| Der Spruch zu diesem Wein: |
„Wein, Spargel, Schinken, Koteletts sind doch mitunter auch was Netts.”“
Frei nach Wilhelm Busch,
Die fromme Helene
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| Artikel: |
D 155 |
| Bezeichnung: |
SILVANER Classic – Auch Spargelwein genannt
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Namensgebung:
Warum Spargelwein? |
SPARGELWEIN - Seriöse Winzer kreieren spezielle Weine, die besonders zu Spargelgerichten zu empfehlen sind. Meist sind es rebsortenreine Erzeugnisse, so wie unser Silvaner Classic, die entsprechend mild ausgebaut werden, um den zarten Spargelgeschmack nicht zu übertönen und dennoch Charakter bewahren. Silvaner sind typische Spargelbegleiter. Je nach Empfinden kann die milde Säure eines Rheinhessen-Silvaners den Spargelgeschmack potenzieren. Gut gekühlt begleitet er mit seiner aromatischen Frische aufs Beste das Königsgemüse.
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| Weinart: |
Weisswein |
| Geschmackstyp: |
Classic - hat Klasse, schmeckt Klasse
Seit dem Jahrgang 2003 steht der Begriff Classic für überdurchschnittliche Qualitätsweine, die harmonisch trocken schmecken und sich zu vielen Speisen kombinieren lassen. Dahinter steckt die Vorgabe, dass der Restzuckergehalt des Weines höchstens doppelt so hoch sein darf wie der Säuregehalt des Weines. Denn die Säure eines Weines bestimmt gemeinsam mit dem Zuckergehalt das Geschmacksbild eines Weines wesentlich mit. Beide haben eine ideale Relation zueinander, die der Weinerzeuger mit dem "Classic"-Wein sucht. Ein Wein mit etwas höherer Säure schmeckt bei einer etwas höheren Restsüße ähnlich trocken wie ein Wein, bei dem Säure und Restzuckerwerte etwas niedriger liegen. Aus welchem Anbaugebiet ein "Classic"-Wein auch immer kommt, sein Restzuckergehalt beträgt nie mehr als 15 Gramm. Darauf kann sich der Weinfreund verlassen. Der natürliche Alkoholgehalt der "Classic"-Weine muss ein Volumenprozent höher liegen als dies üblicherweise verlangt wird. Auf dem Etikett erscheint somit eine Alkoholangabe von mindestens 12 % vol. Das garantiert vollmundige Weine mit Länge und Substanz.
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Jahrgangsbewertung::
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„2007***** - Ein Wunschjahrgang“ – Die meister Bundesbürger würden den Sommer 2007 wohl eher als mäßig bezeichnen. Nicht so Deutschlands Winzer – für sie war das Wetter genau richtig. Das Resultat: „Einer der besten Jahrgänge der letzten zehn Jahre.“
Er ist noch jung, hat aber schon ordentlich Aufsehen erregt: Der diesjährige Wein beeindruckt nicht nur mit einer extrem frühen Blüte, Fachleute zeigen sich auch von Qualität und Menge angetan. Das warme Aprilwetter und der zurückhaltende Sommer ließen Trauben reifen, aus denen nach Ansicht von Experten fruchtige Weißweine mit frischer Säure und gehaltvolle Rotweine gewonnen werden konnten.
“Ein Wunschjahrgang“, sagt der Sprecher des Deutschen Weininstituts.
Der „goldene September war auch für die Winzer Gold wert“.
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Weingutsname:
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Russbach
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Weingutsbesitzer:
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Bernd Russbach
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| Weinmacher: |
Bernd Russbach |
Herkunftsland:
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DEUTSCHLAND - Deutsche Weine wachsen in 13 verschiedenen Anbaugebieten. Damit steht dem Weinfreund eine immense Auswahl unterschiedlicher, regionaltypischer Weine zur Verfügung. Deutscher Wein unterscheidet sich von Wein aus anderen Ländern durch seine Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit. Diese Eigenschaften deutscher Weine sind auf die besonderen Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen. Die deutschen Weinanbaugebiete liegen - außer Sachsen und Saale-Unstrut im Osten - konzentriert im Südwesten und Süden Deutschlands. Sie gehören zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Unterschiedliche Bodenarten und Rebsorten tragen ihren Teil dazu bei, dass deutsche Weine nicht uniform sind. Mit den Weinanbaugebieten im Osten Deutschlands spiegeln 13 deutsche Anbaugebiete die große Vielfalt deutscher Weine wider.
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Weinanbaugebiet:
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RHEINHESSEN - Großes Weinland mit vielen Entdeckungen
Tausend sanfte Hügel. Und Reben, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen, Deutschlands größtes Weinanbaugebiet. 26.000 Hektar umfasst die Rebfläche zwischen Alzey, Worms, Mainz und Bingen, im Norden und Osten vom großen Rheinbogen umschlossen. Kein Wunder also, dass fast jedes rheinhessische Dorf von der Rheinterrasse über den Wonnegau bis ins Alzeyer Hügelland auf eine lange Weinbautradition zurückblicken kann. Schon die Römer haben auf dem linksrheinischen Gebiet Wein angebaut und auch die älteste Urkunde über eine deutsche Weinbergslage –die Niersteiner Glöck- betrifft eine Weinlage in Rheinhessen. Hier herrscht ideales Weinbauklima. Das Weinland schützen die Gebirgszüge im Westen, das Wetter ist niederschlagsarm, sommerwarm und wintermild.
Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die neue, junge rheinhessische Winzergeneration zu schätzen, die in den letzten Jahren durch klasse Weine auf sich aufmerksam macht. Es sind nicht nur deren Rieslinge vom Rhein und aus dem Hügelland, die für Furore sorgen. Auch die Traditionsrebe Rheinhessens, der Silvaner, macht wieder von sich reden. Daneben hat sich die Rotweinfläche innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Dieser Rotweinboom wurde insbesondere von der Rebsorte Dornfelder getragen. Ein Drittel der rheinhessischen Rebfläche ist nun mit roten Rebsorten bestockt.
Rheinhessen Winzer produzieren moderne, unkomplizierte Weine ebenso wie absolute Spitzenprodukte. Das Spitzenwein-Programm verkörpert authentische Weine auf höchstem Niveau.
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Lage:
Appellation:
Weinberg:
Terroir:
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EPPELSHEIMER FELSEN - Im südlichen Rheinhessen, im Wonnegau liegt die besonders für den Spätburgunder geeignete Rebfläche.
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| Geschichte der Weinlage: |
EPPELSHEIM - "Ich, Rutswind, mache in Gottes Namen meine Vergabung an den heiligen Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke heute als Eigentum auf ewige Zeiten mein Gut in Eppelsheim, nämlich drei Joch Ackerland. Urkund dessen die untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorch am 28. November im 15. Regierungsjahr (782) unseres Herrn, des glorreichen Königs Karl. Handzeichen der Schenkgeberin Rutswind. Rudolf als Schraiber." Dies ist sozusagen die offizielle "Geburtsurkunde" der Gemeinde Eppelsheim, wie sie im "Codex Laureshamensis" in lateinischer Sprache enthalten ist. Somit konnten die Eppelsheimer Bürger im Jahre 1982 ihr 1200jähriges Bestehen feiern. |
Das Weingut Russbach:
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RUSSBACH - Bernd Russbach, noch keine 40 Jahre alt, wirkt unscheinbar, geradezu schmächtig. Doch in ihm steckt eine unglaubliche Zähigkeit. Regelmäßig betreibt er
Triathlon, bei dem Ausdauer wichtiger ist als bloße Kraft. Gemeinsam mit Vater Hans bewirtschaftet er ein mittelgroßes Weingut im Rheinhessischen Eppelsheim, gelegen zwischen Worms und Alzey. Der Senior ist am liebsten in den Reben und überläßt den Keller seinem Sohn. Vor ein paar Jahren noch wirkten Bernd Russbachs Weine arg bieder. Doch er arbeitete unbeirrt an seinen Tropfen, und die wurden mit jedem Jahrgang besser. Am meisten lernte er während einer viermonatigen Weltreise, die er und seine Frau sich vor fünf Jahren gönnten. Über Kalifornien, Australien bis nach Neuseeland ging die Tour rund um den Wein, von wo er manchen Blick hinter die Kulissen seiner Winzerkollegen machen konnte.
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| Bodenbeschaffenheit: |
Die Bodenstruktur in diesem Teil von Rheinhessen ist von sandigem Lehm- und Tonböden mit hohen Kalkgehalt geprägt.
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| Klima: |
Durch seine geschützte Lage im Luv und Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Donnersberg gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Weinbau begünstigt.
Rheinhessen ist - u. a. durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung - das am geringsten bewaldete Gebiet in ganz Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf (in der Regel in Verbindung mit Gewittern).
Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1.600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 °C.
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| Anbaufläche: |
Bewirtschaftete Anbaufläche im Weingut Russbach: ca. 13.00 ha
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Ertrag im Weingut:
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Keine Angaben
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| Anbauhöhe: |
179 m ü. NN. |
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein): |
Varietal 100% SILVANER – auch Grüner Silvaner genannt. Silvanerreben liefern eher neutrale Weine mit einer milden Säure, herzhafte Varianten zur kräftigen Regionalküche und ebenso feine Menüweine. Silvaner gilt an frostfreien Standorten als ertragssicher mit einer mittleren Reifezeit. Er liefert eher neutrale Weine mit einer milderen Säure als beispielsweise der Riesling. Silvaner sind in der Farbe meist recht hell, haben einen dezenten, mitunter erdigen Duft und einen mittleren Körper. Vielfach treffen auch die Eigenschaften "saftig", "vollmundig" oder "wuchtig" zu, gerade wenn die Reben auf schweren Böden stehen. Die Vinifizierung erfolgt gewöhnlich im Edelstahlbehältnis.
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| Qualitätsstufe: |
Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A) - ist die größte Gruppe deutscher Weine. Qualitätsweine müssen zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen. Für jeden Qualitätswein sind, unterschiedlich nach Rebsorte und Anbaugebiet, untere Grenzwerte beim natürlichen Alkoholgehalt festgelegt. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Gebiet zwischen 50 und 72 Grad Oechsle. Qualitätsweine dürfen ebenso wie Tafelweine angereichert (chaptalisiert) werden. Der Zusatz von Zucker vor der Gärung ist gesetzlich begrenzt. 20 bis 28 Gramm zusätzlicher Alkohol dürfen durch die Chaptalisation entstehen.
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Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:
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Im Jahr 2007 hat die Weinlese früher als gewohnt begonnen, schon in der ersten Augusthälfte. Der kühle Spätsommer hat den spät reifenden Sorten genützt, die vom sonnigen, meist trockenen September profitierten.
Vor der eigentlichen Lese Hat der Winzer eine „grüne Lese“ durchgeführt. Das bedeutet, dass überflüssige Trauben, die noch nicht ausgereift sind, abgeschnitten werden. Dadurch bleiben weniger Trauben am Stock, und diese profitieren entsprechend mehr von den Extrakten, die die Wurzeln aus dem Boden holen.
Je höher die angestrebte Weinqualität, desto wichtiger ist die Frage, ob per Hand oder maschinell geerntet werden soll. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Schon im Märchen war das Prinzip der Selektion bekannt. Bei der Weinlese bedeutet es: Faule Beeren werden aus der Traube herausgeschnitten und gelangen nicht in die Kelter. Das wird oft auf Fließbändern oder an Tischen gemacht, auf die die Trauben geschüttet werden. Dazu braucht der Winzer erfahrene und flinke Helfer. Durch strenge Selektion gelingt es, Fehltöne im Wein so gut wie auszuschließen.
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Alles BIO oder was?
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Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die
konventielle, die integrierte und die Ökologische
Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte
Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem
konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein
Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und
Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst
naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich
der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der
flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und
Mindeststandards. Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon lange keine Chemiekeulen mehr.
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| Flascheninhalt: |
o,75 Literflasche |
| Kartoninhalt: |
6 Flaschen in einem Karton |
| Flaschenverschluß: |
Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit
einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit
Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken,
Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine
geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen
Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft
den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern.
Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu
sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers
Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur
Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer
wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-,
Schraub- und Glasverschlüssen geführt. Generell ist festzustellen, dass die
Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die
Reifeentwicklung Einfluss hat.
Das Weingut Russbach verwendet derzeit versuchsweise Kunststoff-, Schraub- und
Naturkork. In Zukunft werden für direkte Trinkweine Langschraubverschlüsse und
für lagerfähige Weine ausschließlich Naturkorken verwendet.
Im Weingut Russbach werden sowohl der traditionelle Nuturkork als auch
alternativverschlüsse verarbeitet.
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| Alkoholgehalt: |
13,0 % vol |
Weinsäure:
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Dieser Wein enthält 5,9 g/l Weinsäure - Die
Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt.
Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als
Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland
wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im
Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten
ist.
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Restzucker:
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Dieser Wein enthält 10,1 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch
als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein
natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch
Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten
bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker),
weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid
umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter
Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch
Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken,
halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem
Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich
geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l)
ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf
einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen,
so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen
halbtrockenen Wein genießen.
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| Öchsle: |
Keine Angaben
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Sulfide (Schwefel):
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JA – dieser Wein enthält Schwefel.. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht. |
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank? |
EDELSTAHLBEHÄLTER - Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl.
Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
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Wissenswertes:
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Die Anbaufläche in Deutschland (Stand: 1. März
2007): 4.382 ha (4,1 % der Rebfläche). |
| Achtung: |
Bei Grabungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Boden der kleinen rheinland-pfälzischen Gemeinde Eppelsheim in der Nähe von Alzey viele Überreste von ausgestorbenen Säugetieren preis, die ganz wesentlich zum Verständnis der Entwicklungsgeschichte der Säuger beigetragen haben. Besonders abenteuerlich hört sich die Entdeckung des sogenannten "Schreckenstieres" an, um dessen Erforschung sich der Inspektor des Naturalienkabinetts am Großherzoglichen Museum in Darmstadt, Johann Jakob Kaup - www.johannjakobkaup.de.vu -, verdient machte. |
Oenologischer Kommentar:
Charakter: Farbe, Duft und Geschmack:
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Silvaner, die klassische Rebsorte aus Rheinhessen. Ein Wein mit eher neutralem Charakter, herzhaft, saftig, mit einer dezenten, an frischen Wiesenduft erinnernden Würze.
Der Weine weist eine große Variabilität hinsichtlich Spiel und Eleganz auf – Ein Wein mit viel Schmelz und fülligen Aromen von Honig, Rosinen, Zitrus.
In unnachahmlicher Weise verkörpert unser Silvaner das Anbaugebiet, seine Landschaft, die Kultur und seine Menschen. Er ist ein hochwertiger Speisenbegleiter und lange lagerfähig.
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Trinktemperatur:
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Idealer Genuß entwickelt sich bei 8– 10° C
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Lagerung:
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Dieser Wein kann sofort getrunken werden, hat aber noch ein Potenzial bis ca. 2010/11
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| Idealer Begleiter zu:
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Eine der reizvollsten kulinarischen Verbindungen besteht aus feinen Spargelgericht und dem passenden Wein. Die Harmonie zwischen Wein und Speise hängt dabei maßgeblich von der Zubereitung des Spargels bzw. von den Zutaten ab.
Silvaner zum Spargel ist ein Klassiker, meint Chefkoch Chefkoch Kai Weidner. Außerdem empfiehlt der Kochprofi Zander oder Lachsforelle.
Silvaner ist für Spargel-Puristen ein Muss. Wer jetzt ein Spargelessen vorbereitet, denkt zurecht als Erstes an Silvaner. Gerade einer mit relativ wenig Alkohol wie der 2007er von Russbach ist die richtige Wahl. Spargel, Kartoffeln, Butter, fertig!
Aber weil eben dieser Klassiker, obwohl noch so jung, bereits wunderschöne Frucht entwickelt hat, wird das Mahl mit einer kräftigen Zugabe erst richtig perfekt: Ich empfehle Ihnen, eine schöne Lachsforelle in Olivenöl anzubraten. Bandnudeln in Butter. geschwenkt und ein Berg der frischen Stangen dazu – ein Gedicht.
Eine der reizvollsten kulinarischen Verbindungen besteht aus feinen Spargelgericht und dem passenden Wein. Die Harmonie zwischen Wein und Speise hängt dabei maßgeblich von der Zubereitung des Spargels bzw. von den Zutaten ab.
Spargel mit zerlassener Butter, Spargel mit Sauce Hollandaise, Spargel mit fruchtiger Schaumsoße, Salat vom grünen Spargel. Zum Thema Spargel und Schinken:
Generell harmoniert gekochter Schinken besser, als geräucherter
oder gepökelter Schinken. Bei der Auswahl des Weines sollte die Sauce die dominierende Rolle spielen, der Schinken ordnet sich unter!
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Eine Liaison fürs Leben: Käse
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Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die
perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit
französischen Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten
und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine
Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene
Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen:
Erlaubt ist, was schmeckt
Käse und Getränke aus der gleichen Gegend
Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse |
Käse-Tipp:
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HÜTTENKÄSE - Hüttenkäse ist eine Frischkäsesorte. Besonderes
Kennzeichen des Hüttenkäses ist seine körnige Struktur, weswegen er
auch als körniger Frischkäse bezeichnet wird. Hüttenkäse wird direkt
gegessen oder auch als Brotaufstrich oder in Salatsoßen verwendet. Da
Hüttenkäse einen vergleichsweise geringen Fett- und Kohlenhydratgehalt
hat, dafür aber einen hohen Proteingehalt haben kann, wird er gern in
verschiedenen Diätformen eingesetzt. Er wird außerdem in Eiersuppe
verwendet. Zum Silvaner Genuß pur. |
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
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Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in
Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden
Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher
mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe
entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich
feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie
mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies
ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der
Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen
kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel.
Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie
Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken |
| Brot-Tipp:
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SONNENBLUMENBROT - Hier haben wir lange schmecken müssen und uns dann
für Buttermilchbrot, Käsebrötchen Grahambrötchen und Sonnenblumenbrot
entschieden. Am besten schmeckte uns dann das Sonnenblumenbrot zum
Silvaner. |
Edler Wein zur Zigarre:
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Eine Zigarre mit Wein genossen, oder der Wein in
Begleitung einer Zigarre, macht vielen Aficionados einfach Spaß. Manch einer
zelebriert sogar diese geschmackliche Verbindung, die im Grunde einer
Erweiterung der geschmacklichen Vielfalt gleichkommt. Der Geschmack des
Einzelnen bestimmt in erster Linie diesen Kombinationsgenuss, aber nicht jeder
Wein und jede Zigarre entsprechen einander in optimaler Weise. |
| Zigarren-Tipp: |
Die COHIBA SIGLO I ist eine sehr kurze Zigarre und eignet sich deshalb hervorragend für den schnellen Genuß nach dem Essen. Sie ist leicht im Geschmack und schmeckt einfach gut.
Das Haus Cohiba ist eine der ältesten Manufakturen. Der Name steht für Qualität und hohen Anspruch. Die verwendeten Tabake sind vorbildlich für kubanische Verhältnisse. Die bekannteste Serie von Cohiba ist die Siglo Serie. Diese gibt es in sechs unterschiedlichen Größen. Von Siglo I bis Siglo VI. Die Mischung der Tabake ist bei dieser Serie bei allen Formaten identisch.
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Das richtige Mineralwasser:
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Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht.
Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure
enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht
jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die
Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein
gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein
getrunken werden. Generell gilt: Der ideale Begleiter zu Wein ist ein
ausgewogen mineralisiertes natürliches Mineralwasser mit möglichst neutralem
Geschmack, das den ausgewählten Wein unverfälscht zur Geltung bringt.
Allerdings gibt es auch bei den Wässern große geschmackliche Unterschiede.
Daher gilt es, zu jedem Wein den passenden Begleiter zu finden. |
| Mineralwasser-Tipp: |
Natürliches Mineralwasser Stilles Heilwasser ohne Kohlensäure
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Ein Traumpaar zum Kennenlernen: Schokolade und Wein
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Wein und Schokolade? Das klingt für viele
unvereinbar. Aber es ist wie im wahren Leben: Wenn sich die richtigen Partner
gefunden haben, sind sie ein Traumpaar! Das Thema Wein und Schokolade ist
derzeit „in aller Munde“. |
| Schokoladen-Tipp: |
Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade mit 38% Kakaoanteil entschieden. Der Kakao stammt von Plantagen .in Costa Rica. Ein Genuss.
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Rezept der kochenden Reblaus:
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D 155 – Spargel nach Mühlenhammer Art
Wie wurde Spargel eigentlich im vorigen Jahrhundert oder zu Großmutters Zeiten zubereitet? Alte Kochbücher, einst ein Geheimtipp, sind mittlerweile wieder en vogue. Wir beginnen diesen neuen Abschnitt mit dem Praktischen Kochbuch von Henriette Davidis, welches im Jahre 1896 immerhin schon in der 35. Auflage vorlag.
(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch gerne per E-Mail zu)
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Auszeichnungen:
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Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Russbach in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
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| Übrigens: |
Spargel in den Geschäften können niemals so frisch sein, wie die direkt am Acker oder sonst beim Erzeuger, dem Bauern, denn Spargel werden morgens früh sobald die Sonne aufgeht und am späten Nachmittag geerntet. Also immer frisch kaufen. |
Vertrieb:
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Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.
Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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