2007 - GRAUER BURGUNDER - feinherb - QbA.- Deutschland - Rheinhessen - Wgt. Bürgermeister Weber Erbe

2006-weber-grauer-burgunder Artikel D 150

"Guter alter Bekannter:
Grauer Burgunder"

Preis: o,75 l - Flaschenpreis 4,95 EUR
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Grundpreis: EUR 6,60 / 1.0 l
Der Spruch zu diesem Wein: Der Wein ist die edelste Verkörperung des Naturgeistes. Friedrich Hebbel
Artikel: D 150
Bezeichnung: GRAUER BURGUNDER
Namensgebung:
Den Namen "Grauer Burgunder" (Pinot Grigio) trägt diese Rebsorte aufgrund ihrer graubraunen, kleinbeerigen Trauben.
Weinart: Weisswein
Geschmackstyp: Feinherb: Die Geschmacksangabe, auch Süßegrade genannt, sind in der EU einheitlich geregelt, werden in den Ländern aber unterschiedlich bezeichnet. Halbtrockene Weine werden in Deutschland gelegentlich als feinherb auf den Etiketten bezeichnet. Sie haben oft eine deutliche Restsüße. Im Weingesetz ist diese Bezeichnung nicht vorgesehen. Bis zu einem von Moselwinzern angestrebten Gerichtsentscheid galt das Verbotsprinzip. Es besagt, dass auf Etiketten keine Angaben gemacht werden dürfen, die im Gesetz nicht vorgesehen sind. Dies wurde mit der Bezeichnung feinherb vom Gericht gekippt. Das Gericht konnte keine Verbrauchertäuschung feststellen. Zahlreiche Kritiker sind allerdings der Meinung, daß es sehrwohl zu einer Verbrauchertäuschung kommen kann. Sie begründen dies mit der oft sehr deutlichen Restsüße. Diese Geschmacksversion wird bei den Verbrauchern immer beliebter, denn ein feinherber Wein eignet sich zu vielen Speisen und ist ein ausgezeichneter Zechwein.
Jahrgangsbewertung:
„2007***** Ein Wunschjahrgang“ – Die meisten Bundesbürger würden den Sommer 2007 wohl eher als mäßig bezeichnen. Nicht so Deutschlands Winzer – für sie war das Wetter genau richtig. Das Resultat: „Einer der besten Jahrgänge der letzten zehn Jahre.“ Er ist noch jung, hat aber schon ordentlich Aufsehen erregt: Der diesjährige Wein beeindruckt nicht nur mit einer extrem frühen Blüte, Fachleute zeigen sich auch von Qualität und Menge angetan. Das warme Aprilwetter und der zurückhaltende Sommer ließen Trauben reifen, aus denen nach Ansicht von Experten fruchtige Weißweine mit frischer Säure und gehaltvolle Rotweine gewonnen werden konnten. “Ein Wunschjahrgang“, sagt der Sprecher des Deutschen Weininstituts. Der „goldene September war auch für die Winzer Gold wert“.
Weingutsname:
Bürgermeister Weber Erbe
Weingutsbesitzer:
Markus Weber
Weinmacher: Markus Weber
Herkunftsland:
DEUTSCHLAND - Deutsche Weine wachsen in 13 verschiedenen Anbaugebieten. Damit steht dem Weinfreund eine immense Auswahl unterschiedlicher, regionaltypischer Weine zur Verfügung. Deutscher Wein unterscheidet sich von Wein aus anderen Ländern durch seine Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit. Diese Eigenschaften deutscher Weine sind auf die besonderen Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen. Die deutschen Weinanbaugebiete liegen - außer Sachsen und Saale-Unstrut im Osten - konzentriert im Südwesten und Süden Deutschlands. Sie gehören zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Unterschiedliche Bodenarten und Rebsorten tragen ihren Teil dazu bei, dass deutsche Weine nicht uniform sind. Mit den Weinanbaugebieten im Osten Deutschlands spiegeln 13 deutsche Anbaugebiete die große Vielfalt deutscher Weine wider.
Weinanbaugebiet:
RHEINHESSEN - Großes Weinland mit vielen Entdeckungen Tausend sanfte Hügel. Und Reben, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen, Deutschlands größtes Weinanbaugebiet. 26.000 Hektar umfasst die Rebfläche zwischen Alzey, Worms, Mainz und Bingen, im Norden und Osten vom großen Rheinbogen umschlossen. Kein Wunder also, dass fast jedes rheinhessische Dorf von der Rheinterrasse über den Wonnegau bis ins Alzeyer Hügelland auf eine lange Weinbautradition zurückblicken kann. Schon die Römer haben auf dem linksrheinischen Gebiet Wein angebaut und auch die älteste Urkunde über eine deutsche Weinbergslage –die Niersteiner Glöck- betrifft eine Weinlage in Rheinhessen. Hier herrscht ideales Weinbauklima. Das Weinland schützen die Gebirgszüge im Westen, das Wetter ist niederschlagsarm, sommerwarm und wintermild. Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die neue, junge rheinhessische Winzergeneration zu schätzen, die in den letzten Jahren durch klasse Weine auf sich aufmerksam macht. Es sind nicht nur deren Rieslinge vom Rhein und aus dem Hügelland, die für Furore sorgen. Auch die Traditionsrebe Rheinhessens, der Silvaner, macht wieder von sich reden. Daneben hat sich die Rotweinfläche innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Dieser Rotweinboom wurde insbesondere von der Rebsorte Dornfelder getragen. Ein Drittel der rheinhessischen Rebfläche ist nun mit roten Rebsorten bestockt. Rheinhessen Winzer produzieren moderne, unkomplizierte Weine ebenso wie absolute Spitzenprodukte. Das Spitzenwein-Programm verkörpert authentische Weine auf höchstem Niveau.
Lage:
Appellation:
Weinberg:
Terroir:
LUDWIGSHÖHE - Zwischen Dienheim und Guntersblum gelegener Weinbauort in Rheinhessen mit rund 130 ha Rebfläche. Als weithin bekannter führender Erzeuger gilt das lokale Weingut Bürgermeister Weber Erbe.
Geschichte der Rebsorte: Von Burgund gelangte der Grauburgunder in die Schweiz und nach Ungarn und vermutlich von dort im 14. Jahrhundert nach Deutschland. Die französische Bezeichnung Pinot geht auf das französische "pin" (Kiefer) zurück und beschreibt die an Kieferzapfen erinnernde Traubenform. Die Bezeichnung Ruländer geht auf den Kaufmann Johann Ruland zurück, der 1711 im pfälzischen Städtchen Speyer in einem Garten die (ihm unbekannten) Burgunderreben vorfand und vermehrte. Die hohe Qualität der Grauburgunder Weine überzeugte die Winzer wohl schon im 19. Jahrhundert. Stolz gaben sie der Sorte regional unterschiedliche Namen, die zwischenzeitlich verschwunden sind. "Ruländer" ist der Name, unter dem die Rebsorte klassifiziert ist, "Grauer Burgunder" und "Grauburgunder" sind die für deutsche Weine dieser Sorte zulässigen Synonyme.
Das Weingut Bürgermeister Weber:
BÜRGERMEISTER WEBER ERBE – Das Weingut, welches sich schon seit Generationen im Familienbesitz befindet liegt im kleinen Städtchen Ludwigshöhe. Die kleine Weinbaugemeinde liegt an der uralten Handelsstraße, der heutigen Bundesstraße 9, genau in der Mitte zwischen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz und der Nibelungenstadt Worms. Das heutige Ludwigshöhe ist noch ein ganz junger Ort. Er hieß früher Rudelsheim. Leider sind die geschichtlichen Quellen sehr spärlich, aber die Historie geht davon aus, dass dieser Ort Rudelsheim im Merowingischen Zeitalter (5./6. Jahrhundert) von den Franken gegründet wurde. Wahrscheinlich haben die Römer den Weinbau hierher gebracht. Die Franken übernahmen den Rebenanbau und vorallem die Klöster führten die Kultivierung der Weinbautraditionen weiter. Das Dorf lag kurz vor dem heutigen Hochwasserdamm, dort wo heute der Gedenkstein steht. Der Rhein floss noch im frühen Mittelalter weiter weg vom Ort. Er änderte im Lauf der Jahrhunderte seinen Verlauf und rückte immer wieder und schließlich im 16. Jahrhundert nahe an das Dorf heran. Im Jahre 1819 zur Weihnachtszeit war der Rhein so hoch, dass der Damm brechen wollte. In der Nacht vom 26. auf den 27. Dezember brach die Guntersblumer Schleuse, welche ganz in der Nähe der Rudelsheimer Gemeindegrenze war. Der furchbar angeschwollene Strom kam mit zerstörender Wucht von der Schwedensäule her auf die Schleuse zu und unterhöhlte die Fundamente. Dieses Ereignis betrachteten die Rudelsheimer als letzte Mahnung, den Ort jetzt baldmöglichst an den Hang umzusiedeln. Am 25. August 1822, dem Namenstag Ludwig I. fand die Grundsteinlegung statt. Das neue Dorf wurde zu Ehren des Großherzogs Ludwigshöhe genannt.
Bodenbeschaffenheit: Die Weinlagen sind an Steilhängen zum Rhein hin gepflanzt und profitieren nicht nur vom speziellen Mikroklima am Fluss, sondern auch von einem einzigartigen Boden, dem raren "Rotliegenden Tonschiefer". Diese Bodenformation ist besonders nährstoffreich und mineralhaltig. Zwar sind die Erträge gering, dafür sind Konzentration und Mineralität aber gewaltig.
Klima: Durch seine geschützte Lage im Luv und Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Donnersberg gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Weinbau begünstigt. Rheinhessen ist - u. a. durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung - das am geringsten bewaldete Gebiet in ganz Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf (in der Regel in Verbindung mit Gewittern). Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1.600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,5 °C.
Anbaufläche: Bewirtschaftete Anbaufläche für Wein im Weingut Russbach: ca. 13 ha
Ertrag im Weingut:
Keine Angaben
Anbauhöhe: 86 m ü. NN.
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal 100% GRAUER BURGUNDER - Grauburgunder (auch: frz. Pinot Gris, ital. Pinot Grigio oder Ruländer) ist eine Weißwein-Rebsorte. Obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird sie den weißen Sorten zugeordnet. Nachdem sie aus dem Burgund oder aus der Champagne nach Deutschland gebracht wurde, soll sie 1711 von einem Kaufmann aus Speyer namens Johann Seger Ruland in einem aufgelassenen Weinberg gefunden worden sein. Nachdem er den Wert der Sorte erkannte, sorgte er für eine Verbreitung des Grauburgunders. Grauburgunder ist eine Mutation des Spätburgunders bzw. Blauburgunders aus der vielfältigen Familie der Burgunder.
Qualitätsstufe: Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A) - ist die größte Gruppe deutscher Weine. Qualitätsweine müssen zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen. Für jeden Qualitätswein sind, unterschiedlich nach Rebsorte und Anbaugebiet, untere Grenzwerte beim natürlichen Alkoholgehalt festgelegt. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Gebiet zwischen 50 und 72 Grad Oechsle. Qualitätsweine dürfen ebenso wie Tafelweine angereichert (chaptalisiert) werden. Der Zusatz von Zucker vor der Gärung ist gesetzlich begrenzt. 20 bis 28 Gramm zusätzlicher Alkohol dürfen durch die Chaptalisation entstehen.
Alles BIO oder was?

Wir unterscheiden beim Weinbau drei Anbauarten: die konventielle, die integrierte und die Ökologische Landwirtschaft. Im Weingut Bürgermeister Weber Erbe sprechen wir vom integrierten Weinbau. Die Integrierte Produktion ist in ihrer Wirtschaftsweise und Ideologie etwa zwischen dem konventionellen und dem ökologischen Landbau angesiedelt und versucht, ein Gleichgewicht zu finden zwischen ökologischer Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine standortgerechte, umfassende, möglichst naturnahe Bewirtschaftung unter Abwägung aller Bewirtschaftungsmethoden einschließlich der konventionellen. Trotz vorhandener Produktionsrichtlinien fehlen wegen der flexiblen Auslegung der Grundsätze detaillierte rechtliche Vorgaben und Mindeststandards.
Die Winzer, welche sich für die integrierte Landwirtschaft entschieden haben, benutzen schon seit langer Zeit keine Chemiekeule mehr.

 

Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:

Im Jahr 2007 hat die Weinlese früher als gewohnt begonnen, schon in der ersten Augusthälfte. Der kühle Spätsommer hat den spät reifenden Sorten genützt, die vom sonnigen, meist trockenen September profitierten. Vor der eigentlichen Lese Hat der Winzer eine „grüne Lese“ durchgeführt. Das bedeutet, dass überflüssige Trauben, die noch nicht ausgereift sind, abgeschnitten werden. Dadurch bleiben weniger Trauben am Stock, und diese profitieren entsprechend mehr von den Extrakten, die die Wurzeln aus dem Boden holen. Je höher die angestrebte Weinqualität, desto wichtiger ist die Frage, ob per Hand oder maschinell geerntet werden soll. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Schon im Märchen war das Prinzip der Selektion bekannt. Bei der Weinlese bedeutet es: Faule Beeren werden aus der Traube herausgeschnitten und gelangen nicht in die Kelter. Das wird oft auf Fließbändern oder an Tischen gemacht, auf die die Trauben geschüttet werden. Dazu braucht der Winzer erfahrene und flinke Helfer. Durch strenge Selektion gelingt es, Fehltöne im Wein so gut wie auszuschließen.
Flascheninhalt: o,75 Literflasche
Kartoninhalt: 6 Flaschen in einem Karton
Flaschenverschluß: Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken, Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern. Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-, Schraub- und Glasverschlüssen geführt. Generell ist festzustellen, dass die Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die Reifeentwicklung Einfluss hat.
Das Weingut Russbach verwendet derzeit versuchsweise Kunststoff-, Schraub- und Naturkork. In Zukunft werden für direkte Trinkweine Langschraubverschlüsse und für lagerfähige Weine ausschließlich Naturkorken verwendet.
Im Weingut Russbach werden sowohl der traditionelle Nuturkork als auch alternativverschlüsse verarbeitet.
Alkoholgehalt: 12,0 % vol
Weinsäure:
Dieser Wein enthält Weinsäure - Die Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker:
Dieser Wein enthält 12,9 g/l. Restzucker - Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Öchsle: Keine Angaben
Sulfide (Schwefel):
JA – dieser Wein enthält Sulfite. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
EDELSTAHLBEHÄLTER - Zur Lagerung, Pflege und Reifung von Wein benutzt man verschiedene Behälter. Es hängt davon ab, was für eine Absicht der Weinbauer hat und welche Art von Wein er gewinnen möchte. Im Allgemeinen kann man sagen, der Wein reift in einer Umgebung mit Sauerstoff (Mikro- oder Makrooxidation) oder in einer Umgebung ohne Sauerstoff (Reduktion, Hyperreduktion). In Hinsicht auf den Gebrauchszweck werden Behälter aus folgenden Materialen benutzt: Glas, Beton, Holz, Ton, Stein oder Edelstahl. Die Behälter aus Edelstahl sichern dem Weinbauer in allen Phasen der Weinbereitung (Mazeration, Dekantieren, Gärung, Rühren, Reifung, Klärung) eine relativ einfache Handhabung und ermöglichen gezielte Behandlung des gelagerten Weins:
• sie ermöglichen die Einhaltung von sehr hohen Hygienestandards;
• sie bewahren die Frische und Geschmack von gelagertem Wein;
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins ohne Sauerstoffzutritt (Hyperreduktion)
• sie schaffen die Bedingungen für die Reifung des Weins unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr (Mikrooxidation)
• sie sind geeignet für »bâtonnage« (Aufrühren des Hefesatzes)
Wissenswertes:
Die Anbaufläche in Deutschland (Stand: 1. März 2007): 4.382 ha (4,1 % der Rebfläche).
Achtung: Bei Grabungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Boden der kleinen rheinland-pfälzischen Gemeinde Eppelsheim in der Nähe von Alzey viele Überreste von ausgestorbenen Säugetieren preis, die ganz wesentlich zum Verständnis der Entwicklungsgeschichte der Säuger beigetragen haben. Besonders abenteuerlich hört sich die Entdeckung des sogenannten "Schreckenstieres" an, um dessen Erforschung sich der Inspektor des Naturalienkabinetts am Großherzoglichen Museum in Darmstadt, Johann Jakob Kaup - www.johannjakobkaup.de.vu -, verdient machte.
Oenologischer Kommentar:
Charakter in Farbe, Duft und Geschmack:
In der Farbe Gelb-Grün. Im Geruch ein reifes und würziges Spiel der Aromen von Mango, Honigmelonen, Datteln, gebrannten Mandeln und Kokosnuß mit reifer Ananas und Grapefruit, aber auch etwas kräuterigen Tönen, die Frische signalisieren. Im Geschmack kräftig dicht, ein fast wuchtiger Körper (ein Maul voll Wein), typisch für Webers Grauburgunder. Ein Wein, der sich aber auch feinfruchtig mit leicht würziger Note im Abgang verabschiedet.
Trinktemperatur:
Idealer Genuß entwickelt sich bei 8 – 10° C
Lagerung:
Dieser Wein kann sofort getrunken werden, hat aber noch ein Potenzial bis ca. 2010/11
Idealer Begleiter zu: Gekochtes Fleisch vom Kalb, Rind. Leichte, würzige Speisen, zarte Ragouts, frische Pilze, Lamm, Wildgeflügel und Pasteten. Zu Weichkäse mit weißem Edelpilz wie z.B.: Brie oder Camembert, Gratte Paille, Brillant-Savarin.
Eine Liaison fürs Leben: KÄSE

Schon seit Jahrhunderten bilden Käse und Wein die perfekte Verbindung von Genuss und Lebensart. Schafft doch die Käseplatte mit französischen Sorten, zu der der passende Wein gereicht wird, den einfachsten und wirkungsvollsten Grundstein für ein geselliges Beisammensein. Aber keine Angst, man muss kein ausgewiesener Kenner sein, um zwischen beiden eine gelungene Verbindung herzustellen.
Grundvoraussetzungen:

Erlaubt ist, was schmeckt

Käse und Getränke aus der gleichen Gegend

Nicht nur Rotweine harmonieren zum Käse

 


Käse-Tipp: BOURSIN – Der Boursin ist ein französischer Doppelrahmkäse, der aus mit Rahm angereicherter Kuhmilch hergestellt wird und einen Fettgehalt von 70% in der Trockenmasse aufweist. Herstellungsgebiet ist die Normandie. Wie alle Doppelrahmkäse hat der Boursin als Basis einen unaufdringlichen Geschmack. Der Käse wird allerdings stark gewürzt angeboten. Als Würze werden Knoblauch, Kräuter oder Pfeffer verwendet. Der Käse ist sehr weich und cremig und bedarf keiner Reifezeit. Als passendes Getränk zu diesem Käse gilt trockener Rotwwein oder ein feinherber Grauer Burgunder.
Wo sich Wein und Brot am besten verstehen:
Bei 1.200 Kleingebäck- und über 300 Brotsorten in Deutschland ist es nicht leicht, nur eine Top-Kombination mit dem passenden Wein aus einem Angebot von tausenden von Sorten zu finden - es gibt sicher mehrere! Außerdem ist hier natürlich auch die persönliche Vorliebe entscheidend: Passend ist, was schmeckt. Grundsätzlich lässt sich feststellen,dass Weinsorten geschmacklich dann im Vordergrund stehen, wenn sie mit Brotsorten gereicht werden, die keinen starken eigenen Geschmack haben. Dies ist z.B. bei Stangenweißbrot oder anderem Weizen- und Weizenmischgebäck der Fall. Für ein geschmackliches "Gegengewicht" sorgen hingegen kräftigere Brotsorten wie Roggen- und Mehrkornbrot oder Pumpernickel. Experimentierfreudige Gaumen sollten auch einmal delikate Verbindungen wie Olivenbrot, Zwiebelbrot oder Nussbrot zum Wein entdecken
Brot-Tipp:
KÄSEBRÖTCHEN – und Grauer Burgunder feinherb ist eine lukullische Partnerschaft. Das Käsebrötchen ist ein Weizenbrötchen mit einer reichhaltigen Käsekruste.
Edler Wein zur Zigarre?
Eine Zigarre mit Wein genossen, oder der Wein in Begleitung einer Zigarre, macht vielen Aficionados einfach Spaß. Manch einer zelebriert sogar diese geschmackliche Verbindung, die im Grunde einer Erweiterung der geschmacklichen Vielfalt gleichkommt. Der Geschmack des Einzelnen bestimmt in erster Linie diesen Kombinationsgenuss, aber nicht jeder Wein und jede Zigarre entsprechen einander in optimaler Weise.
Zigarren-Tipp: Robusto Bundle - Aus der Dominikanischen Republik kommt diese Zigarre mit einem mild würzigem Charakter. Das Aromenspektrum reicht von cremig bis nussig. Die dezente Holznote verleiht dieser Zigarre einen außergewöhnlichen Geschmack.
Das richtige Mineralwasser?
Bei Weingenuß wird oftmals Mineralwasser gereicht. Dies hat einen ganz praktischen Hintergrund: In jedem Wein ist Weinsäure enthalten, die dem edlen Tropfen Haltbarkeit und Frische verleiht. Doch nicht jeder Wein-Genießer verträgt den hohen Säureanteil des Rebensaftes. Die Übersäuerung des Körpers und eventuell auftretendes Sodbrennen kann durch ein gutes Mineralwasser verhindert werden. Doch welches Wässerchen sollte beim Wein getrunken werden. Generell gilt: Der ideale Begleiter zu Wein ist ein ausgewogen mineralisiertes natürliches Mineralwasser mit möglichst neutralem Geschmack, das den ausgewählten Wein unverfälscht zur Geltung bringt. Allerdings gibt es auch bei den Wässern große geschmackliche Unterschiede. Daher gilt es, zu jedem Wein den passenden Begleiter zu finden.
Mineralwasser-Tipp: Natürliches Mineralwasser mit einer leichten Kohlensäure
Ein Traumpaar zum Kennenlernen:
Wein und Schokolade? Das klingt für viele unvereinbar. Aber es ist wie im wahren Leben: Wenn sich die richtigen Partner gefunden haben, sind sie ein Traumpaar! Das Thema Wein und Schokolade ist derzeit „in aller Munde“.
Schokoladen-Tipp: Harmonie zwischen Schokolade und Wein herzustellen ist nicht immer einfach. Wir haben uns für eine Drei Meister Schokolade mit 38% Kakaoanteil entschieden. Der Kakao stammt von Plantagen in Costa Rica. Ein Genuss.
Rezept der kochenden Reblaus:


D 150 - Blaue Zipfelchen

Bestimmend ist hier der süß-saure und deutlich duftende Sud, aber auch die Leichtigkeit dieser typisch rheinhessischen Brotzeit. Junge, leichte Weine, nicht zu trocken und mit feiner Säure, wie ein feinherber Grauer Burgunder, eignen sich deshalb besonders gut.
(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Auszeichnungen:
Viele Auszeichnungen begleiten das Weingut Russbach in jedem Jahr für hervorragend ausgebaute Weine.
Übrigens: Essen und trinken ist das Zweitwichtigste im Leben. (Honore de Balzac)
Vertrieb:

Der Vertrieb erfolgt grundsätzlich über den autorisierten Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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