| Der Spruch zu diesem Wein: |
Als ich von den schlimmen Folgen des trinkens las,
gab ich sofort das lesen auf.
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| Artikel: |
D 195 |
| Bezeichnung: |
PORTUGIESER WEIßHERBST
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Namensgebung:
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WEISSHERBST
- bezeichnet nach deutschem Weinrecht ausschließlich einen Roséwein, welcher zu
100% aus einer roten Rebsorte gekeltert wurde. Die Weintrauben müssen
zusätzlich aus einer Lage stammen. Es wird jedoch das selbe Verfahren wie bei
der Herstellung von Weißwein angewendet. Dabei wird der Most vor der Gärung von
den Trauben abgepresst, so dass sich die rote Färbung der Beeren nur als
leichte Rosafärbung des Weines bemerkbar macht.
Auch eine mögliche Süßung des fertigen QbA- bzw. Prädikatsweines ist nur mit
Süßreserve (unvergorenem Most) der selben Sorte und mindestens der selben oder
höheren Qualitätsstufe gestattet. Es ist ein Zusatz von 5% Rotwein der selben
Rebsorte möglich.
Meist werden diese Weine aus der Rebsorte Spätburgunder und aus der Portugieser-Rebe hergestellt.
Neben der Weinbereitung ist auch eine Herstellung zu Sekt möglich. In beiden
Fällen wird auf dem Etikett zuerst die Rebsorte angegeben, gefolgt vom Zusatz
"Weißherbst". |
| Weinart: |
Roséwein (Weißherbst)
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| Geschmackstyp: |
FEINHERB - Halbtrockene Weine werden in Deutschland gelegentlich als feinherb auf den Etiketten bezeichnet. Sie haben oft eine deutliche Restsüße. Im Weingesetz ist diese Bezeichnung nicht vorgesehen. Bis zu einem von Moselwinzern angestrebten Gerichtsentscheid galt das Verbotsprinzip. Es besagt, dass auf Etiketten keine Angaben gemacht werden dürfen, die im Gesetz nicht vorgesehen sind. Dies wurde mit der Bezeichnung feinherb vom Gericht gekippt. Das Gericht konnte keine Verbrauchertäuschung feststellen. Zahlreiche Kritiker sind allerdings der Meinung, daß es sehrwohl zu einer Verbrauchertäuschung kommen kann. Sie begründen dies mit der oft sehr deutlichen Restsüße.
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Jahrgangsbewertung:
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„2007 - ein Wunschjahrgang“ – Die meister Bundesbürger würden den Sommer 2007 wohl eher als mäßig bezeichnen. Nicht so Deutschlands Winzer – für sie war das Wetter genau richtig. Das Resultat: „Einer der besten Jahrgänge der letzten zehn Jahre.“
Er ist noch jung, hat aber schon ordentlich Aufsehen erregt: Der diesjährige Wein beeindruckt nicht nur mit einer extrem frühen Blüte, Fachleute zeigen sich auch von Qualität und Menge angetan. Das warme Aprilwetter und der zurückhaltende Sommer ließen Trauben reifen, aus denen nach Ansicht von Experten fruchtige Weißweine mit frischer Säure und gehaltvolle Rotweine gewonnen werden konnten.
“Ein Wunschjahrgang“, sagt der Sprecher des Deutschen Weininstituts.
Der „goldene September war auch für die Winzer Gold wert“.
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Weingutsname:
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Russbach
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Weingutsbesitzer:
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Bernd Russbach
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| Weinmacher: |
Bernd Russbach |
Herkunftsland:
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DEUTSCHLAND - Deutsche Weine wachsen in 13 verschiedenen Anbaugebieten. Damit steht dem Weinfreund eine immense Auswahl unterschiedlicher, regionaltypischer Weine zur Verfügung. Deutscher Wein unterscheidet sich von Wein aus anderen Ländern durch seine Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit. Diese Eigenschaften deutscher Weine sind auf die besonderen Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen. Die deutschen Weinanbaugebiete liegen - außer Sachsen und Saale-Unstrut im Osten - konzentriert im Südwesten und Süden Deutschlands. Sie gehören zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Unterschiedliche Bodenarten und Rebsorten tragen ihren Teil dazu bei, dass deutsche Weine nicht uniform sind. Mit den Weinanbaugebieten im Osten Deutschlands spiegeln 13 deutsche Anbaugebiete die große Vielfalt deutscher Weine wider.
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Weinanbaugebiet:
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RHEINHESSEN - Großes Weinland mit vielen Entdeckungen
Tausend sanfte Hügel. Und Reben, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen, Deutschlands größtes Weinanbaugebiet. 26.000 Hektar umfasst die Rebfläche zwischen Alzey, Worms, Mainz und Bingen, im Norden und Osten vom großen Rheinbogen umschlossen. Kein Wunder also, dass fast jedes rheinhessische Dorf von der Rheinterrasse über den Wonnegau bis ins Alzeyer Hügelland auf eine lange Weinbautradition zurückblicken kann. Schon die Römer haben auf dem linksrheinischen Gebiet Wein angebaut und auch die älteste Urkunde über eine deutsche Weinbergslage –die Niersteiner Glöck- betrifft eine Weinlage in Rheinhessen. Hier herrscht ideales Weinbauklima. Das Weinland schützen die Gebirgszüge im Westen, das Wetter ist niederschlagsarm, sommerwarm und wintermild.
Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die neue, junge rheinhessische Winzergeneration zu schätzen, die in den letzten Jahren durch klasse Weine auf sich aufmerksam macht. Es sind nicht nur deren Rieslinge vom Rhein und aus dem Hügelland, die für Furore sorgen. Auch die Traditionsrebe Rheinhessens, der Silvaner, macht wieder von sich reden. Daneben hat sich die Rotweinfläche innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Dieser Rotweinboom wurde insbesondere von der Rebsorte Dornfelder getragen. Ein Drittel der rheinhessischen Rebfläche ist nun mit roten Rebsorten bestockt.
Rheinhessen Winzer produzieren moderne, unkomplizierte Weine ebenso wie absolute Spitzenprodukte. Das Spitzenwein-Programm verkörpert authentische Weine auf höchstem Niveau.
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Lage:
Appellation:
Terroir:
Weinberg:
Geschichte der Weinlage:
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EPPELSHEIMER
FELSEN - Im südlichen Rheinhessen, im Wonnegau liegt die besonders für den
Spätburgunder geeignete Rebfläche.
EPPELSHEIM - "Ich, Rutswind, mache in Gottes
Namen meine Vergabung an den heiligen Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorch
ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke heute als
Eigentum auf ewige Zeiten mein Gut in Eppelsheim, nämlich drei Joch Ackerland.
Urkund dessen die untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorch am 28.
November im 15. Regierungsjahr (782) unseres Herrn, des glorreichen Königs
Karl. Handzeichen der Schenkgeberin Rutswind. Rudolf als Schraiber." Dies
ist sozusagen die offizielle "Geburtsurkunde" der Gemeinde
Eppelsheim, wie sie im "Codex Laureshamensis" in lateinischer Sprache
enthalten ist. Somit konnten die Eppelsheimer Bürger im Jahre 1982 ihr
1200jähriges Bestehen feiern.
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Das Weingut Russbach
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RUSSBACH - Bernd Russbach, noch keine 40 Jahre alt, wirkt unscheinbar, geradezu schmächtig. Doch in ihm steckt eine unglaubliche Zähigkeit. Regelmäßig betreibt er
Triathlon, bei dem Ausdauer wichtiger ist als bloße Kraft. Gemeinsam mit Vater Hans bewirtschaftet er ein mittelgroßes Weingut im Rheinhessischen Eppelsheim, gelegen zwischen Worms und Alzey. Der Senior ist am liebsten in den Reben und überläßt den Keller seinem Sohn. Vor ein paar Jahren noch wirkten Bernd Russbachs Weine arg bieder. Doch er arbeitete unbeirrt an seinen Tropfen, und die wurden mit jedem Jahrgang besser. Am meisten lernte er während einer viermonatigen Weltreise, die er und seine Frau sich vor fünf Jahren gönnten. Über Kalifornien, Australien bis nach Neuseeland ging die Tour rund um den Wein, von wo er manchen Blick hinter die Kulissen seiner Winzerkollegen machen konnte.
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| Bodenbeschaffenheit: |
Die Bodenstruktur in diesem Teil von Rheinhessen ist von sandigem Lehm- und Tonböden mit hohen Kalkgehalt geprägt.
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| Klima: |
Durch seine geschützte Lage im Luv und Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Donnersberg gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Weinbau begünstigt.
Rheinhessen ist - u. a. durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung - das am geringsten bewaldete Gebiet in ganz Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf (in der Regel in Verbindung mit Gewittern).
Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1.600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 °C.
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| Anbaufläche: |
Bewirtschaftete Anbaufläche im Weingut Russbach: ca. 13.00 ha
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Ertrag im Weingut:
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Keine Angaben
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| Anbauhöhe: |
179 m ü. NN. |
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein): |
Varietal 100% PORTUGIESER – Geschichte: Die Herkunft des Portugiesers kann nicht eindeutig belegt werden. Der Portugieser ist über Österreich (18. Jahrhundert) nach Deutschland (19. Jahrhundert) gekommen. Johann Philipp Bronner übernahm die Erhaltungszüchtung des Portugiesers, dessen Ursprung in Österreich-Ungarn vermutet wird. Schon im 19. Jahrhundert verdrängte die Sorte viele alte Rebbestände. Der Portugieser ist hinsichtlich der Anbaufläche nach dem Spätburgunder und dem Dornfelder die dritttwichtigste Rotweinrebsorte in Deutschland. Die Anbaufläche liegt bei 4.700 Hektar; das sind fast fünf Prozent der deutschen Rebfläche. Die Sorte stellt geringe Boden- und Lagenansprüche, ist allerdings weniger für feuchte und schwere Böden geeignet. Auch mit nährstoffarmen Sandböden kommen die Reben gut zurecht. Treten keine Schäden durch Winterfröste ein, gilt der Portugieser als wüchsig und ertragssicher. Die Trauben reifen früh und können als Qualitätswein mitunter schon in der ersten Septemberhälfte geerntet werden. Vielfach wird der Traubenmost umgehend oder nach kurzer Standzeit abgepresst und zu Weißherbst ausgebaut. Die hellrote Farbe legt die Verwendung als Weißherbst nahe. Auch die Rotweine vom Portugieser, meist von hellem Rubinrot in der Farbe, sind im Alkohol meist leichter als andere Rotweine. Die Wein aus der Portugieserrebe ist ein unkomplizierter, angenehmer, vollmundiger, süffiger und frischer Wein. Ohne all zuviel Tannin hat er sich schnell entwickelt und war schon im Frühjahr ein harmonischer, gut trinkbarer Wein. Er kann auch etwas kühler angeboten werden.Das verstärkt den erfrischenden Charakter des leichten Rotweins, der meist eine belebende Säure mitbringt.
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| Qualitätsstufe: |
Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A) - ist die größte Gruppe deutscher Weine. Qualitätsweine müssen zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen. Für jeden Qualitätswein sind, unterschiedlich nach Rebsorte und Anbaugebiet, untere Grenzwerte beim natürlichen Alkoholgehalt festgelegt. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Gebiet zwischen 50 und 72 Grad Oechsle. Qualitätsweine dürfen ebenso wie Tafelweine angereichert (chaptalisiert) werden. Der Zusatz von Zucker vor der Gärung ist gesetzlich begrenzt. 20 bis 28 Gramm zusätzlicher Alkohol dürfen durch die Chaptalisation entstehen.
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Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:
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Im Jahr 2007 hat die Weinlese früher als gewohnt begonnen, schon in der ersten Augusthälfte. Der kühle Spätsommer hat den spät reifenden Sorten genützt, die vom sonnigen, meist trockenen September profitierten.
Vor der eigentlichen Lese Hat der Winzer eine „grüne Lese“ durchgeführt. Das bedeutet, dass überflüssige Trauben, die noch nicht ausgereift sind, abgeschnitten werden. Dadurch bleiben weniger Trauben am Stock, und diese profitieren entsprechend mehr von den Extrakten, die die Wurzeln aus dem Boden holen.
Je höher die angestrebte Weinqualität, desto wichtiger ist die Frage, ob per Hand oder maschinell geerntet werden soll. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Schon im Märchen war das Prinzip der Selektion bekannt. Bei der Weinlese bedeutet es: Faule Beeren werden aus der Traube herausgeschnitten und gelangen nicht in die Kelter. Das wird oft auf Fließbändern oder an Tischen gemacht, auf die die Trauben geschüttet werden. Dazu braucht der Winzer erfahrene und flinke Helfer. Durch strenge Selektion gelingt es, Fehltöne im Wein so gut wie auszuschließen.
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Alles BIO oder was?
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Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die
konventielle, die integrierte und die Ökologische
Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom
integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer
Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem
ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden
zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine
standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter
Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen.
Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung
der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben,
benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr. |
| Flascheninhalt: |
o,75 Literflasche |
| Kartoninhalt: |
6 Flaschen in einem Karton |
Lagerung:
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Dieser Wein kann sofort getrunken werden, hat aber noch ein Potenzial bis ca. 2010/2011
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| Flaschenverschluß: |
Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit
einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit
Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken,
Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine
geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen
Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft
den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern.
Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu
sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers
Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur
Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer
wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-,
Schraub- und Glasverschlüssen geführt. Generell ist festzustellen, dass die
Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die
Reifeentwicklung Einfluss hat.
Das Weingut Russbach verwendet derzeit versuchsweise Kunststoff-, Schraub- und
Naturkork. In Zukunft werden für direkte Trinkweine Langschraubverschlüsse und
für lagerfähige Weine ausschließlich Naturkorken verwendet.
Im Weingut Russbach werden sowohl der traditionelle Nuturkork als auch
alternativverschlüsse verarbeitet.
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| Alkoholgehalt: |
13,5 % vol |
Weinsäure:
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Dieser Wein enthält 5,5 g/l Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure,
welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen
Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E
334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen
als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer
Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
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Restzucker:
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Dieser Wein enthält 4,5 g/l Restzucker - Die Restsüße ist die auch als
Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein
natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch
Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten
bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker),
weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid
umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter
Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch
Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken,
halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem
Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich
geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l)
ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf
einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen,
so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen
halbtrockenen Wein genießen.
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| Öchsle: |
Keine Angaben
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Sulfite (Schwefel):
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JA – dieser Wein enthält g/L Gesamtschwefelgehalt und wird als befriedigend bewertet. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht. |
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank? |
EDELSTAHLBEHÄLTER - Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl.
Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
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| Achtung: |
Bei Grabungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Boden der kleinen rheinland-pfälzischen Gemeinde Eppelsheim in der Nähe von Alzey viele Überreste von ausgestorbenen Säugetieren preis, die ganz wesentlich zum Verständnis der Entwicklungsgeschichte der Säuger beigetragen haben. Besonders abenteuerlich hört sich die Entdeckung des sogenannten "Schreckenstieres" an, um dessen Erforschung sich der Inspektor des Naturalienkabinetts am Großherzoglichen Museum in Darmstadt, Johann Jakob Kaup - www.johannjakobkaup.de.vu -, verdient machte. |
Oenologischer Kommentar:
Charakter in
Farbe, Duft und Geschmack:
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Als Rosé ausgebaut ist er als Weißherbst gut gekühlt ein herrlicher Sommerwein. Dieser Rosé wird gewonnen, indem die roten Trauben des Portugieser direkt gekeltert werden.
Er erinnert an fruchtige Konfitüre und genießt in seiner Unbeschwertheit die Wertschätzung so mancher Weinzecher.
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Trinktemperatur:
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Idealer Genuß entwickelt sich bei 8– 10° C
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| Idealer Begleiter zu:
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Ob zu Käse, Pasta oder zur traditionellen Küche mit Schnitzel und Schweinebraten, dieser Wein passt mit seiner leichten fruchtigen Art zu vielen Speisen. Besonders empfehlen wir ihn zu Gegrilltem. Was liegt auf dem Grill? Schnitzel, Schweinesteaks und Co., meist eingelegt in eine ölige Marinade mit Knoblauch, Kräutern und Gewürzen. Ideale Weinbegleiter sind ein herzhafter, feinfruchtiger, feinherber Portugieser Weißherbst . Ein gemäßigter Alkoholgehalt und angenehme Säure machen aus ihnen ideale Sommerweine. Aber auch zum Käse, hier besonders Edamer, Frischkäse, Butterkäse.
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Eine Liaison fürs Leben: Käse
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Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die
perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit
französischen Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten
und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine
Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine
gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen:
Erlaubt ist, was schmeckt
Käse und Getränke aus der gleichen Gegend
Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse |
Käse-Tipp:
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FRISCHKÄSE – sind Käse, die im Gegensatz zu vielen anderen Käsearten
nicht oder nur sehr wenig reifen müssen und sofort zum Verzehr bereit
sind. Frischkäse ist deswegen auch nur kurz haltbar und muss möglichst
gekühlt gelagert werden. Für die Bereitung von Frischkäse ist, im
Gegensatz zu anderen Käsen, weniger Lab, eine geringere
Gerinnungstemperatur und eine längere Gerinnungszeit erforderlich.
Manchmal werden ihm Kräuter und Gewürze beigemischt. Erhältlich ist er
in allen Fettstufen. Häufig wird er als Doppelrahmkäse oder sogar als
Dreifachrahmkäse angeboten. Zu den Frischkäsesorten gehören - Quark
bzw. Topfen / Brimsen, - Schichtkäse - Hüttenkäse (Cottage Cheese), -
Rahm-, Doppelrahmkäse, Dreifachrahmkäse, - Brousse du Rove, -
Mascarpone, - Mozzarella und Ricotta. Alle Varianten (ausgenommen
Schichtkäse) zeichnen sich durch eine glatte und weiche Konsistenz aus,
haben keine Rinde und besitzen ein frisches, mildes Aroma. Da die
meisten sehr weich sind, verpackt man sie in Kunststoffbecher. Die
Farbe variiert je nach Fettgehalt von milchweiß bis braun. Körniger
Frischkäse wird aus Magermilch hergestellt, teils auch mit Sahne
verfeinert und nennt sich unter anderem auch Hüttenkäse, Cottage Cheese
oder Krümelquark. Frischkäse darf in Deutschland nur aus
pasteurisierter Milch hergestellt werden, nicht aus Rohmilch. Wir haben
uns zum Portugieser Weißherbst für einen Hüttenkäse entschieden. |
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
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Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in
Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden
Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher
mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe
entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich
feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie
mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben.
Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck
der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen
kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel.
Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie
Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken |
Brot-Tipp:
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BAUERNBROT – Wird auch als Landbrot bezeichnet. Gattungsbezeichnung für Brot mit dicker, dunkler und meist rissiger Kruste und kräftigem Brotgeschmack. Es wird meist als ghelleren Mehlen und bei Roggenzusatz meist mit Sauerteig hergestellt.
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Edler Wein zur Zigarre:
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Eine Zigarre mit Wein genossen, oder der Wein in
Begleitung einer Zigarre, macht vielen Aficionados einfach Spaß. Manch einer
zelebriert sogar diese geschmackliche Verbindung, die im Grunde einer
Erweiterung der geschmacklichen Vielfalt gleichkommt. Der Geschmack des
Einzelnen bestimmt in erster Linie diesen Kombinationsgenuss, aber nicht jeder
Wein und jede Zigarre entsprechen einander in optimaler Weise. |
| Welche Zigarre zu diesem Wein:
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Für einen romantischen Abend ist der Wein ebenso geeignet wie zur
Meditation in lauer Sommernacht. als Begleiter einer nicht allzu
kräftigen Zigarre. Als vorzüglich harmonisierend haben wir das Casa de
Torres Torpedo empfunden. Die rosige Frische des Weines wird hier fein
gestärkt über die leichte Würze der Zigarre. Ziemlich perfekt. |
Das richtige Mineralwasser:
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Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht.
Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure
enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht
jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die
Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein
gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein
getrunken werden. Generell gilt: Der ideale Begleiter zu Wein ist ein
ausgewogen mineralisiertes natürliches Mineralwasser mit möglichst neutralem
Geschmack, das den ausgewählten Wein unverfälscht zur Geltung bringt.
Allerdings gibt es auch bei den Wässern große geschmackliche Unterschiede.
Daher gilt es, zu jedem Wein den passenden Begleiter zu finden. |
| Mineralwasser-Tipp: |
Nat. Mineralwasser Stilles Heilwasser ohne Kohlensäure
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Ein Traum zum Kennenlernen: Schokolade und Wein
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Wein und Schokolade? Das klingt für viele
unvereinbar. Aber es ist wie im wahren Leben: Wenn sich die richtigen Partner
gefunden haben, sind sie ein Traumpaar! Das Thema Wein und Schokolade ist
derzeit „in aller Munde“. |
| Schokoladen-Tipp: |
Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade mit 38% Kakaoanteil entschieden. Der Kakao stammt von Plantagen in Costa Rica. Ein Genuss.
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Rezept der kochenden Reblaus:
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D 097 – Weißherbst-Birne in Vanilleschaum
Dieses beglückende Rezept einer Weißherbst-Birne in Vanilleschaum ist geeignet, Geistes- und Körperkräfte in Wallung zu bringen, vor allem auch das Herz – drum sei es Verliebten empfohlen und allen leidenschaftlichen Lukulljüngerinnen und aufmerksamen Partnern.
(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch gerne per E-Mail zu)
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Auszeichnungen:
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Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Russbach in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
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| Übrigens: |
Sie können einen Weißherbst idealerweise auch zu einem Bufett servieren. |
Vertrieb:
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Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.
Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
E-Mail:
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