2003 Saint Joseph Rouge – Cru Domaine de Marandy
f170

"Den guten Wein ich sehr beklag, er liegt im Keller Jahr und Tag, in Banden, Stock und Block gefangen: Was Böses hat er denn begangen? Ich hol ihn raus, und das sofort, in meinem Körper ist ein bessrer Aufbewahrungsort"

Preis: o,75 l - Flaschenpreis 12,90 Euro
einschl. MwSt. von derzeit 19%;
zzgl. Versandkosten
Grundpreis: 17,20 Euro / 1,0 l 

Artikel:

F 170

Bezeichnung:   

Côtes-du-Rhône – Saint Joseph - Rouge

Weinart:

Stillwein

Herkunftsland:

Frankreich

Weinmacher:

Charles Brotte

Weinfarbe:

rot

Jahrgang:

non vintage

Jahrgangssterne:

***

Anbaugebiet:

CÔTES-DU-RHÔNE - Die Côtes du Rhône heißen zu gut Deutsch = ("Hänge der Rhône", Mehrzahl)

Lage

Appellation:

SAINTE JOSEPH - ist das zweitgrößte Weinbaugebiet im nördlichen Teil des französischen Rhônetals. Das Gebiet der Appellation erstreckt sich über 60 km Länge am rechten Ufer der Rhône und umfasst 26 Gemeinden der Départements Ardèche und Loire.

Geschichte:

An den steilen Hängen des nördlichen Rhônetals wurde schon in der römischen Zeit Wein angebaut. Im Mittelalter waren die zwischen den Orten Mauves und Tournon angebauten Gewächse als „Weine von Mauves“ hoch angesehen und auch an der Tafel der französischen Könige zu finden. Ludwig XII. ließ sich dort sogar einen eigenen eingefriedeten Weinberg (Clos) anlegen. Später gerieten sie aber in den Schatten der berühmteren Weine von Hermitage und Côte-Rôtie. So wurde die Appellation Saint-Joseph erst am 15. Juni 1956 für den Wein aus sechs Gemeinden im Süden des Gebietes eingeführt. 1969 wurde das Gebiet um 20 weitere Gemeinden erweitert. Die neue Abgrenzung erwies sich aber als zu großzügig bemessen, da sie auch den Fuß der Hügel und das darüber liegende Plateau mit einschloss. Diese Lagen lassen sich zwar leichter bewirtschaften, bringen aber keine hochwertigen Weine hervor. Den Steillagen, die aufwändige Handarbeit erfordern, drohte die Aufgabe, womit der Saint-Joseph seine Qualität und Typizität verloren hätte. Daher entschloss man sich zu einer radikalen Umkehr: Im Jahr 1992 wurde das zugelassene Anbaugebiet von 7.500 auf 3.500 Hektar reduziert. Der Saint-Joseph ist damit zu seinen historischen Wurzeln, den Steilhängen des Rhônetals, zurückgekehrt.

Böden:

Der Unterboden der Weinberge besteht aus Granit, der zu feinem Lehm verwittert. Um die dünnen Bodenschichten vor dem Abrutschen zu sichern, wurden an vielen Stellen gemauerte Terrassen angelegt. Im zentralen Teil der Appellation besteht der Boden aus weicherem Gneis, dort sind aber viele Terrassen aufgelassen.

Klima:

Im nördlichen Rhônetal mischen sich in das kontinentale Klima des Burgund und Lyonnais mediterrane Einflüsse aus dem Mündungsgebiet der Rhône. Der kühle und trockene Nordwind herrscht vor, warme Südwinde sind seltener und bringen dann zumeist Regen. Die Niederschlagsmengen liegen zwischen 700 und 800 mm pro Jahr. Die Sommer sind warm und trocken. Aufgrund der großen Nord-Süd-Ausdehnung des Gebietes ist das Klima allerdings nicht homogen, und Mikroklimate spielen eine große Rolle. Die Weinberge finden sich dort, wo eine maximale Sonneneinstrahlung mit dem Schutz vor kaltem Nordwind und Nebelbildung einhergeht. Eine Ausrichtung nach Süd-Südost ist hier ideal.

Anbaufläche/Ertrag:

Vorschriften für den Vin de Pays:

Im Jahr 2004 wurden auf 988 ha Anbaufläche 37.349 hl Wein erzeugt, wovon über 90 % auf Rotwein entfielen. Die Pflanzdichte muss mindestens 4.500 Stöcke je Hektar betragen, und der Basis-Ertrag liegt bei niedrigen 38 hl/ha.

Rebsorte(n):

Der weitaus größte Teil der Produktion entfällt auf Rotwein, für den als einzige Rebsorte die Syrah zugelassen ist.

Varietal:

SYRAH: ist eine nicht sehr ertragreiche, aber hochwertige alte rote Rebsorte, die ursprünglich in Frankreich kultiviert wurde. Syrah-Weine haben meist ein kräftiges Johannisbeer-Aroma. Die Rebe liefert bei normaler Maischegärung einen dunkelfarbigen Wein mit hohem Tanningehalt, der zur Minderung der Adstringenz einer langen Flaschenreife bedarf.

Qualitätsstufe:  

Appellation Châteauneuf-Du-Pape Contrôlée

Geschmack:

trocken

Flascheninhalt:

0,75 Lt.

Kartoninhalt:

6 Flaschen

Alkoholgehalt:

13,1%vol

Barrique?

Der Ausbau erfolgt zwar oft in Holzfässern, neue Barriques werden aber nur für besonders konzentrierte Cuvées, etwa aus alten Reben, verwendet. Solche Weine verbessern sich im Keller über mehr als 10 Jahre, die übrigen reifen schneller heran. Im Alter entwickeln sich an Lakritze oder Leder erinnernde Aromen.

Säure:

3,5 g/l

Restzucker:

2,0 g/l

Mostgewicht:

keine Angaben

Oechsle:

keine Angaben

Enthält Sulfide:

ja

PH-Wert:

3,83 mg/l

Lese:

Die Lese erfolgte bei optimaler Reife per Hand.

Vinifikation:

ie Trauben reifen an den Steillagen aufgrund der etwas niedrigeren Temperaturen später als in den im Tal gelegenen Weinbergen der Appellation Crozes-Hermitage. Daher entwickeln die Weine von Saint-Joseph eine besonders feine Frucht mit Noten roter und schwarzer Früchte. Das Gefüge ist als mittelschwer zu bezeichnen.

Besonderheit:

Es gibt über 100 unabhängige Winzer sowie mehrere Genossenschaften (Sarras, Saint-Désirat, Tain l'Hermitage). Die unabhängigen Winzer versuchen somit die Qualität der Saint Joseph-Weine zu erhalten.

Produktion:

keine Angaben

Charakteristik

Farbe:

dunkel, kräftig

Charakteristik

Bukett:

Himbeere, Brombeere, schwarze Johannisbeere / Cassis, Lakritze, Süssholz, Pfeffer, Leder

Charakteristik Geschmack

typisch in jungen Weinen stark tanninhaltig , sehr typisch körperreich

Trinktemperatur:

3 Stunden vor Genuß dekantieren und bei 16° bis 17° Grad Celsius genießen

Bei Tisch:

Rinderkotelett vom Jungtier, Entenbrust vom Grill, Lammrücken in Thymian, später ideal zu Rinderragout, Entenragout, Maroilles, Brebis corse…

Der passende Käse

MAROILLES - Ein Weichkäse mit gewaschener Rinde aus Kuhmilch, aus der

Region: Picardie. Im Geschmack: intensiv-würziger Geschmack, kräftig und pikant

Porträt:

Der Maroilles ist ein Käse des Nordens. Sein Ursprungsgebiet ist die Thiérache an der belgischen Grenze zwischen Hainaut und den Ardennen, eine grüne Landschaft mit Wäldern und üppigen Weiden. Wie bei vielen anderen Käsen geht sein Name auf den seines Heimatdorfes zurück. Mehr als Tausend Jahre ist es her, dass die Mönche der gleichnamigen Abtei das "Wunder von Maroilles" erfanden. Danach gelangte er schnell zu Berühmtheit: Philippe Auguste und François I sind nur einige berühmte Köpfe, die den Weichkäse mit gewaschener Rinde zu ihrem Lieblingskäse ernannten. Seine quadratische Form macht den intensiv-würzigen Käse zu einem praktischen Brotbelag.

Brotgenuß:

Wenn herzhaftes Roggenmischbrot Glück hat, landet ein Stück aromatischer Weichkäse, z.B. ein Maroilles, auf ihm. Vollkommen im Glück, gesellt sich dann noch ein Butterkäse dazu.

Rezept der kochenden Reblaus

Gebratener Rehrücken
Dieses Rezept schicken wir Ihnen gerne per Email zu

Lagerung:

Saint Joseph - Weine verbessern sich im Keller über mehr als 10 Jahre. Im Alter entwickeln sich Lakritze oder Leder erinnernde Aromen.

Auszeichnungen:

Viele Auszeichnungen zeugen von der hochwertigen Qualität des Weines

Das Weingut, Bodega, Château, Tenuta, Fattoria

1934 übernahm Charles Brotte das Weingut in Châteauneuf-Du-Pape und die folgenden Generationen machten hieraus einer der bedeutendsten Güter dieser altehrwürdigen Weinstadt. Mittig des Ortes schufen die Besitzer das Châteauneuf-Museum um den Weinliebhabern aus aller Welt die Weine dieser Region näher zu bringen. Der heutige Inhaber Laurent Brotte steht weiterhin, wie seine Vorfahren, auf wirklich Qualitäten.

Preis inkl. MwSt.

12,90  Euro ( 1 Liter = 17,20 € )

Vertrieb:

Ausschließlich im gehobenen Weinfachhandel um die Qualität der Weine nicht zu gefährden.