitätswein sind, unterschiedlich nach Rebsorte und Anbaugebiet, untere Grenzwerte beim natürlichen Alkoholgehalt festgelegt. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Gebiet zwischen 50 und 72 Grad Oechsle. Qualitätsweine dürfen ebenso wie Tafelweine angereichert (chaptalisiert) werden. Der Zusatz von Zucker vor der Gärung ist gesetzlich begrenzt. 20 bis 28 Gramm zusätzlicher Alkohol dürfen durch die Chaptalisation entstehen.

Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:

Im Jahr 2007 hat die Weinlese früher als gewohnt begonnen, schon in der ersten Augusthälfte. Der kühle Spätsommer hat den spät reifenden Sorten genützt, die vom sonnigen, meist trockenen September profitierten. Vor der eigentlichen Lese Hat der Winzer eine „grüne Lese“ durchgeführt. Das bedeutet, dass überflüssige Trauben, die noch nicht ausgereift sind, abgeschnitten werden. Dadurch bleiben weniger Trauben am Stock, und diese profitieren entsprechend mehr von den Extrakten, die die Wurzeln aus dem Boden holen. Je höher die angestrebte Weinqualität, desto wichtiger ist die Frage, ob per Hand oder maschinell geerntet werden soll. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Schon im Märchen war das Prinzip der Selektion bekannt. Bei der Weinlese bedeutet es: Faule Beeren werden aus der Traube herausgeschnitten und gelangen nicht in die Kelter. Das wird oft auf Fließbändern oder an Tischen gemacht, auf die die Trauben geschüttet werden. Dazu braucht der Winzer erfahrene und flinke Helfer. Durch strenge Selektion gelingt es, Fehltöne im Wein so gut wie auszuschließen. Die Gärung dauerte ca. 11 Wochen bei max. 15° C. Der Wein lag dann bis unmittelbar vor der Füllung „SUR LIE“ auf der eigenen Feinhefe, und wurde nur einmal gefiltert. Die Säure wurde durch biologischen Säureabbau wie beim Rotwein reduziert.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Flascheninhalt: o,75 Literflasche
Kartoninhalt: 6 Flaschen in einem original Weinguts-Karton
Flaschenverschluß: "Vino-Lok" = Glaskorken - Eigentlich würde, das hat man in der Forschungsanstalt Geisenheim heraus gefunden, für alle Qualitäten der Schraubverschluss genügen. Doch dem Kunden will man eine solch "billige" Verschlussmethode für die Top-Weinqualitäten nicht zumuten. Hundertprozentige Gasdichtigkeit zeichnet den Glaskorken, den "Vino-Lok", aus. Für den Hersteller, die in Worms ansässige Alcoa Closure Systems International, ist der Glaskorken auch eine ästhetisch gelungene Lösung.
Im Weingut Russbach werden in Zukunft für Trinkweine, welche zum direkten Verbrauch bestimmt sind, nur noch Glasverschlüsse verwendet,
Alkoholgehalt: 13,0 % vol
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 8,0l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker:
Dieser Wein enthält 6,5 g/l Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Öchsle: Keine Angaben
Sulfite (Schwefel):
JA – dieser Wein enthält Schwefel. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
EDELSTAHLBEHÄLTER - Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl. Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
Achtung:
Bei Grabungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Boden der kleinen rheinland-pfälzischen Gemeinde Eppelsheim in der Nähe von Alzey viele Überreste von ausgestorbenen Säugetieren preis, die ganz wesentlich zum Verständnis der Entwicklungsgeschichte der Säuger beigetragen haben. Besonders abenteuerlich hört sich die Entdeckung des sogenannten "Schreckenstieres" an, um dessen Erforschung sich der Inspektor des Naturalienkabinetts am Großherzoglichen Museum in Darmstadt, Johann Jakob Kaup - www.johannjakobkaup.de.vu -, verdient machte.
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Duft und Geschmack:

Eine Rarität aus dem Rheinhessen! Wie Champagner aus Pinot Noir gewonnen, ohne Maischegärung, daher die fast weiße Farbe. Sein Bukett ist ansprechend fruchtig, sein Geschmack spritzig, trocken bei zarter Fruchtsäure. Er ist sehr angenehm zu trinken, einfach ein Spaßmacher. Blanc de Noirs sind ideal für die wärmere Jahreszeit. Der leicht rosafarbene Schimmer verlockt schon im Glas, das elegante Bouquet allerdings verführt nachhaltig, den Wein in großen Zügen zu genießen. Herrlich wie sich Brombeere, Himbeere und Erdbeere hier zu einem sinfonischen Ganzen vermählen.

Ein Leckerbissen, von dem es leider immer viel zu wenig gibt.
Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur liegt bei 8° bis 10°C.
Lagerung:
Dieser Wein kann sofort getrunken werden, hat aber noch ein Potenzial bis ca. 2010/12
Idealer Begleiter zu: Er eignet sich hervorragend als Essenbegleiter, auch zu Speisen zu denen üblicherweise eher Rotwein gereicht wird. Zu kräftigeren, würzigen Speisen wie eingelegten Scampi oder gegrillten Medaillons im Kräutermantel.
Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit französischen Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen:
Erlaubt ist, was schmeckt
Käse und Getränke aus der gleichen Gegend
Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse
Käse-Tipp:
Käse und Wein ist ein sehr vielfältiges Thema und oftmals bestimmt der Reifegrad vom käse über den dazu passenden Wein. Unsere Wein-Käse-Empfehlung stellen eine Hilfe für die Auswahl dar. Meistens eimpfehlen wir zum Käse einen weißen Wein, denn diese Kombination ist facettenreicher und Geschmacklich spannender als ein Rotwein. Zum Blanc de Noirs haben sich folgende Käsesorten heraus kristallisiert: Frischkäse (auch Ziege), Rahmkäse, Mozzarella und bei unserer Probe haben wir einen Favoriten ausgemacht: Mascarpone Porträt: Mascarpone – ist ein milder, cremiger Frischkäse aus Crème fraîche und Sahne; fermentiert mit Kalbslab, und etwas Buttermilch. Ursprünglich aus dem lombardischen Lodi stammend (Mascherpa [mas'kɛrpa] auch Mascarpia war die Dialektbezeichnung für Ricotta), wird er heute in ganz Italien hergestellt. Mascarpone dient auch als Zutat für Süßspeisen (z. B. Tiramisù) und Tortenfüllungen. Mascarpone kann auch gänzlich ohne Kalbslab hergestellt werden. Mascarpone ist relativ schnell verderblich, weshalb er früher vor allem im Winter hergestellt wurde. Da er leicht Fremdgerüche annimmt, sollte er gut verschlossen aufbewahrt werden.
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp: WEIZENMISCHBROT – Dieses Brot wird aus Weizenmehl, Wasser, Weizensauer, Olivenöl, Jodsalz, Hefe und Zucker hergestellt. Durch die sehr lange Teigführung von über vier Stunden entwickelt sich ein abgerundeter Geschmack mit sehr viel Aroma sehr gut zu gegrilltem oder mediteranem Essen. Ein idealer Partner für einen weißgekelterten Spätburgunder.
Edler Wein zur Zigarre:
Eine Zigarre mit Wein genossen, oder der Wein in Begleitung einer Zigarre, macht vielen Aficionados einfach Spaß. Manch einer zelebriert sogar diese geschmackliche Verbindung, die im Grunde einer Erweiterung der geschmacklichen Vielfalt gleichkommt. Der Geschmack des Einzelnen bestimmt in erster Linie diesen Kombinationsgenuss, aber nicht jeder Wein und jede Zigarre entsprechen einander in optimaler Weise.
Zigarren-Tipp: Eine Zigarre mit Wein genossen, oder der Wein in Begleitung einer Zigarre, macht vielen einfach Spaß. Manch einer zelebriert sogar diese geschmackliche Verbindung, die im Grunde einer Erweiterung der geschmacklichen Vielfalt gleichkommt. Der Geschmack des Einzelnen bestimmt in erster Linie diesen Kombinationsgenuss, aber nicht jeder Wein und jede Zigarre entsprechen einander in optimaler Weise. Wir wagten den Pas de deux trotzdem, und siehe da, mit Erfolg. Nur eines ist bei der Wahl des Partners zu beachten: Schwächlinge sind keiner Zigarre gewachsen. Die auf Kuba hergestellten Zigarren der Marke Cohiba zählen zu den Spitzenprodukten der Habanos. Die Zigarren werden weiterhin in der weltberühmten Manufaktur El Laguito hergestellt, deren Vorrecht es angeblich ist, als erste Tabakmanufaktur die Auswahl unter den Tabakblättern der Jahresernte treffen zu dürfen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Zigarren werden die Tabakblätter für die Cohiba Linea Classico dreimal, anstatt nur zweimal (einschließlich der Linea 1492), fermentiert. Im Jahre 2003 wurde die Siglo VI im neuen Format Cañonazo eingeführt. Alle Formate der Cohiba sind „totalmente a mano” - in reiner Handarbeit gefertigt, lediglich die Pressung der Zigarre erfolgt im sog. Pressstock. Dabei muss der Torcedor über entsprechende Erfahrung verfügen, um die optimale Festigkeit für die fertige Zigarre abschätzen zu können.
Mineralwasser gehört zum Wein, aber welches?
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Der ideale Begleiter zu Wein ist ein ausgewogen mineralisiertes natürliches Mineralwasser mit möglichst neutralem Geschmack, das den ausgewählten Wein unverfälscht zur Geltung bringt. Allerdings gibt es auch bei den Wässern große geschmackliche Unterschiede. Daher gilt es, zu jedem Wein den passenden Begleiter zu finden.
Mineralwasser-Tipp Für einen Blanc de noirs empfehlen wir ein Mineralwasser mit mittlerer Kohlensäure.
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein:
Die Kombination von Wein und Schokolade galt lange Zeit als ein Tabu und viel zu lange hatten sich die Genießer dieser Welt einen ganz besonderen Genuss vorenthalten. So wie man einen Wein nach seiner Farbe, dem Geruch und Geschmack erkundet, sollte man sich auch der Schokolade widmen. Die Farbe lässt Rückschlüsse auf den Kakaoanteil zu – je dunkler desto höher -, der Geruch betört bisweilen die Sinne und der Geschmack ist nahezu ebenso vielfältig wie beim Wein. Es empfiehlt sich zunächst den Wein und die Schokolade in dieser Reihenfolge separat zu probieren. Anschließend lässt man ein kleines Stück Schokolade im Mund anschmelzen, nimmt einen Schluck Wein dazu und lässt sich von dem Aromenspiel überraschen. Wie beim Wein, sollte auch bei der Schokolade die Serviertemperatur beachtet werden. Bei Zimmertemperatur (20-22 Grad) serviert, entfaltet Schokolade ihren Geschmack optimal. Grundsätzlich gilt: Je süßer die Schokolade, desto süßer und milder im Hinblick auf die Weinsäure sollte der Wein sein, damit die delikate Balance gewahrt bleibt. Die Liaison der Schokolade mit dem Schmelz und der üppigen Kraft eines edelsüßen Weines wie beispielsweise einer Beerenauslese oder gar Trockenbeerenauslese zeigt echte Verführungskünste.
Schokoladen-Tipp: Die Kombination von Schokolade und Wein gelingt besonders bei hochwertigen Produkten, wie die Drei Meister Spezialität mit 71% Kakaogehalt in Zartbitter. Die Kakaobohnen stammen aus Santo Domingo. Hier sind die Aromen-und Geschmackskomponenten so ausgeprägt, dass als Wein ein Blanc de Noirs zu empfehlen ist.
Rezept der kochenden Reblaus:


D 148 – Schweineschulter mit Apfelkartoffeln zum Blanc de noirs

Der Hasenrücken, am Knochen gegart, ist besonders geschmacksintensiv. Das Tomatenfleisch vermittelt etwas Süße und Säure, die Oliven sorgen für feine Bittertöne und der Speck bietet einen salzig-rauchigen Geschmack. Ein noch junger, trockener, kräftiger Frühburgunder Rotwein zeigt ähnliche Merkmale und ist deshalb ein guter Begleiter. (Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Auszeichnungen:
Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Russbach in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
Übrigens: Zwischen Salzburg und Hallstatt - oder genauer zwischen Dachstein und Tennengebirge - liegt das kleine Dorf Russbach; ca. 800 Einwohner können hier auf 813 m Höhe Tag für Tag ein Bergpanorama besonderer Güte genießen. Bekannt ist Russbach insbesondere wegen seinen fossilen Schneckensteine. Noch vor einigen - ca. 250 Millionen - Jahren war die Alpen ein Meer. Durch die Ablagerung von toten Tieren am Meeresgrund entstanden Versteinerungen. Später hob sich die Erdkruste an - und schon waren die Versteinerungen nahezu greifbar. Geradezu berühmt ist die Schneckenwand, an der das fachmännische Auge auch heute noch den ein oder anderen Schatz entdecken kann.
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährden.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

Hinweis:
Dieser Text wurde in Teilen der Wikipedia entnommen, der Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. www.wikipedia.de