2006 - FRÜHBURGUNDER - QbA. - Eppelsheimer Felsen - Deutschland - Rheinhessen - Weingut Russbach
d225-russbach-fruehburgundeArtikel D 255

„Der beste Weg Frühburgunder zu entdecken - probieren“


Preis: o,75 l - Flaschenpreis 7,85 EUR
einschl. MwSt von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis: EUR 10,40 / 1.0 l
Der Spruch zu diesem Wein: "Seit langem gilt, und nicht im Spaß, der Spruch: in vino veritas. Es kommt die Wahrheit aus dem Wein, das Trinken kann nicht sündhaft sein. Drum klinge Glas an Glas: in vino veritas!"
Artikel: D 225
Bezeichnung: Frühburgunder
Namensgebung:
Was bedeutet Frühburgunder? (siehe Rebsorte)
Weinart: Rotwein
Geschmackstyp:
Trocken - bezeichnet man einen Wein mit einem Restzuckergehalt von maximal 9 g/l., wobei der Säuregehalt höchstens 2 g/l niedriger sein darf. Klassisch trocken erlaubt jnur 4 g/l. Restzucker. Weine mit einem Restzuckeergehalt bis 2 g/l. dürfen auf dem Etikett des Schriftzug ‚Für Diabetiker geeignet“ mit dem Zusatz ‚nur nach Befragen des Arztes’ führen.
Jahrgangsbewertung:
In Deutschlands größtem Weinbaugebiet Rheinhessen beschreibt man die diesjährige Weinlese als überdurchschnittlich gut, Vergleiche mit 2002 und 2004 sind zu hören, und manche Winzer geizen nicht mit Superlativen wie „traumhafte Weinqualitäten nach einem Traumherbst“ oder „sensationeller Jahrgang“. Schon den ganzen September über lief die Weinlese in Rheinhessen, doch die Ergebnisse, die die überdurchschnittliche Qualität des Jahrgangs ausmachen, wurden vorwiegend im Oktober erzielt. Dadurch hatten manche Weinberge eine Vegetationsphase von 140 statt der unabdingbar notwendigen 100 Tage. Dies erwies sich als optimal für den Riesling, der sich in diesem Jahr von seiner besten Seite und mit einem durchschnittlichen Mostgewicht von 85° Oechsle zeigte, aber auch als günstig für Rheinhessens Traditionssorte Silvaner (80° Oechsle) oder die Burgundersorten, die meist mit 90° Oechsle geerntet wurden. Warme Tage und kalte Nächte sorgten für elegante Weine mit frischer Säure, für Fruchtigkeit und für ein ausgeprägtes Aromenspiel.
Weingutsname:
Russbach
Weingutsbesitzer:
Bernd Russbach
Weinmacher: Bernd Russbach
Herkunftsland:
DEUTSCHLAND - Deutsche Weine wachsen in 13 verschiedenen Anbaugebieten. Damit steht dem Weinfreund eine immense Auswahl unterschiedlicher, regionaltypischer Weine zur Verfügung. Deutscher Wein unterscheidet sich von Wein aus anderen Ländern durch seine Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit. Diese Eigenschaften deutscher Weine sind auf die besonderen Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen. Die deutschen Weinanbaugebiete liegen - außer Sachsen und Saale-Unstrut im Osten - konzentriert im Südwesten und Süden Deutschlands. Sie gehören zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Unterschiedliche Bodenarten und Rebsorten tragen ihren Teil dazu bei, dass deutsche Weine nicht uniform sind. Mit den Weinanbaugebieten im Osten Deutschlands spiegeln 13 deutsche Anbaugebiete die große Vielfalt deutscher Weine wider.
Anbaugebiet:
RHEINHESSEN - Eines von 13 Weinbaugebieten in Deutschland und großes Weinland mit vielen Entdeckungen Tausend sanfte Hügel. Und Reben, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen, Deutschlands größtes Weinanbaugebiet. 26.000 Hektar umfasst die Rebfläche zwischen Alzey, Worms, Mainz und Bingen, im Norden und Osten vom großen Rheinbogen umschlossen. Kein Wunder also, dass fast jedes rheinhessische Dorf von der Rheinterrasse über den Wonnegau bis ins Alzeyer Hügelland auf eine lange Weinbautradition zurückblicken kann. Schon die Römer haben auf dem linksrheinischen Gebiet Wein angebaut und auch die älteste Urkunde über eine deutsche Weinbergslage –die Niersteiner Glöck- betrifft eine Weinlage in Rheinhessen. Hier herrscht ideales Weinbauklima. Das Weinland schützen die Gebirgszüge im Westen, das Wetter ist niederschlagsarm, sommerwarm und wintermild. Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die neue, junge rheinhessische Winzergeneration zu schätzen, die in den letzten Jahren durch klasse Weine auf sich aufmerksam macht. Es sind nicht nur deren Rieslinge vom Rhein und aus dem Hügelland, die für Furore sorgen. Auch die Traditionsrebe Rheinhessens, der Silvaner, macht wieder von sich reden. Daneben hat sich die Rotweinfläche innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Dieser Rotweinboom wurde insbesondere von der Rebsorte Dornfelder getragen. Ein Drittel der rheinhessischen Rebfläche ist nun mit roten Rebsorten bestockt. Rheinhessen Winzer produzieren moderne, unkomplizierte Weine ebenso wie absolute Spitzenprodukte. Das Spitzenwein-Programm verkörpert authentische Weine auf höchstem Niveau.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Geschichte der Weinlage:
EPPELSHEIMER FELSEN - im südlichen Rheinhessen im Wonnegau liegt die besonders für den Burgunder geeignete Weinlage.EPPELSHEIM - "Ich, Rutswind, mache in Gottes Namen meine Vergabung an den heiligen Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke heute als Eigentum auf ewige Zeiten mein Gut in Eppelsheim, nämlich drei Joch Ackerland. Urkund dessen die untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorch am 28. November im 15. Regierungsjahr (782) unseres Herrn, des glorreichen Königs Karl. Handzeichen der Schenkgeberin Rutswind. Rudolf als Schraiber." Dies ist sozusagen die offizielle "Geburtsurkunde" der Gemeinde Eppelsheim, wie sie im "Codex Laureshamensis" in lateinischer Sprache enthalten ist. Somit konnten die Eppelsheimer Bürger im Jahre 1982 ihr 1200jähriges Bestehen feiern.
Das Weingut Russbach
RUSSBACH - Bernd Russbach, noch keine 40 Jahre alt, wirkt unscheinbar, geradezu schmächtig. Doch in ihm steckt eine unglaubliche Zähigkeit. Regelmäßig betreibt er Triathlon, bei dem Ausdauer wichtiger ist als bloße Kraft. Gemeinsam mit Vater Hans bewirtschaftet er ein mittelgroßes Weingut im Rheinhessischen Eppelsheim, gelegen zwischen Worms und Alzey. Der Senior ist am liebsten in den Reben und überläßt den Keller seinem Sohn. Vor ein paar Jahren noch wirkten Bernd Russbachs Weine arg bieder. Doch er arbeitete unbeirrt an seinen Tropfen, und die wurden mit jedem Jahrgang besser. Am meisten lernte er während einer viermonatigen Weltreise, die er und seine Frau sich vor fünf Jahren gönnten. Über Kalifornien, Australien bis nach Neuseeland ging die Tour rund um den Wein, von wo er manchen Blick hinter die Kulissen seiner Winzerkollegen machen konnte.
Bodenbeschaffenheit: Die Bodenstruktur in diesem Teil von Rheinhessen ist von sandigem Lehm- und Tonböden mit hohen Kalkgehalt geprägt.
Klima: Durch seine geschützte Lage im Luv und Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Donnersberg gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Weinbau begünstigt. Rheinhessen ist - u. a. durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung - das am geringsten bewaldete Gebiet in ganz Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf (in der Regel in Verbindung mit Gewittern). Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1.600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 °C.
Anbaufläche: Bewirtschaftete Anbaufläche im Weingut Russbach: ca. 13.00 ha
Ertrag im Weingut:
Keine Angaben
Anbauhöhe: 179 m ü. NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal 100% BLAUER FRÜHBURGUNDER – Diese Rebsorte zählt zu den ältesten Kulturreben. Die mögliche Verbreitung erfolgte über Frankreich (Rhônetal, Burgund). Die Rebsortenmerkmale:sind eine frühe bis mittelspäte Reife (Ende September) Bei einem enorm hohen Ansprüche an die Lage mit einem mittlerem Mostgewicht Die derzeit bestockte Rebfläche (Statistik 31.07.2003): gesamt 176 ha 100,00 %, davon in Rheinhessen 59 ha 33,52 % der Pfalz 47 ha 26,70 % Und Ahr 29 ha 16,48 % Dieser Weintyp ist arbintensiv mit einem ausgeprägtes Beerenaroma und erinnert häufig an überreife Sauerkirschen, eingelegte Pflaumen, Brombeeren oder rote Johannisbeeren. Der Frühburgunder ist gerbstoffbetont, extraktreich und sehr gehaltvoll.
Qualitätsstufe: Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A) - ist die größte Gruppe deutscher Weine. Qualitätsweine müssen zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen. Für jeden Qualitätswein sind, unterschiedlich nach Rebsorte und Anbaugebiet, untere Grenzwerte beim natürlichen Alkoholgehalt festgelegt. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Gebiet zwischen 50 und 72 Grad Oechsle. Qualitätsweine dürfen ebenso wie Tafelweine angereichert (chaptalisiert) werden. Der Zusatz von Zucker vor der Gärung ist gesetzlich begrenzt. 20 bis 28 Gramm zusätzlicher Alkohol dürfen durch die Chaptalisation entstehen.

Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:

Im Jahr 2007 hat die Weinlese früher als gewohnt begonnen, schon in der ersten Augusthälfte. Der kühle Spätsommer hat den spät reifenden Sorten genützt, die vom sonnigen, meist trockenen September profitierten. Vor der eigentlichen Lese Hat der Winzer eine „grüne Lese“ durchgeführt. Das bedeutet, dass überflüssige Trauben, die noch nicht ausgereift sind, abgeschnitten werden. Dadurch bleiben weniger Trauben am Stock, und diese profitieren entsprechend mehr von den Extrakten, die die Wurzeln aus dem Boden holen. Je höher die angestrebte Weinqualität, desto wichtiger ist die Frage, ob per Hand oder maschinell geerntet werden soll. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Schon im Märchen war das Prinzip der Selektion bekannt. Bei der Weinlese bedeutet es: Faule Beeren werden aus der Traube herausgeschnitten und gelangen nicht in die Kelter. Das wird oft auf Fließbändern oder an Tischen gemacht, auf die die Trauben geschüttet werden. Dazu braucht der Winzer erfahrene und flinke Helfer. Durch strenge Selektion gelingt es, Fehltöne im Wein so gut wie auszuschließen. Die Gärung dauerte ca. 11 Wochen bei max. 15° C. Der Wein lag dann bis unmittelbar vor der Füllung „SUR LIE“ auf der eigenen Feinhefe, und wurde nur einmal gefiltert. Die Säure wurde durch biologischen Säureabbau wie beim Rotwein reduziert.
Alles BIO oder was?
Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.
Flascheninhalt: o,75 Literflasche
Kartoninhalt: 6 Flaschen in einem Karton
Flaschenverschluß: "Vino-Lok" = Glaskorken - Eigentlich würde, das hat man in der Forschungsanstalt Geisenheim heraus gefunden, für alle Qualitäten der Schraubverschluss genügen. Doch dem Kunden will man eine solch "billige" Verschlussmethode für die Top-Weinqualitäten nicht zumuten. Hundertprozentige Gasdichtigkeit zeichnet den Glaskorken, den "Vino-Lok", aus. Für den Hersteller, die in Worms ansässige Alcoa Closure Systems International, ist der Glaskorken auch eine ästhetisch gelungene Lösung.
Alkoholgehalt: 13,5 % vol
Weinsäure:
Dieser Wein enthält Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker:
Dieser Wein enthält 4,5 g/l Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Öchsle: Keine Angaben
Sulfite (Schwefel):
JA – dieser Wein enthält Sulfite. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
EDELSTAHLBEHÄLTER - Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl. Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
Achtung: Frühburgunder ist eine alte vergessene deutsche Rebsorte aus dem Mittelalter. Mit sehr weichem Charakter, ohne störende Bitterstoffe ist dieser barriquefreie Wein eine einmalige Spezialitt, welche nur in bestimmten deutschen Bodenbeschaffen heiten angebat wird. Frühburgunder ist geschwisterlich verwandt mit dem Spätburgunder, reift aber - Nomen est Omen - früher. Bernd Russbach weiß virtuos mit dieser Rebe umzugehen:
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Duft und Geschmack:
Farbe: ziegel- bis dunkelrot. Schöne Mandel- und appetitanregende Räucheraromen in der Nase, am Gaumen ergänzt durch einen Hauch leckere Johannisbeere. Der Wein ist fein und elegant, weder zu leicht noch zu schwer, hat aber, verglichen mit der schlanken Schwester Spätburgunder, mehr Fülle.
Trinktemperatur:
Die optimale Trinktemperatur liegt bei 12° bis 15°C.
Idealer Begleiter zu: Ein Begleiter vor allem beim Braten von Wild und Rind, leichtere Fleischgerichte von Schwein und Rind, auch Gulasch und Brotzeit. Zu würzigem, fettarmen Weißschimmelkäse. Ein toller Speisebegleiter. auch zur asiatischen Küche,
Eine Liaison fürs Leben: Käse
Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit französischen Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen:
Erlaubt ist, was schmeckt
Käse und Getränke aus der gleichen Gegend
Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse
Käse-Tipp:
Weißschimmelkäse - ist ein Schimmelkäse, bei dessen Herstellung Edelschimmel (Pilzkulturen von Penicillium candidum oder Penicillium camemberti) eingesetzt werden. Meist werden die Sporen (Konidien) dieser Pilze der Milch zugegeben, seltener wird die Kultur auf den jungen Käse aufgesprüht, was zu einer unregelmäßigeren Verteilung der Sporen führt. Die Konidienkonzentration muss zwei Millionen keimfähige Sporen auf einem Liter Milch aufweisen, damit das Risiko eines Befalls mit Fremdschimmel ausgeschlossen ist.
Nach einer Salzbehandlung des Käses und dem Abtropfen der Molke setzt der Reifevorgang ein. Die Farbe des Bewuchses beim jungen reifen Käse ist reinweiß beim weißen Camembertschimmel Penicillium candidum, leicht bläulich beim blauen Camembertschimmel Penicillium camemberti, was von der unterschiedlichen Farbe der Sporen der beiden Pilzarten herrührt.
Die Pilze sorgen für den Geschmack des Käses, sie geben ein frisches Aroma, das an den Geruch von Champignons erinnert. Aroma und Geschmack eines Käses hängen aber auch von der eingesetzten Milch ab, so gibt es neben Weißschimmelkäsen aus Kuhmilch auch solche aus der Milch von Schafen und Ziegen.
Bekannte Vertreter von Weißschimmelkäse sind Camembert, Brie und Coulommiers. Auch manche Sauermilchkäse werden unter Verwendung von Weißschimmel gekäst.
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp:
HAFERBROT – ein Weizenmischbrot mit Weizenmehl, Hafervollkornflocken, Sonnenblumenkerne, Natursauerteig, Hefe, Jodsalz und Kleber Mildaromatisch,sehr harmonische Geschmacksnote,durch die Sonnenblumenkerne ein leicht nussiger Geschmack.
Edler Wein zur Zigarre:
Eine Zigarre mit Wein genossen, oder der Wein in Begleitung einer Zigarre, macht vielen Aficionados einfach Spaß. Manch einer zelebriert sogar diese geschmackliche Verbindung, die im Grunde einer Erweiterung der geschmacklichen Vielfalt gleichkommt. Der Geschmack des Einzelnen bestimmt in erster Linie diesen Kombinationsgenuss, aber nicht jeder Wein und jede Zigarre entsprechen einander in optimaler Weise.
Zigarren-Tipp: Cuaba Divinos - Das Figurado Format der Cuaba bietet durch die ausergewöhnliche Form ein großes Aromenspektrum. Nuancen von Erde und Holz finden sie beim Rauchen dieser Zigarre. Ein idealer Genuss für zwischendurch. Hergestellt wird die Zigarre auf Kuba im Format Figurado. Das Aroma ist medium bis kräftig und paßt ideal zu einem frühburgunder Rotwein.
Mineralwasser zum Wein?
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Der ideale Begleiter zu Wein ist ein ausgewogen mineralisiertes natürliches Mineralwasser mit möglichst neutralem Geschmack, das den ausgewählten Wein unverfälscht zur Geltung bringt. Allerdings gibt es auch bei den Wässern große geschmackliche Unterschiede. Daher gilt es, zu jedem Wein den passenden Begleiter zu finden.
Mineralwasser-Tipp:
Nat. Mineralwasser Stilles Heilwasser ohne Kohlensäure
Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein
Wein und Schokolade? Das klingt für viele unvereinbar. Aber es ist wie im wahren Leben: Wenn sich die richtigen Partner gefunden haben, sind sie ein Traumpaar! Das Thema Wein und Schokolade ist derzeit „in aller Munde“.
Schokoladen-Tipp: Wir empfehlen Ihnen eine Bitterschokolade mit 60% bis 85% Kakaoanteil. Hier gehört ein Frühburgunder mit seinen samtige und fruchtige Nuancen und mit weichen Gerbstoffen einfach dazu.
Rezept der kochenden Reblaus:


D 225 – Hasenrücken mit Oliven

Der Hasenrücken, am Knochen gegart, ist besonders geschmacksintensiv. Das Tomatenfleisch vermittelt etwas Süße und Säure, die Oliven sorgen für feine Bittertöne und der Speck bietet einen salzig-rauchigen Geschmack. Ein noch junger, trockener, kräftiger Frühburgunder Rotwein zeigt ähnliche Merkmale und ist deshalb ein guter Begleiter. (Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Auszeichnungen:
Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Russbach in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährden.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

Hinweis:

Dieser Text wurde in Teilen der Wikipedia entnommen,
der Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

www.wikipedia.de