2006 – Deutschland - FRANKEN - BACCHUS - Kabinett - Hundertwasser Weinparadies Hirn
d287-bacchus „Aroma-Festival“

Ein Wein aus dem Hundertwasser Weinparadies

Artikel D 287

Preis: o,75 l - Flaschenpreis 4,95 EUR
einschl. MwSt von derzeit 19%;
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Grundpreis: EUR 6,60 / 1.0 l
Der Spruch zum Wein: „Die Menschen müssen begreifen, daß sie das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde bevölkert hat..” Friedensreich Hundertwasser
Artikel: D 287
Bezeichnung: BACCHUS
Weinart: Weißwein
Geschmackstyp:
HALBTROCKEN - halbtrockener Wein darf maximal 9 bis 18 g/l unvergorenen Zucker enthalten, wobei der Zucker nicht mehr als 10 g/l über dem Säuregehalt liegen darf. Diese Weine haben eine leichte Restsüße. Bei hohem Säuregehalt können sie durchaus noch trocken schmecken. Auf diesen Geschmacksgrad trifft daher am ehesten die Aussage der dienenden Restsüße zu.
Jahrgang: "2006er - Ein Arbeitsjahrgang" - Nach zügiger Arbeit war in Franken die Weinlese am 20. Oktober so gut wie abgeschlossen. Mit Elan reagierten die Winzer auf die starken Niederschläge vom 3. Oktober um die Traubenqualität zu sichern. Vorher hatte es in Franken vergleichsweise wenig geregnet. Frühe Sorten wie Müller-Thurgau oder Bacchus wurden bereits vor dem Feiertag eingebracht, besonders der Riesling musste danach rasch abgeerntet werden. Die Mostgewichte lagen mit Werten über 90° Oechsle sehr hoch und ließen fast durchweg eine Einstufung der Ernte im Prädikatsweinbereich zu. So kann von einem qualitativ sehr guten bis großen Jahrgang gesprochen werden, der auch mengenmäßig mit einem Ertrag etwa von 470.000 hl zufrieden stellt. Den Verbraucher erwarten körperreiche Weine mit einer ausgeprägten Säure und einem faszinierenden Aromenspiel.
Weingutsname:
Weinparadis Weingut Hirn
Weingutsbesitzer:
Familie Hirn
Weinmacher: Matthias Hirn
Herkunftsland:
DEUTSCHLAND - Die Bezeichnung Deutscher Wein steht für Wein, der in Deutschland erzeugt wird. Für den Anbau von Wein in Deutschland gilt – neben dem europäischen – deutsches Weinrecht. Etwa 80.000 Winzer bauen auf nahezu 102.000 Hektar Wein an und ernten dabei pro Jahrgang durchschnittlich 9 Mio. Hektoliter. Der Durchschnittsertrag liegt bei sehr hohen 90-100 Hektoliter/Hektar. Etwa ein Drittel der Ernte wird exportiert, besonders nach Großbritannien, in die Niederlande und die USA. Das größte Anbaugebiet ist mit ca. 26.280 Hektar Rheinhessen, gefolgt von der Pfalz mit 23.353 Hektar. Beide gehören zu Rheinland-Pfalz. Ein Großteil der deutschen Rebflächen liegt nahe oder südlich des 50. Breitengrades. Dass Weinbau in einer entsprechenden Klimazone überhaupt machbar ist, erstaunt. Die Weinberge liegen daher meist an besonders geschützten Stellen in Flussnähe. Durch einen Steillagenanbau sind die in der Regel nach Süden gerichteten Rebflächen optimal zur Sonneneinstrahlung ausgerichtet. Die zur Sonne geneigten Böden speichern im Laufe des Tages Wärmeenergie, die sie auch noch weit nach Sonnenuntergang abgeben, so dass frühzeitiger Nachtfrost vermieden wird. Die steilen Talhänge sorgen zudem für einen schnellen Kaltluftabfluss. Die nördliche Lage deutscher Weinbaugebiete führt weiterhin zu erheblichen Anstrengungen beim Züchten von frühreifenden und winterfrostharten Rebsorten.
Anbaugebiet: FRANKEN - Das Weinbaugebiet Franken liegt im Nordwesten der Region Franken. Mit ca. 6.100 ha Anbaufläche ist es eines der mittelgroßen Anbaugebiete Deutschlands. Der weitaus größte Teil der Rebflächen befindet sich im Bezirk Unterfranken, vor allem im Bereich der Täler von Main, Wern und Fränkischer Saale. Nennenswerte Anteile am Weinbaugebiet hat auch Mittelfranken, und zwar an den Hängen des Steigerwaldes und der Frankenhöhe sowie der Mittelauf der Tauber. Ein kleiner Teil liegt im Regierungsbezirk Oberfranken im Maintal nordwestlich von Bamberg.
Lage:
Appellation: Weinberg:
MAINDREIECK - An den teilweise steilen Weinbergen am Maindreieck mit ihren Muschelkalkböden werden Silvaner angebaut, die zu den besten der Welt zählen. Weinkritiker behaupten, dass diese Gegend das einzige Gebiet Deutschlands sei, in dem der Silvaner bessere Ergebnisse hervorbringe als der Riesling. Auch Rotweine werden angebaut, allerdings ist ihr Anteil gering. Bekannt ist vor allem die Lage Würzburger Stein; deren Wein ist als "Steinwein" schon seit Jahrhunderten bekannt und beliebt. Praktisch in allen Orten am Maindreieck wird Wein angebaut, oft auch von kleineren Weingütern, die zum Teil ebenfalls Weine sehr guter Qualität herstellen. Hier wurde wahrscheinlich auch der erste Silvaner Frankens gepflanzt. In einer Urkunde ist der Verkauf von 25 "Österreicher Fechser", einem Synonym für Silvaner, an einen Bauern in Obereisenheim, damals gehörig zur Grafschaft Castell, belegt. Diese Kaufurkunde vom 10. April 1659 - der älteste schriftliche Nachweis des Silvaners in Franken - liegt im Casteller Archiv. Wichtige Orte dieses Gebiets sind unter anderem Würzburg, Randersacker, Sommerhausen, Frickenhausen am Main, Sulzfeld am Main, Sommerach, Escherndorf, Nordheim, Untereisenheim am Main, Volkach, Hammelburg (älteste Weinstadt Frankens) und Stetten (Karlstadt). UNTEREISENHEIM – hier gibt es die Weinlagen Höll und Sonnenberg.
Geschichte: FRANKEN - Der Weinbau in Franken (Hammelburg, älteste Weinstadt Frankens) geht bis in das 8. Jahrhundert zurück. Dies belegt eine Schenkungsurkunde von Karl dem Großen aus dem Jahr 777. Vor allem Klöster bauten damals Reben zur Herstellung von Messwein an. Nachdem die Anbaufläche im Mittelalter zunächst stark (auf 40.000 Hektar) zugenommen hatte, schrumpfte sie im 20. Jahrhundert vorübergehend auf etwas über 2.000 Hektar. Heute gibt es im Weinbaugebiet Franken etwa 6.000 Hektar Rebflächen; sie erstrecken sich von Bamberg bis Aschaffenburg. Wegen der oft strengen Winter und der Möglichkeit von Spätfrösten beschränkt sich das bewirtschaftete Gebiet auf geschützte Lagen entlang des Mains und an den Hängen des Steigerwalds.
Das Weingut Weinparadies:
WEINPARADIES HIRN – Untereisenbach am Main blickt auf erine lange Weinbautradition zurück. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt von 788 zur Zeit Karls des Großen. Vielleicht steht hier sogar die ‚Wiege des fränkischen Silvaners’, der Rebsorte, die später zum Inbegriff des Frankenweins wurde: Im Jahr 1659 jedenfalls gelangten Silvanerreben von Markt Eisenheim nach Castell – der erste offizielle Nachweis dieser Rebsorte in Franken. Auch das Weingut Hirn besitzt eine lange Geschichte, nachzulesen im Kellerbuch von 1756, welches die Hirns heute weiterschreiben. Um 1866 zählte der Betrieb zu den größten Weinhandelshäusern der Region. Dann kamen schwere Zeiten. Fast wäre durch die Kriege alles verloren gegangen. Nur durch den persönlichen Einsatz und der harten Arbeit der Familie ist es zu verdanken, dass der Betrieb überleben konnte und heute auf dem Wege zu einem außergewöhnlichen Weingut für Genießer ist.
Das besondere Weingut:

Wie so vieles begann auch im Weingut Hirn die Realisierung mit einem Zufall. In einer Buchhandlung fiel dem kunstinteressierten Kellermeister und Weinbautechniker Matthias Hirn beim stöbern ein Hundertwasser-Architekturbuch in die Hände. Faszieniert von der Kreativität des Österreicher, blätterte er darin – sein Lebenstraum, selbst ein solches Idyll zu schaffen, war geboren.
In Untereisenheim gibt es die Weinlagen Höll und Sonnenberg und zwischen Höll ujnd der Sonne muss bekanntlich irgendwo das Paradies liegen. So träumte Matthias Hirn von einem Paradies mit lebensfroher Ausstrahlung inmitten der Weinberge. Es sollte eine Melange werden aus Ästhetik und Funktionalität. Seine Vision war, dass die Gäste dort lebendige Kunst und aufregende Geschichte sowie feinste kulinarische Genuesse entdecken können. Es sollte ein Erlebnis- und Märchenland werden, in dem man einfach die Seele baumeln lassen und edle Tropfen genießen könnte.
Aus seiner Idee wurde Realität. 1999 begann die Planung. Leider verstarb der Künstler im Februar 2000. Die Gestaltung des „Weinparadieses“ wurde von dem Architekt Springmann 2001 vollendet, der zusammen mit Friedensreich Hundertwasser schon über ein halbes Dutzend Bauwerke realisiert hatte. Nach Erhalt der Baugenehmigung und einem Jahr Bauzeit wurde das Weinparadies im September 2003 eröffnet. Ein Lebenstraum war in Erfüllung gegangen.
Weinliebhaber und Kunstgenießer können sich über eine Wein-Etiketten-Ausstattung der besonderen Art freuen.

Wäre Gott Bacchus auf eineer Weinreise, er würde hier anhalten und glücklich sein!

Böden: Der Einfluss von (Mikro)klima und Bodentyp im Zusammenspiel mit den angepflanzten Reben. Der aus Frankreich stammende Begriff umfasst alle naturgegebenen Faktoren, die Einfluß auf den Charakter eines Weines nehmen können. Das Zussammenspiel von Muschelkalk, Parabraunerde und Braunerde geben den Weinsorten im Maindreieck den Charakter.
Klima: Der Markt Eisenheim liegt in der wärmsten und sonnenverwöhntesten Region Bayerns mit den wenigsten Niederschlägen. Der Gemeindewald ist der wärmste Waldstandort in Bayern.
Anbaufläche Das Weingut Hirn bewirtschaftet 6 Hektar eigene Rebfläche.
Ertrag: Keine Angaben
Anbauhöhe: Die Weinlagen liegen auf einer Höhe von Höchster Punkt: 298 m; Niederster Punkt: 198 m. ü. NN
Rebsorten (Cuvée):
Varietal (Rebsortenrein):
Varietal 100% BACCHUSREBE - Bacchus oder Frühe Scheurebe ist eine weiße Rebsorte, die als eine Kreuzung von (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau gilt. Sie wurde von Peter Morio und B. Husfeld am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof im Jahre 1933 gezüchtet. Ihre Zulassung in Deutschland erfolgte im Jahr 1962. Die Rebsorte wird vor allem in Deutschland und in England angebaut. Bacchus verdankt ihre Popularität unter Winzern besonders der Tatsache, dass sie - im Gegensatz zum Riesling - eine frühreifende Rebsorte ist, die sehr hohe Reifegrade erreicht und deshalb auch in Lagen angebaut werden kann, die für den Riesling weitgehend ungeeignet sind. Die aus ihr gewonnenen Weine sind aromatisch und fruchtig, aber nur, wenn das Lesegut völlig ausgereift ist. Die Hauptanbaugebiete sind Rheinhessen und Franken (745 Hektar).
Qualitätsstufe: Prädikatswein Kabinett: Die unterste Prädikatsweinstufe folgt unmittelbar dem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete. Der Kabinettwein ist meist vergleichsweise leicht und alkoholarm, da er trotz des niedrigen Mostgewichts nicht verbessert werden darf. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Anbaugebiet bei 67 bis 83 Grad Öchsle.
Alles BIO oder was?
„Traditioneller Weinbau verbunden mit moderner Technik und Streben nach Qualität auf höchstem Niveau“ es wird aber auch nach den Richtlinien des Bbiologischen Weinanbaus gearbeitet. Also, ein Teil der Weine vom Weingut Hirn werden nach den Richtlinien BIO hergestellt.

Lese:
Rebschnitt:
Vinifikation:

Infolge der Bodenbeschaffenheit und des milden Klimas am Main entstehen sehr mineralstoffhaltige Weine mit würzigem Geschmack. Der Mineralstoffgehalt der Weine spielt deshalb - anders als in allen anderen Anbaugebieten - bei der Qualitätsprüfung ebenfalls eine Rolle. Aus der typischen Rebsorte Silvaner werden neutral-fruchtige, erdige Weine erzeugt, die zu den besten in Deutschland gehören. Weine aus Franken werden häufig recht trocken ausgebaut und stehen allgemein in diesem Ruf. Fränkisch trockene Weine dürfen nur halb soviel Restzucker enthalten wie die Weine anderer Anbaugebiete (vier statt neun Gramm je Liter).
Produktion:
Keine Angaben
Flascheninhalt: o,75 Liter - Boxbeutelflaschen
Kartoninhalt: 10 Flaschen im original Weingutskarton
Flaschenverschluß: Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit einem Korken verschlossen. Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunsttoffkorken, Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern. Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-, Schraub- und Glasverschlüssen geführt. Generell ist festzustellen, dass die Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die Reifeentwicklung Einfluss hat. Das Weingut Hirn bestückt ab dem Jahrgang 2007 alle Flaschen mit einem Schraubverschluß. Bei einem Wein welcher in den nächsten 5 bis 5 Jahren abgetrunken wird, können wir das nachvollziehen. Aber dann? ... ... und es fehlt das schöne PLOPP!
Alkoholgehalt: 12,5 % vol.
Weinsäure:
Dieser Wein enthält 5,8 g/l. Weinsäure - Die Genusssäure Weinsäure, ist eine Carbonsäure, welche hauptsächlich in Weintrauben auftritt. Die Salze der Weinsäure heißen Tartrate. Weinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 334 zugelassen. In Deutschland wird auch der Gesamtsäuregehalt von Weinen als Weinsäure angegeben, obgleich im Wein noch eine große Anzahl anderer Säuren, vor allem Apfelsäure, vertreten ist.
Restzucker:
Dieser Wein enthält 11,9l Restzucker -Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l. die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten (siehe unter Pentosen). Heute umfasst die Restzuckerangabe auch die dem Wein durch Süßreserve beigefügte Zuckermenge. Die Geschmacksangabe ist in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. halbsüß und süß kategorisiert, sie wird auf dem Etikett angegeben, wobei die entsprechende Restzuckermenge weingesetzlich geregelt ist. Auf dem Etikett darf die Restsüße selbst nicht als Wert (g/l) ausgewiesen werden. In der Weinliste kann eine RZ-Angabe aufgeführt werden.
Bei idealen Gärbedingungen (temperaturgeführte Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Besteht der RZ überwiegend aus Fructose und ist als Zucker einzeln angewiesen, so kann ein Diabetiker durchaus – nach Rücksprache mit seinem Arzt – auch einen halbtrockenen Wein genießen.
Sulfide:
JA – dieser Wein enthält g/L Gesamtschwefelgehalt und wird als befriedigend bewertet. Schwefel ist ein Konservierungsmittel zum Schutz vor Bakterien. Schwefelige Säure wird unter normalen physiologischen Bedingungen bei der Gärung gebildet und liegt deshalb in allen Weinen in geringer Konzentration vor; es sei denn, der Winzer setzt dem Wein bewusst zusätzlich Schwefel zu. Schwefelfreien Wein gibt es somit nicht.
Barriquefaß?
Großes Holzfaß?
Betontank?
Edelstahltank?
EDELSTAHLTANK - Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) muss bestimmte charakteristische Merkmale des Anbaugebiets aufweisen, unter anderem dürfen nur die für das jeweilige Anbaugebiet zugelassenen Rebsorten Verwendung finden. Das Etikett ist mit einer amtlichen Prüfungsnummer versehen. Classic und Selection sind keine Prädikate, sondern Bezeichnungen für Qualitätsweine mit harmonisch trockenem Geschmacksprofil.
Besonderheit: Der BOCKSBEUTEL ist die typische und die bekannteste Flaschenform für qualitativ höherwertige Frankenweine. Der Glaskörper ist flach und bauchig und besitzt nur einen kurzen Hals. Die Herkunft des Namens ist nicht abschließend geklärt; als wahrscheinlich gilt, dass die Ähnlichkeit der Flaschenform mit dem Hodensack des Ziegenbocks eine Rolle spielt. Weitere Herleitungen gehen von Bauch-Buddel oder Buch-Beutel aus. Seit 1989 ist der Bocksbeutel in der EU geschützt und darf nur noch für fränkische Weine verwendet werden. Ausnahmen bilden lediglich die Region Tauberfranken im Weinbaugebiet Baden, das Rebland Baden-Baden mit den Bocksbeutelortschaften Steinbach (inkl. Ortsteil Umweg), Varnhalt und Neuweier sowie eine Weinbauregion in Portugal.
Charakter in Farbe, Duft und Geschmack: CHARAKTER - Ein angenehmer reifer Duft der Holunderblüte empfängt die Nase, sehr harmonisch, dicht und fruchtig, der durch seine erfrischende Art begeistert. Ein toller Tropfen mit Körper und schöner Restsüße.
Achtung:
Wer selbst in den Reben steht, der weiß, wie viel handwerkliche Arbeit im Wein steckt.
Das passende Glas: Leichte Weißweine, zum Beispiel Weißburgunder, Grauburgunder, Grünen Veltliner oder Riesling trinkt man aus schmalen Gläsern mit kleinem Volumen. Ein derart geformtes Glas bringt Duft und Frucht am besten zur Geltung.
Trinktemperatur:
Ein gute Trinktemperatur liegt bei 8 - 10°C.
Speiseempfehlung:
Mit seinem ausgeprägt blumigen Bukett ist er als kulinarischer Begleiter besonders zu aromatischen und würzigen Speisen ein Genuss.Aber auch zu exotischen Grilladen Geflügel, Fischgerichten und hellem Fleisch. Beim Käse können Sie wählen unter Schnittkäse und halbfeste Schnittkäse wie z.B. Edamer Tilsiter, Morbier.
Der passende Käse:
MORBIER - ist ein französischer Käse aus Kuhmilch. Man erkennt den aufgeschnittenen Käse sofort an einem Streifen aus Pflanzenkohle, der sich waagrecht durch den Käse zieht. Dieser Streifen hängt mit der ursprünglichen Entstehung des Käses vor mehr als 200 Jahren zusammen. Aroma und Geschmack des Käses sind je nach Reifezustand mild und feinwürzig über leicht fruchtig bis kräftig cremig-aromatisch. Der Käse macht sich gut auf jeder Tafel oder Käseplatte. Auch in der warmen Küche ist der Morbier mit seinen guten Schmelzeigenschaften vielseitig einsetzbar. Als Begleitgetränk empfiehlt sich ein fränkischer Bacchus Kabinett halbtrocken aber auch andere Weißweine wie Muscadet oder Sancerre passen gut.
Das passende Brot:
WEIZENVOLLKORNBROT – Zu einem aromatischen Weizenvollkornbrot passt ein vollmundiger Morbier. Der Gesetzgeber in Deutschland schreibt vor, dass Vollkornbrot aus mindestens 90 Prozent Roggen- und Weizenvollkornerzeugnissen in beliebigem Verhältnis zueinander hergestellt wird.
Welche Zigarre zum Wein:
El Credito R No. 4 - Dominikanische Republik; Länge 124 mm, Durchmesser 20,6 mm; markante Cigarre mit betont großem Durchmesser; Einlage: Dom. Rep./Nicaragua, Umblatt: Nicaragua, Deckblatt: Ecuador Hier werden durch die Cigarre die zitrusartigen Noten und die Säure sehr stark unterstrichen. Da kommt Leben in die Bude! Schön ist das sehr saftige Mundgefühl. Ein Zweikampf auf hohem Niveau, aber beide Gegner respektieren sich. Das macht Spaß, wie in halbtrockenen Kabinettweine die Verbindung harmoniert, weil sie durch den Rauch gemildert wird und andere Aromen zum Vorschein kommen können.
Welches Mineralwasser zum Wein:
Natürliches Mineralwasser, Stilles Heilwasser ohne Kohlensäure
Welche Schokolade zum Wein: Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade, desto trockener darf der Wein sein, wir empfehlen zu unserem Johanniter eine helle Schokolade mit mindestens 35% Kakaoanteil.
Rezept der kochenden Reblaus:

D 287 - Kartoffelpfannkuchen mit Lauch zum Bacchus Kabinett Halbtrocken

(Dieses Rezept senden wir Ihnen auf Wunsch
gerne kostenlos per E-Mail zu)

Lagerung:
Dieser Wein kann sofort getrunken werden, hat aber noch ein Potenzial bis ca. 2010/12
 

 

Auszeichnungen:
Silbermedaille fränkische Weinprämierung
Übrigens: Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Mainschleifenbahn. Von Mai bis Oktober können Sie mit dem kleinen roten Schienenbus die Mainschleife erkunden.
Preis inkl. MwSt.:
4,95 Euro Grundpreis: 6,60 Euro per Liter
Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel und in der gehobenen Gastronomie, um die Qualität der Drautz-Weine nicht zu gefährten.

Der Weg zum guten Wein ...
WEINZIRKEL - VINOTHEK LÖBBE
Mühlenstraße 45a
58285 Gevelsberg
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